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DeutschlandGute Nachrichten für sicherheitsbewusste Sparer: Eine große deutsche Autobank dreht pünktlich zum Frühjahr an der Zinsschraube. Ab Ende April winken höhere Erträge bei festen Laufzeiten für Anlagegelder. Wir zeigen Ihnen, ob das Angebot im aktuellen Marktvergleich ganz vorn mitspielen kann.
Suchen Sie nach einer sicheren Möglichkeit, Ihr Erspartes gewinnbringend anzulegen? Dann gibt es Neuigkeiten auf dem Zinsmarkt. Die Volkswagen Bank erhöht zum 22. April 2026 die Konditionen für ihr Festgeldkonto sowie für den sogenannten Plus Sparbrief.
Für Sie bedeutet das: Sie können sich für einen vorher festgelegten Zeitraum feste Zinsen sichern. Sie müssen dabei keine Kursschwankungen am Aktienmarkt befürchten. Wir haben uns die neuen Konditionen genau angesehen und prüfen für Sie, wie sich das Angebot im aktuellen Marktumfeld schlägt.
Ein Festgeldkonto der Volkswagenbank eignet sich hervorragend, wenn Sie eine überschaubare Anlagedauer bevorzugen. Die Volkswagen Bank bietet Ihnen hier Laufzeiten zwischen 90 und 359 Tagen an. Sie können bereits ab einem Betrag von 2.500 Euro einsteigen. Das Konto führen Sie komplett kostenlos. Ihre Zinsen zahlt die Bank zum Ende der Laufzeit aus.
Die Zinssätze haben sich im Zuge der Erhöhung spürbar verbessert. Legen Sie Ihr Geld für rund drei bis fünf Monate an, starten Sie jetzt mit 2,00 Prozent statt bisher 1,90 Prozent. Bei knapp einem Jahr winken nun 2,40 Prozent. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die Entwicklung der Konditionen auf einen Blick:
| Laufzeit in Tagen | Laufzeit in Monaten (ca.) | Zinssatz bisher p. a. | Zinssatz neu p. a. (ab 22.04.2026) |
|---|---|---|---|
| 90 bis 179 | 3 bis 5 | 1,90 % | 2,00 % |
| 180 bis 269 | 6 bis 8 | 2,00 % | 2,25 % |
| 270 bis 359 | 9 bis 11 | 2,10 % | 2,40 % |
Um das Festgeld zu nutzen, benötigen Sie ein Verrechnungskonto bei der Bank. Haben Sie noch keines, eröffnet das Institut automatisch ein kostenloses Tagesgeldkonto für Sie.
Möchten Sie Ihr Geld lieber etwas länger binden? Dann kommt der Plus Sparbrief für Sie infrage. Auch hier liegt die Mindestanlage bei 2.500 Euro. Die Laufzeiten bewegen sich zwischen einem und fünf Jahren.
Die VW Bank bessert bei ihrem Sparbrief vor allem bei den kurzen und mittleren Laufzeiten nach. Während die Zinsen für vier und fünf Jahre stabil bei 2,80 beziehungsweise 3,00 Prozent bleiben, geht es für ein bis drei Jahre bergauf. So erhalten Sie für ein Jahr Festbindung ab dem 22. April 2,50 Prozent statt bisher 2,30 Prozent. In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie, wie sich die Zinssätze im Detail entwickelt haben:
| Laufzeit in Jahren | Zinssatz bisher p. a. | Zinssatz neu p. a. (ab 22.04.2026) |
|---|---|---|
| 1 | 2,30 % | 2,50 % |
| 2 | 2,40 % | 2,60 % |
| 3 | 2,60 % | 2,70 % |
| 4 | 2,80 % | 2,80 % |
| 5 | 3,00 % | 3,00 % |
Wie beim Festgeldkonto benötigen Sie auch hier ein entsprechendes Verrechnungskonto. Beide Anlageformen unterliegen der deutschen Einlagensicherung, was Ihr Kapital besonders gut schützt.
Doch wie attraktiv ist das Angebot der Volkswagen Bank im Vergleich zur Konkurrenz? Wir haben uns den Biallo-Festgeld-Vergleich genauer angesehen. Unser Szenario: Sie legen 25.000 Euro an und fordern höchste Sicherheit (deutsche Einlagensicherung, höchste Landesbonität AAA).
Gut zu wissen: Die Volkswagen Bank bietet für zwei Jahre Laufzeit kein klassisches Festgeld an, sondern den Plus Sparbrief. Wir vergleichen daher in der folgenden Tabelle die Festgeld- und Sparbrief-Angebote der verschiedenen Banken für diesen Zeitraum. Mit dem erhöhten Zinssatz von 2,60 Prozent rückt die Volkswagen Bank auf und platziert sich direkt in den Top 10.
| Platz | Anbieter & Produkt | Zinssatz p. a. | Zinsertrag (2 Jahre) |
|---|---|---|---|
| 1 | Grenke Bank (Festgeld) | 2,75 % | 1.393,91 € |
| 2 | AKF Bank (Festgeld) | 2,76 % | 1.380,00 € |
| 3 | abcbank (abcFestzins) | 2,70 % | 1.368,23 € |
| 4 | Pbb direkt (Festgeld) | 2,70 % | 1.368,23 € |
| 5 | Hanseatic Bank (Sparbrief) | 2,71 % | 1.355,00 € |
| 6 | Ford Money (Festgeld) | 2,70 % | 1.350,00 € |
| 7 | SWK Bank (Festgeld) | 2,70 % | 1.350,00 € |
| 8 | Bank11 (Festgeld Classic) | 2,65 % | 1.325,00 € |
| 9 | Oyak Anker Bank (Festgeld) | 2,60 % | 1.316,90 € |
| 10 | Volkswagen Bank (Plus Sparbrief) | 2,60 % | 1.300,00 € |
Besonders attraktiv bleibt das Angebot der Volkswagen Bank, wenn Sie sich für die volle Laufzeit von fünf Jahren entscheiden. Mit dem stabil hohen Zinssatz von glatt 3,00 Prozent hält sich der Plus Sparbrief weit vorn und landet im direkten Vergleich (sortiert nach Zinsertrag) auf einem starken dritten Platz – und gehört damit zu den Top 5 Anbietern auf dem Markt laut Biallo-Vergleich.
| Platz | Anbieter & Produkt | Zinssatz p.a. | Zinsertrag (5 Jahre) |
|---|---|---|---|
| 1 | abcbank (abcFestzins) | 3,05 % | 4.052,27 € |
| 2 | Pbb direkt (Festgeld) | 2,90 % | 3.841,44 € |
| 3 | Volkswagen Bank (Plus Sparbrief) | 3,00 % | 3.750,00 € |
| 4 | Hamburg Direct Bank (Festgeld) | 2,90 % | 3.625,00 € |
| 5 | AKF Bank (Festgeld) | 2,87 % | 3.587,50 € |
Nutzen Sie gerne unseren ausführlichen Festgeld-Vergleich, um tagesaktuell die besten Konditionen für Ihre persönliche Wunschlaufzeit zu finden.
Die Angebote der Volkswagen Bank richten sich vor allem an sicherheitsbewusste Sparer. Das Festgeld eignet sich perfekt für Sie, wenn Sie einen größeren Geldbetrag nur für wenige Monate zwischenparken möchten. Sie sichern sich verlässliche Zinsen und bleiben dennoch relativ flexibel.
Der Plus Sparbrief ist hingegen die richtige Wahl, wenn Sie mittelfristig planen. Können Sie ein bis fünf Jahre komplett auf Ihr Geld verzichten, profitieren Sie hier von einer soliden, festen Rendite. Durch das Zins-Update schließen die ein- bis dreijährigen Laufzeiten deutlich besser zu den ohnehin attraktiven 3,00 Prozent der fünfjährigen Variante auf. Insgesamt überzeugen beide Produkte, wenn Sie großen Wert auf eine renommierte deutsche Bank und die verlässliche gesetzliche Einlagensicherung legen.

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DeutschlandWie bewerten Sie die aktuelle Zinsentwicklung? Legen Sie Ihr Geld derzeit lieber flexibel auf dem Tagesgeldkonto an oder sichern Sie sich die festen Zinsen beim Festgeld? Schreiben Sie uns Ihre Meinung gerne per E-Mail an redaktion@biallo.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten!
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