Trade Republic und Scalable erstatten ETF-Kosten
Eine Besonderheit bieten Scalable Capital und Trade Republic. Unter dem Titel „Kindergeld“ (Trade Republic) und „Taschengeld“ (Scalable) erstatten sie für bestimmte ETFs die Fondskosten und legen sie automatisch wieder an. Allerdings haben die Kinderdepots der beiden Anbieter – wie auch das von Finanzen.net Zero – einen Haken: Um sie zu eröffnen, müssen alle Sorgeberechtigte ein eigenes Depot besitzen. Das ist nicht für jeden sinnvoll.
Kinderdepot wählen: Worauf Eltern achten sollten
Eltern sollten zuerst die Kosten vergleichen. Je nachdem, wie sie dann das Geld für ihr Kind anlegen wollen, kommen unterschiedliche Anbieter in Frage. Kostenlose ETF-Sparpläne bieten die meisten Anbieter. Wer zusätzlich auch per Einmalkauf in Wertpapiere fürs Kind investieren will, fährt mit Neobrokern am besten.
Ein Kriterium kann außerdem die Verzinsung von nicht investiertem Guthaben sein. Scalable Capital etwa zahlt darauf derzeit 2,50 Prozent für alle Kunden. Einige Direktbanken wie die ING oder die Consorsbank bieten auf dem zum Depot gehörenden Tagesgeldkonto Aktionszinsen für Neukunden: Bei der ING sind es derzeit 3,20 Prozent für vier Monate, bei der Consorsbank sind es 3,40 Prozent für fünf Monate.