
Deutschland- Basiszins: 2,00%
- Aktionszins: 4,00% - gilt für die ersten 4 Monate

Deutschland- Basiszins: 0,75%
- Aktionszins: 3,75% - gilt für die ersten 4 Monate

Deutschland- Basiszins: 2,00%
- Aktionszins: 3,61% - gilt für die ersten 4 Monate
Auf einen Blick
Über einen Sparplan lassen sich mit monatlichen Beiträgen ansehnliche Gewinne erwirtschaften, um später die Rente aufzubessern.
Millionen Anlegerinnen und Anleger setzen inzwischen auf die günstigen Indexfonds. Besonders für den langfristigen Vermögensaufbau und die Altersvorsorge können ETF-Sparpläne interessant sein. Dies legt eine Auswertung der ING vom Mai 2026 nahe. Demnach ist die Zahl der Depotkunden der Direktbank, die mindestens einen ETF besitzen, hierzulande seit 2022 von 922.000 auf 1,8 Millionen gestiegen. Thomas Dwornitzak, Leiter Investieren bei der ING Deutschland, erläutert:
Laut der "People & Money"-Studie des Vermögensverwalters BlackRock und des Marktforschungsinstituts YouGov vom November 2025 zählt Deutschland 14,5 Millionen ETF-Anlegerinnen und ‑Anleger. Zum Vergleich: 2022 waren es noch 9,2 Millionen – ein Plus von rund 58 Prozent.
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Exchange Traded Funds (ETFs, zu Deutsch: börsengehandelte Indexfonds) bilden einen Index nach. Wer zum Beispiel einen DAX-ETF kauft, investiert automatisch in die im DAX enthaltenen 40 großen börsennotierten Unternehmen. Der Indexfonds versucht, die Wertentwicklung des Index möglichst genau nachzubilden. Legt unter anderem der DAX um zehn Prozent zu, entwickelt sich ein entsprechender DAX-ETF in der Regel ähnlich. Das gleiche Prinzip gilt auch bei fallenden Kursen. Verliert der Index, gibt auch der ETF entsprechend nach.
Einer der Hauptgründe für die wachsende Popularität der Indexfonds sind die niedrigen Kosten für Anleger. Da bei diesen passiv gemanagten Fonds kein aktives Fondsmanagement nötig ist, sind die laufenden Kosten häufig niedriger als bei aktiv gemanagten Fonds.
In der Vergangenheit zeigte sich zudem: Je länger der Anlagezeitraum war, desto geringer war bei großen Aktienindizes das Risiko, am Ende mit Verlust dazustehen. Eine Garantie für Gewinne gibt es allerdings nicht.
Geld, das Sie kurzfristig benötigen oder als Notgroschen zurückhalten möchten, sollten Sie nicht in Aktien-ETFs investieren. Für solche Rücklagen eignet sich Tagesgeld. Aktuelle Konditionen finden Sie im Tagesgeld-Vergleich auf biallo.de.
Experten empfehlen daher, mit Indexfonds langfristig zu investieren, also zehn Jahre oder länger. Wer noch mindestens zehn Jahre Zeit bis zur Rente hat, kann mit ETFs zusätzliches Vermögen für den Ruhestand aufbauen. Konkret geht dies mit einem ETF-Sparplan.
Als Erstes eröffnet man ein Depot. Welcher Anbieter zu den eigenen Bedürfnissen passt, zeigt unser Depottest. Mit dem Biallo Depot-Vergleich können Sie zudem Konditionen und Leistungen verschiedener Anbieter direkt gegenüberstellen. Online-Banken und Broker sind dabei häufig kostengünstiger als klassische Filialbanken. Dann entscheidet man sich für einen ETF oder auch mehrere ETFs. Anleger zahlen regelmäßig einen Beitrag ein. Das Geld wird anschließend automatisch in den oder die Indexfonds investiert.
Über viele Jahre hinweg kann dabei ein Batzen Geld zusammenkommen. Laut der aktuellen Wertentwicklungsstatistik des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) erzielten Sparpläne mit globalen Aktienfonds über einen Zeitraum von 30 Jahren im Durchschnitt eine jährliche Rendite von rund 7,2 Prozent (Stichtag: 30. Juni 2026).
Ein Beispiel: Ein Anleger investiert monatlich 200 Euro in einen ETF, der jährlich im Schnitt sieben Prozent Rendite erwirtschaftet. Nach zehn Jahren hat er insgesamt 24.000 Euro investiert. Bei dieser angenommenen Rendite wären daraus rund 34.800 Euro geworden. Kosten und Steuern bleiben bei dieser vereinfachten Beispielrechnung unberücksichtigt.
Wie hoch sollte die Sparrate sein, welche ETFs eignen sich und was müssen Sie bei Risiken, Steuern und der späteren Auszahlung beachten? Unser kostenloser Ratgeber erklärt ausführlich, wie Sie mit ETFs langfristig für den Ruhestand vorsorgen können.
Als Alternative zum klassischen ETF-Sparplan können Sparer auch eine ETF-Rentenversicherung abschließen – auch ETF-Police oder fondsgebundene Rentenversicherung genannt. Sie kombiniert die Renditechancen von ETFs mit dem rechtlichen Rahmen einer privaten Rentenversicherung.
Dabei gibt es zwei Phasen: In der ersten, der Ansparphase, zahlen Sparer Beiträge in den Versicherungsvertrag ein. Neben monatlichen Zahlungen sind je nach Vertrag auch einzelne Zuzahlungen möglich. Die Versicherung investiert die Beiträge in die vereinbarten ETFs.
Beim Vertragsbeginn legen Sparer das Rentenalter fest, zu dem die Ansparphase enden soll. Erreichen sie das Rentenalter, zahlen sie keine weiteren Beiträge mehr und der Vertrag geht in die Auszahlungsphase über. Dann können sie festlegen, wie sie ihr angespartes Kapital und die erzielten Gewinne ausgezahlt bekommen möchten.
Dabei stehen grundsätzlich mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.
Erstens die lebenslange Rente: Die Versicherung berechnet anhand des angesparten Kapitals und des vertraglich vereinbarten Rentenfaktors eine monatliche Rente. Diese wird bis ans Lebensende ausgezahlt – selbst dann, wenn das dafür vorgesehene Kapital aufgebraucht sein sollte.
Zweitens können sich Sparer das gesamte Guthaben auf einmal auszahlen lassen.
Als dritte Möglichkeit kommt – je nach Vertrag – eine Kombination infrage: Ein Teil des Kapitals wird ausgezahlt, der andere Teil für eine lebenslange Rente verwendet.

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