
Deutschland- Basiszins: 2,00%
- Aktionszins: 4,00% - gilt für die ersten 4 Monate

Deutschland- Basiszins: 0,75%
- Aktionszins: 4,00% - gilt für die ersten 6 Monate

Estland- Basiszins: 2,25%
- Aktionszins: 4,05% - gilt für die ersten 4 Monate
Geld senden in unter zehn Sekunden, nur mit Handynummer oder E-Mail-Adresse – und das direkt aus Ihrer Banking-App: Der europäische Bezahldienst Wero wächst rasant. Sparkassen, Volksbanken und immer mehr Direktbanken wie die ING sind längst dabei, die N26 folgt. Wir zeigen Ihnen, welche Banken Wero heute anbieten und wie Sie den Dienst nutzen.
Die Digitalisierung im Zahlungsverkehr schreitet schnell voran, doch viele Verbraucher vermissen eine starke, europäische Lösung. Hier setzt Wero an: Der Dienst ermöglicht das Senden von Geld in Echtzeit, direkt von Konto zu Konto. Die Zahlung kommt in unter zehn Sekunden an – und das Beste: Sie brauchen nur die Handynummer oder E-Mail-Adresse des Empfängers.
Hinter Wero steht die European Payments Initiative (EPI), ein Zusammenschluss wichtiger europäischer Finanzinstitute. Das Ziel der EPI ist die Schaffung eines einheitlichen, sicheren und unabhängigen Zahlungssystems für ganz Europa. Die Stärke von Wero liegt darin, dass es direkt in die Banking-Apps der teilnehmenden Banken integriert ist. Das bedeutet für Sie: höchste Sicherheit durch Ihre Hausbank und keine Nutzung von Drittanbieter-Konten, wie zum Beispiel PayPal.
Wie schnell das Netzwerk wächst, zeigt sich an den großen Häusern. Neben Sparkassen und Volksbanken haben inzwischen auch Direktbanken den Dienst fest in ihre App geholt. Die ING etwa bietet Wero seit August 2025 an und zählt nach eigenen Angaben mit rund 600.000 Aktivierungen zu den aktivsten Instituten am deutschen Markt.
Wero ist in Deutschland, Frankreich und Belgien gestartet und wird von einem wachsenden Netzwerk aus Finanzinstituten unterstützt. Die breite Beteiligung ist ein klares Signal, dass europäische Banken eine ernsthafte Konkurrenz zu internationalen Zahlungsdiensten aufbauen wollen.
Prüfen Sie, ob Ihre Bank Wero bereits anbietet. Kunden dieser Institute können Wero direkt in ihrer Banking-App oder über die eigenständige Wero-App nutzen (Stand Juli 2026):
In Deutschland tragen vor allem die genossenschaftlichen und öffentlich-rechtlichen Banken Wero mit. Damit ist der Großteil der deutschen Bankkunden bereits erreicht.
Großbanken, Privatbanken & Direktbanken:
Die Initiative ist länderübergreifend angelegt. In den Nachbarländern haben sich ebenfalls bedeutende Bankengruppen der EPI angeschlossen und bieten Wero an:
Frankreich:
Belgien:
Weitere Partner:
Die vollständige, tagesaktuelle Liste der Banken finden Sie direkt bei Wero unter dem Punkt "Jetzt checken, ob deine Bank dabei ist".
Dass Wero fest im Bankensystem verankert ist, bietet Ihnen entscheidende Vorteile, die den Dienst zur echten Alternative machen.
1. Direkter Kontozugriff ohne IBAN: Sie senden Geld direkt von Ihrem Girokonto zu einem anderen Girokonto. Das System nutzt die Infrastruktur der Echtzeitüberweisung, die von den Banken selbst betrieben wird. Dadurch entfällt die Eingabe der langen IBAN für schnelle Überweisungen an Freunde. Ihre Handynummer oder E-Mail-Adresse dient als schneller und bequemer Schlüssel.
2. Europäischer Datenschutz: Die strikte Einbindung über die Hausbank garantiert, dass alle Transaktionen nach den strengen europäischen Richtlinien für Datenschutz und Sicherheit ablaufen. Das schafft Vertrauen und unterscheidet Wero klar von Anbietern, die primär in den USA beheimatet sind.
3. Zukunftssicherheit durch die EPI: Die Trägergesellschaft EPI ist ein starkes Konsortium aus 31 europäischen Banken und zwei Zahlungsdienstleistern. Dieser breite Rückhalt gewährleistet, dass Wero kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die Planungen sehen vor, dass Sie mit Wero schon bald nicht nur Geld an Privatpersonen senden, sondern auch im Online-Handel und später im stationären Geschäft sicher bezahlen können.
Nutzen Sie ein Girokonto bei der ING? Dann zeigt dieses Beispiel gut, wie sich Wero derzeit weiterentwickelt. Seit August 2025 können Sie Wero direkt aus der ING-App heraus nutzen und Geld in Echtzeit senden oder anfordern – Grundlage sind SEPA-Instant-Überweisungen, also Zahlungen von Konto zu Konto in unter zehn Sekunden.
Seit dem 3. Juni 2026 geht die ING einen Schritt weiter: Sie können als ING-Kunde bei teilnehmenden Onlinehändlern nun auch im E-Commerce mit Wero bezahlen. Beim Bezahlvorgang wählen Sie Wero aus, werden in Ihre Banking-App geleitet und geben die Zahlung frei – ohne separate Bezahl-App, ohne IBAN oder Kartennummer. Aktuell ist die Shop-Auswahl allerdings noch überschaubar: Bei Eventim klappt es bereits, IKEA Deutschland und der Lidl-Onlineshop sollen folgen.
Wichtig: Die ING hat die Wero-Bedingungen in die Girokonto-AGB integriert. Bei einer Kontoeröffnung stimmen Sie der Nutzung damit automatisch zu. Das beschleunigt zwar die Aktivierung, bedeutet aber auch: Prüfen Sie in den Einstellungen selbst, ob Wero für Sie aktiv sein soll.
Tipp: Auch relativ neu ist, dass die Banken jetzt alle Echtzeitüberweisungen anbieten müssen.

Deutschland
Deutschland
EstlandNutzen Sie Wero bereits über Ihre Hausbank? Oder bevorzugen Sie noch andere digitale Zahlungsdienste? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen und Ihre Meinung zu diesem neuen europäischen Projekt mit. Wir freuen uns über Ihre Zuschriften an: redaktion@biallo.de
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Wero ist ein seit 2024 schrittweise eingeführter digitaler Zahlungsdienst, der von der European Payments Initiative (EPI) – einem Zusammenschluss europäischer Banken – entwickelt wurde. Er ermöglicht schnelle und sichere Überweisungen in Echtzeit direkt von Bankkonto zu Bankkonto, zunächst in Deutschland, Frankreich und Belgien.
Sie können Geld an andere Wero-Nutzer senden, ohne deren lange IBAN eingeben zu müssen. Es genügt, die mit Wero verknüpfte Handynummer oder E-Mail-Adresse des Empfängers zu nutzen. Die Transaktion wird in unter zehn Sekunden abgeschlossen und das Geld landet direkt auf dem Girokonto.
Eine große Anzahl von Banken in Deutschland nimmt an Wero teil. Dazu zählen die Mehrheit der Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, aber auch Großbanken wie die Postbank und ING Deutschland unterstützen Wero bereits. Eine vollständige Liste finden Sie im Haupttext oder auf der offiziellen Wero-Webseite.
In vielen Fällen nicht. Die Wero-Funktion wird direkt in Ihre bestehende Banking-App der teilnehmenden Institute integriert. Für einige Banken gibt es auch eine separate, eigenständige Wero App.
Wero nutzt die Sicherheitsstandards Ihrer Hausbank, da die Zahlungen direkt von Konto zu Konto abgewickelt werden. Es werden keine Drittanbieter-Guthabenkonten genutzt. Das System unterliegt den strengen europäischen Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien.
Ja – seit Ende 2025 ist Wero schrittweise für den Online-Handel verfügbar. Kundinnen und Kunden teilnehmender Banken, darunter die ING seit dem 3. Juni 2026, können bei ausgewählten Onlinehändlern wie Eventim mit Wero bezahlen. Die Auswahl ist aber noch begrenzt und wird nach und nach erweitert; große Marktplätze fehlen bislang. Zahlungen im stationären Handel plant die European Payments Initiative (EPI) für einen späteren Schritt.