Kurs in Euro. Quelle: Trading View, Stand Aktienkurs 24.06.2026Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18,9 ist Adidas die günstigste Aktie in der Vergleichsgruppe. Allerdings sollten Anleger den Abschied vom DFB ab 2027 im Blick behalten: Die Partnerschaft mit der deutschen Nationalmannschaft war über Jahrzehnte ein wichtiger Markenbaustein – und davon wird künftig Nike profitieren.
Das Fazit: Kult-Konzern im WM-Fieber
Adidas erlebt gerade einen Ausnahmemoment. Die WM 2026 beschert dem Konzern Rekordverkäufe, und die Zahlen zeigen: Adidas ist fundamental gut aufgestellt – starkes Margenwachstum, solide Eigenkapitalrendite, günstigste Bewertung der Gruppe. Der Verlust des DFB-Vertrags ab 2027 ist ein Wermutstropfen, doch Adidas stattet weiterhin Argentinien, Mexiko und viele andere Topteams aus. Und der Lifestyle-Boom rund um Samba und Gazelle läuft unabhängig vom Fußball weiter.
Die Adidas-Aktie eignet sich für: Anlegerinnen und Anleger, die auf einen gut aufgestellten Markenkonsumkonzern mit Wachstumsfantasie setzen – und dabei kurzfristig von der aktuellen WM-Euphorie profitieren wollen.
Die Adidas-Aktie ist weniger geeignet für: Anleger, die hohe Stabilität suchen – das Geschäft ist stärker von Trends und Großereignissen abhängig als etwa bei Konsumgüterkonzernen wie Coca-Cola oder Henkel.
Nächste Woche analysieren wir Nike – den Weltmarktführer unter den Sportartikelherstellern und künftigen DFB-Ausrüster.