Das erste Konto für Ihr Kind – aber welches? Die Auswahl ist groß, die Unterschiede sind es auch: bei Finanzbildung, Eltern-Kontrolle und Kosten. Wir erklären, worauf Sie bei der Wahl des ersten Kontos für Ihr Kind wirklich achten sollten – und welches Konto zu welcher Familie passt.
Irgendwann kommt der Moment in jeder Familie: Das Taschengeld wird mehr, die ersten eigenen Käufe stehen an – und plötzlich stellt sich die Frage, ob ein Konto für das Kind sinnvoll wäre. Der Markt bietet 2026 mehr Auswahl denn je. Genau das vereinfacht die Entscheidung aber nicht.
In diesem Artikel verraten wir Ihnen, worauf Sie bei der Wahl des ersten Kontos für Ihr Kind wirklich achten sollten – von der richtigen Altersgruppe über die wichtigsten Features bis hin zur Frage, ob Sie das Konto online oder in der Filiale eröffnen können.
Ab wann ist ein Kinderkonto sinnvoll?
Ein Kinderkonto ist in Deutschland ab dem siebten Lebensjahr rechtlich möglich – vorausgesetzt, alle gesetzlichen Vertreter stimmen zu. Für 12-Jährige ist ein Girokonto damit uneingeschränkt eröffenbar. Empfehlenswert für diese Altersgruppe ist das ING Girokonto Junior: Es ist kostenlos, lässt sich vollständig online eröffnen und bietet Eltern eine vollständige Ausgabenkontrolle per App. Aus pädagogischer Sicht empfehlen Experten den Einstieg ab etwa zehn Jahren. Erst dann können Kinder das Konzept eines Kontos wirklich einordnen: dass Geld nicht einfach „aus der Karte kommt", sondern zuvor eingezahlt werden muss.
Jüngere Kinder lernen den Umgang mit Geld besser durch Bargeld – das schwere Sparschwein, der leere Geldbeutel nach dem Kauf. Ob Ihr Kind bereit ist, können Sie anhand von drei Fragen prüfen:
- Versteht mein Kind, dass eine Karte kein unbegrenztes Zahlungsmittel ist?
- Kann es mit einem Monatsbudget planen?
- Ist es in der Lage, Ausgaben zu priorisieren?
Wenn Sie alle drei Fragen mit Ja beantworten, ist der Zeitpunkt für ein erstes Konto gekommen.

