Was das für Sie bedeutet:
- Bei einem Fakeshop erhalten Sie oft gar keine Ware. Das Geld ist meist verloren, weil typischerweise nur Vorkasse angeboten wird.
- Bei auffallend billigen Shops aus dem Nicht-EU-Ausland riskieren Sie minderwertige Plagiate. Ob diese frei von Schadstoffen sind, ist fraglich.
- Begriffe wie "authentic", "Player Version" oder "Match Version" sind keine Garantie. Auch dahinter können Plagiate stecken, die gegen das Markenrecht verstoßen.
- Entdeckt der Zoll ein Plagiat, vernichtet er es. Ihr Geld ist dann ebenfalls weg.
Bevor Sie in einem unbekannten Shop bestellen, prüfen Sie ihn mit dem kostenlosen Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen unter verbraucherzentrale-hessen.de. Das Tool bewertet Webseiten anhand typischer Warnsignale. Worauf Sie sonst noch achten, von Impressum bis Bezahlweg, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Fakeshops erkennen.
Sind Sie schon auf einen Fakeshop hereingefallen? Dann kontaktieren Sie sofort Ihre Bank. SEPA-Lastschriften und manche Kreditkartenzahlungen lassen sich zurückbuchen, bei PayPal greift im besten Fall der Käuferschutz, wenn Sie nicht "an Freunde bezahlen" gewählt haben. Erstatten Sie zusätzlich Anzeige bei der Polizei. Das geht mittlerweile auch über die Onlinewache.
Streaming: Wer die WM zeigt – und wer nur Ärger macht
Sie wollen die WM live im Stream sehen? Dann lohnt der Blick auf die offiziellen Anbieter. Die Telekom hält nach eigenen Angaben die kompletten Rechte. MagentaTV überträgt alle 104 Spiele live, davon 44 exklusiv. ARD und ZDF zeigen über eine Sublizenz 60 Spiele frei empfangbar, darunter alle Partien der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel, beide Halbfinals und das Finale.
Heißt für Sie: Die wichtigsten Spiele sehen Sie kostenlos im Free-TV und in den Mediatheken von ARD und ZDF. Nur wer wirklich jede Begegnung sehen will, braucht ein Abo bei MagentaTV.
Wenn ein unbekannter Dienst Ihnen "alle WM-Spiele gratis" verspricht, ist Vorsicht angebracht. Einige dieser Anbieter stellen nach der Registrierung hohe Rechnungen, andere verschicken Mahnungen oder Pfändungsandrohungen. Achten Sie auf das Impressum und den Anbieter und lassen Sie sich von vermeintlich kostenlosen Angeboten nicht blenden.