Teure Zahlungsfehler vermeiden
Besondere Vorsicht ist bei der Freigabe der Zahlung geboten. Kontrollieren Sie den Betrag und die Währung in Ihrer Banking-App oder auf dem TAN-Gerät doppelt. Ein kleiner Fehler kann hier extreme Folgen haben.
Es gab Fälle, in denen Reisende statt 12,40 Euro plötzlich 1.240 Euro autorisierten, weil ein Komma verschoben war. Oft nutzen Betrüger auch fremde Währungen, um den hohen Preis zu verschleiern. Denken Sie daran: Wenn Sie eine Zahlung per Zwei-Faktor-Authentifizierung (zum Beispiel per App-Bestätigung) freigeben, ist es fast unmöglich, das Geld zurückzuholen.
Tipp: Wussten Sie, dass es kostenlose Kreditkarten, aber auch Kreditkarten mit Reiserücktrittsversicherungen gibt? Finden Sie mit unserem Ratgeber heraus, welche Kreditkarte am besten zu Ihnen passt.
Besonderheiten bei der Fahrt durch Polen
Wenn Sie durch Polen reisen, sollten Sie ebenfalls wachsam sein. Zwar zahlen Pkws auf staatlichen Autobahnen seit Mitte 2023 keine Maut mehr, für private Abschnitte werden jedoch Gebühren fällig.
Besitzen Sie ein schweres Wohnmobil über 3,5 Tonnen? Dann müssen Sie auch auf staatlichen Autobahnen Maut zahlen und das elektronische e-TOLL-System nutzen. Hier warnen Behörden aktuell vor gefälschten SMS. Diese Nachrichten fordern Sie zur Zahlung auf und führen direkt auf Betrugsseiten. Ignorieren Sie solche SMS grundsätzlich.
Wo Sie sicher online buchen
Um sicherzugehen, sollten Sie nur bei offiziellen Stellen oder namhaften Automobilclubs buchen. Hier sind einige vertrauenswürdige Anlaufstellen:
Passend zum Thema Finanzen im Urlaub: Lesen Sie auch unseren Artikel zum Thema Kreditkarten im Ausland, damit Sie vor Ort keine bösen Überraschungen bei den Gebühren erleben. Außerdem sollten Sie sich unseren Fakeshop-Ratgeber durchlesen, damit Sie wissen, wie Sie gefälschte Webseiten entlarven können.