
Niederlande- Basiszins: 1,95%
- Aktionszins: 3,40% - gilt für die ersten 6 Monate

Deutschland- Basiszins: 2,00%
- Aktionszins: 4,00% - gilt für die ersten 4 Monate

Deutschland- Basiszins: 1,00%
- Aktionszins: 3,10% - gilt für die ersten 6 Monate
Die ING zahlt Neukunden bis zu 300 Euro, wenn sie Girokonto und Direkt-Depot gemeinsam eröffnen. Von der Summe ist allerdings nur ein Teil geschenkt: 200 Euro gibt es für die Konto-Eröffnung, für den 100-Euro-Gutschein müssen Sparerinnen und Sparer mindestens 300 Euro eigenes Kapital in einen Sparplan stecken. Und beide Prämien setzen eine Werbe-Einwilligung voraus.
Die ING bewirbt derzeit ihr sogenanntes "Dream-Team": ein kostenloses Girokonto plus Direkt-Depot, zusammen bis zu 300 Euro Prämie. Klingt nach einem hübschen Mitnahme-Geschenk. Beim genauen Blick in die Teilnahmebedingungen zerfällt die Summe aber in zwei sehr unterschiedliche Bausteine, und beide haben ihre Bedingungen.
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Die Aktion teilt sich in zwei Prämien auf. Für das erste Girokonto gibt es 200 Euro Prämie bei Erfüllung der Teilnahmebedingungen. Dazu kommt ein 100-Euro-Wunschgutschein fürs Direkt-Depot. Beide Produkte müssen bis zum 15. September 2026 eröffnet werden, die Reihenfolge spielt laut ING keine Rolle.
Die 200 Euro fürs Konto sind an mehrere Punkte geknüpft. Nötig sind laut ING zwei aufeinanderfolgende monatliche Geldeingänge, ein Log-in in die ING-App sowie die Einwilligung zu "Tipps für Sie persönlich" – das bedeutet die Zustimmung, Werbung von der ING zu erhalten. Beim Geldeingang gilt für die ersten vier Monate: ab 28 Jahren monatlich mindestens 1.000 Euro, unter 28 Jahren 700 Euro. Als Geldeingang zählen Lohn, Gehalt, Pension, Kindergeld oder BAföG, nicht aber eigene Überträge oder Umsätze aus Wertpapieren.
Der 100-Euro-Gutschein ist der eigentliche Knackpunkt. Er ist kein Geschenk für die reine Depoteröffnung, sondern setzt eigenes Kapital voraus. Nötig ist laut ING ein Wertpapier-Sparplan ab 100 Euro, der bis spätestens 15. Dezember 2026 mindestens dreimal ausgeführt wird. Wer den Gutschein will, investiert also mindestens 300 Euro, die dann am Kapitalmarkt liegen. Der Gutschein ist damit kein risikofreier Bonus, sondern eine Vergütung, die an ein Investment mit Kursrisiko gekoppelt ist.
Dazu kommt die Datenkomponente. Die 200-Euro-Girokonto-Prämie hängt an der Einwilligung zu "Tipps für Sie persönlich". Dahinter steckt laut ING eine Analyse Ihrer persönlichen Daten und der Daten aus dem Zahlungsverkehr, damit die Bank personalisierte Angebote ausspielen kann. Ohne dieses Ja zur Datenanalyse gibt es keine 200 Euro. Fairerweise sei gesagt: Die Einwilligung lässt sich später widerrufen, für die Prämie muss sie aber zunächst erteilt werden.
Der Vergleich mit zwei Wettbewerbern zeigt, dass Prämie nicht gleich Prämie ist. So gibt es bei der Comdirect 100 Euro für eine Depot-Eröffnung, wenn man im Aktionszeitraum bis 15. September 2026 die Einwilligung für werbliche Informationen per E-Mail erteilt und nicht widerruft.
Maxblue, der Online-Broker der Deutschen Bank, verfolgt einen anderen Weg: eine Volumen-Prämie für Wechsler. Dabei vergütet Maxblue einen Depotwechsel mit 0,5 Prozent des Wechsel-Volumens, mindestens 5.000 Euro Übertrag, maximal 500 Euro Prämie. Der Haken hier: Laut den Maxblue-Teilnahmebedingungen müssen die übertragenen Papiere mindestens zwölf Monate im Depot bleiben, sonst kann der Broker die Prämie anteilig zurückfordern.
| Anbieter | Prämie | Anlass | Zentrale Bedingung |
|---|---|---|---|
| ING | bis 300 € (200 € Giro + 100 € Gutschein) | Konto + Depot mit Sparplan | Geldeingang, App-Log-in, Werbe-Einwilligung, Sparplan ab 100 € – mindestens dreimal |
| Comdirect | 100 € | Depot | Werbe-Einwilligung |
| Maxblue | 0,5 % vom Volumen, max. 500 € | Depotwechsel nach Volumen | mind. 5.000 € Übertrag, 12 Monate Haltefrist |
Alle drei Aktionen knüpfen ihre Prämie an eine Gegenleistung. Die ING verlangt am meisten Aktivität (Geldeingang, Daten, laufender Sparplan), die Comdirect setzt auf Werbe-Einwilligung, Maxblue belohnt das übertragene Vermögen. Welches Depot davon zu den eigenen Zielen passt, hängt aber weniger von der Prämie ab als von Kosten, ETF-Angebot und Handelskonditionen. Diese Einordnung liefert der biallo-Vergleich der Depot-Prämien 2026.
Für Anlegerinnen und Anleger, die ohnehin ein Girokonto wechseln und einen ETF-Sparplan starten wollen, ist das Dream-Team der ING ein solides Angebot: Beide Prämien lassen sich mit Schritten sichern, die man sowieso gegangen wäre. Wer aber nur die 300 Euro einsammeln will, ohne dauerhaft anzulegen, sollte genau nachrechnen. Der 100-Euro-Gutschein setzt mindestens 300 Euro Eigenkapital mit Kursrisiko voraus, und die 200 Euro fürs Konto kosten die Freigabe der eigenen Zahlungsdaten. Insofern: Die Aktion ist kein Geschenk, sondern ein Tausch. Ob er sich lohnt, hängt davon ab, was Sie bei Konto und Sparplan wirklich wollen.
Insgesamt sind es bis zu 300 Euro: 200 Euro fürs Girokonto und ein 100-Euro-Wunschgutschein fürs Direkt-Depot. Beide Teile haben eigene Bedingungen und werden getrennt betrachtet.
Ja. Laut ING benötigen Sie für die 200-Euro-Girokonto-Prämie kein Direkt-Depot. Nötig sind Geldeingang, ein App-Log-in und die Einwilligung zu "Tipps für Sie persönlich". Nur für den 100-Euro-Gutschein sind Girokonto und Depot zusammen erforderlich.
Beide Produkte müssen bis zum 15. September 2026 eröffnet sein. Der Sparplan für den Gutschein muss bis spätestens 15. Dezember 2026 mindestens dreimal ausgeführt worden sein.
Der Gutschein ist an einen Wertpapier-Sparplan ab 100 Euro gekoppelt, der dreimal läuft. Sie investieren also mindestens 300 Euro eigenes Geld, das am Kapitalmarkt schwankt. Der Gutschein ist damit kein risikofreier Bonus.

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