Tickets nur über FIFA – alles andere ist riskant
Tickets für die WM 2026 verkauft die FIFA ausschließlich über die offizielle Plattform FIFA.com/tickets. Das ist die einzige sichere Quelle. Laut FIFA sind Tickets aus anderen Kanälen inoffiziell und können ungültig sein oder ohne Vorwarnung storniert werden. Für den Weiterverkauf hat die FIFA eine eigene, regulierte Resale-Plattform eingerichtet – auch diese läuft über FIFA.com/tickets.
Die Nachfrage ist gewaltig: Allein in einer früheren Verkaufsphase gingen nach FIFA-Angaben über 500 Millionen Ticketanfragen ein. Wo so viele Menschen ein Ticket suchen, sind Betrüger nicht weit. Sie locken mit angeblichen Vorverkäufen, gefälschten Wartelisten und nachgemachten Bestätigungen samt QR-Code.
Besonders heikel: Kriminelle bauen täuschend echte Kopien der FIFA-Webseite. Das FBI warnt aktuell vor Dutzenden gefälschten FIFA-Seiten, die persönliche Daten und Bankverbindungen abgreifen sollen. Sein wichtigster Rat lautet, fifa.com immer direkt in die Adresszeile einzutippen und nicht über Suchmaschinen-Anzeigen anzusteuern, denn die können gekauft sein. Diese Warnsignale sollten Sie misstrauisch machen:
- Die Seite sieht aus wie FIFA, aber die Internetadresse enthält Tippfehler, Zusätze oder leitet weiter.
- Der Verkäufer setzt Sie unter Druck: "Jetzt zahlen oder das Ticket ist weg."
- Bezahlt werden soll per Sofortüberweisung, Krypto, Geschenkkarte oder über Bezahldienste an Privatpersonen – also auf Wegen, bei denen Sie Ihr Geld nicht wirklich zurückholen können.
- Ein konkreter Sitzplatz oder Barcode wird angezeigt, bevor die Tickets offiziell ausgeliefert wurden.
Vorsicht vor Phishing rund um Ihr FIFA-Konto
Wer ein Ticket kaufen möchte, muss sich bei der FIFA registrieren. Hier setzen Phishing-Angriffe an. Sie erhalten dann etwa eine E-Mail, die aussieht wie eine Nachricht der FIFA, und werden aufgefordert, sich "zur Bestätigung" einzuloggen oder Ihre Zahlungsdaten zu aktualisieren. Der Link führt aber auf eine gefälschte Seite.
Unser wichtigster Tipp: Öffnen Sie keine Links aus unaufgefordert zugesendeten E-Mails. Loggen Sie sich immer über die offizielle Seite ein, die Sie selbst in die Adresszeile getippt haben. Wie Sie betrügerische Nachrichten zuverlässig entlarven, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Phishing erkennen. Seriöse Anbieter fragen Passwörter und vollständige Kartendaten nie per Mail ab.