Kurs in Euro. Quelle: onvista.de, finanzen.net, Grafik biallo.de (KI-generiert), Stand Aktienkurs 20.08.2026Johnson & Johnson-Aktionäre konnten sich in diesem Jahr außerdem über eine Dividende von 5,36 US-Dollar pro Aktie freuen. Gemessen am aktuellen Kurs liegt die Dividendenrendite damit bei rund zwei Prozent. Besonders bemerkenswert: J&J zählt zu den sogenannten Dividendenaristokraten – Unternehmen, die ihre Dividende seit mindestens 25 Jahren in Folge erhöhen. Im April 2026 stockte der Konzern seine Quartalsdividende bereits zum 64. Mal in Folge auf.
Das Fazit: Solider Riese mit Altlasten
Johnson & Johnson ist kein glamouröser Wachstumskonzern wie Eli Lilly, aber auch kein Sanierungsfall wie Bayer. Der Gesundheitsriese aus New Jersey punktet vor allem mit finanzieller Substanz und einer der längsten Dividendenhistorien im gesamten Aktienmarkt. Der milliardenschwere Talkum-Vergleich bleibt ein Belastungsfaktor – zeigt aber auch, dass der Konzern bereit ist, alte Rechtsrisiken endgültig abzuräumen. Neue Zulassungen wie die für IMAAVY, ein Mittel gegen die seltene Blutkrankheit wAIHA, könnten künftig zusätzliches Wachstum liefern.
Die Johnson & Johnson-Aktie eignet sich für: Anlegerinnen und Anleger, die auf einen finanziell soliden Gesundheitskonzern mit verlässlicher, seit 64 Jahren steigender Dividende setzen wollen.
Die Johnson & Johnson-Aktie ist weniger geeignet für: Anleger, die auf hohe Wachstumsraten oder kurzfristige Kursrallys wie bei Eli Lilly oder Novo Nordisk setzen. Das bietet J&J derzeit nicht.
Nächste Woche analysieren wir die Bayer AG – den deutschen Chemie- und Pharmakonzern mit Sanierungsfall-Image.