
Frankreich- Basiszins: 2,00%
- Aktionszins: 3,50% - gilt für die ersten 3 Monate

Luxemburg- Basiszins: 1,50%
- Aktionszins: 3,45% - gilt für die ersten 3 Monate

Frankreich- Basiszins: 0,80%
- Aktionszins: 3,40% - gilt für die ersten 5 Monate
Auf einen Blick
Viele Sparkassen zahlen wieder über drei Prozent auf Spareinlagen – teils sogar deutlich mehr. Wirklich gut sind die Sparkassen aber nur bei langfristigen Sparbriefen. Manche sind hier sogar bundesweit führend – und bieten ihre Sparbriefe auch überregional an.
Wir stellen die Sparkassen mit den derzeit höchsten Sparzinsen vor und verraten, inwiefern die Angebote auch über die jeweilige Region hinaus gelten und ob sie sich lohnen.
Derzeit warten fünf Sparkassen mit beachtlichen Zinsen für Neukunden beziehungsweise neues Geld auf, die meisten davon aus Niedersachsen. Interessant dürfte dabei weniger die Zinshöhe sein, dafür aber die teils durchaus langen Garantiefristen:
| Bank | Zins p. a. |
|---|---|
| Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg | 3,10 % bis 31.10.2026, danach 0,75 % |
| Braunschweigische Landessparkasse | 3,10 % bis 31.01.2027, danach 0,25 % |
| Mittelbrandenburgische Sparkasse | 3,00 % bis 10.10.2026, danach 0,50 % |
| Sparkasse Hildesheim Goslar Peine | 3,00 % für 3 Monate, danach 0,75 % |
Stand: 03.06.2026; Anlagebetrag 10.000 Euro; Quelle: Angaben der Banken
Die Standard-Verzinsung ist bei den Sparkassen leider generell kaum konkurrenzfähig. Eines der besten Angebote hier kommt derzeit von der Sparkasse Stade-Altes Land, die allen Kunden 1,25 Prozent zahlt und ebenfalls in Niedersachsen ansässig ist.
Bei den Sparkassenbriefen sieht die Lage deutlich besser aus, allerdings vor allem bei langen Laufzeiten. Beim drei- bis fünfjährigen Sparbrief knackt derzeit nur eine die Drei-Prozent-Marke: die Kreissparkasse Groß-Gerau.
Das ist etwa das Zinsniveau, das auch überregionale deutsche Banken bieten. Die Grenke Bank zahlt beispielsweise ebenfalls drei Prozent aufs fünfjährige Festgeld. Bei einer Laufzeit von sieben Jahren gehören die Sparkassen dagegen bereits zu den besten:
7-jährige Sparbriefe
| Bank | Zins p. a. |
|---|---|
| OstseeSparkasse Rostock | 3,50 % |
| Sparkasse Koblenz | 3,05 % |
| Kreissparkasse Groß-Gerau | 3,00 % |
| Sparkasse Ulm | 3,00 % |
Stand: 03.06.2026; Anlagebetrag 10.000 Euro; Quelle: Angaben der Banken
Die 3,50 Prozent der OstseeSparkasse sind derzeit auch bundesweit konkurrenzlos. Mit solchen Zinsen können selbst ausländische Banken nicht mehr mithalten, obwohl diese oft besonders viel zahlen, um sich am Markt zu etablieren.
Bei einer Laufzeit von zehn Jahren zahlen bereits rund 30 Sparkassen drei Prozent und mehr, weswegen wir uns hier auf die fünf Institute mit den absolut höchsten Zinsen beschränken:
10-jährige Sparbriefe
| Bank | Zins |
|---|---|
| Kreissparkasse Groß-Gerau | 3,50 % |
| Sparkasse Donnersberg | 3,50 % |
| Kreissparkasse Böblingen | 3,25 % |
| Sparkasse Aachen | 3,25 % |
| Stadtsparkasse Cuxhaven | 3,25 % |
Stand: 03.06.2026; Anlagebetrag 10.000 Euro; Quelle: Angaben der Banken
Das starke Interesse der Sparkassen an langfristigen Einlagen lässt sich auch daran ablesen, dass sie ihre Zinsen teils auch bundesweit anbieten. Wie genau das funktioniert, ist aber recht unterschiedlich.
Die Ostseesparkasse zum Beispiel ermöglicht nach eigener Aussage gegenüber biallo.de den Abschluss des Sparbriefs komplett online. Ein Girokonto bei der Bank wird nicht vorausgesetzt, lediglich ein "Online-Banking Vertrag". Ähnlich ist das bei der Kreissparkasse Groß-Gerau. Dort richtet sich der Sparbrief aber "vorrangig an Anleger in unserem Geschäftsgebiet", wie das Institut uns mitteilte.
Bei der Sparkasse Lengenfeld, die ihre Sparbrief-Zinsen schon letztes Jahr auf drei Prozent angehoben hatte, müssten Interessierte zunächst im Service-Center anrufen, um einen Link für die Videolegitimation zu erhalten. Die Vertragsunterlagen kämen später per Post, so die Sparkasse damals.
Aktuell steigen die Sparzinsen. Das spricht eher für kurzfristige, flexible Sparanlagen wie etwa Tagesgeld. Gerade hier sind die Sparkassen aber ausgesprochen geizig. Wer nicht gerade von einer Zinsaktion profitiert, bekommt im Schnitt gerade mal 0,40 Prozent. Die wenigen Aktionsangebote können ebenfalls nicht mit der überregionalen Konkurrenz mithalten, wo es derzeit bis zu 4,00 Prozent zu holen gibt.
Die langfristigen Sparkassenbriefe sind dagegen zweifellos attraktiv, zumindest bei den hier genannten Banken. Wer sich so lange binden will, muss derzeit aber nichts überstürzen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Zinsen sogar noch besser werden. Derzeit geht der Trend hier noch immer nach oben – auch und besonders bei den Sparkassen.

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