Auf einen Blick
  • Vanguard ist der weltweit zweitgrößte Vermögensverwalter und hat laut eigener Angaben mehr als 30 Millionen Kundinnen und Kunden.

  • Jetzt lässt der US-Finanzdienstleister seinen Robo-Advisor auch in Deutschland von der Leine.

  • Wer künftig in Vanguard-Produkte investieren möchte, muss nicht mehr den Umweg über einen externen Broker gehen.

  • In diesem Beitrag lesen Sie, was die neue Anlageplattform für hiesige Anbieter noch so zu bieten hat.
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Der US-Vermögensverwalter Vanguard startet eine digitale Anlageplattform in Deutschland. Mit der Plattform „Vanguard Invest“ können Anlegerinnen und Anleger künftig ein auf ihr persönliches Risikoprofil zugeschnittenes Portfolio erstellen. In Klartext: Mit dem Robo-Advisor von Vanguard können Investoren künftig direkt in die Produkte von Vanguard investieren, ohne dabei den Umweg über einen herkömmlichen Broker gehen zu müssen.

Es ist der erste große Indexfond-Anbieter, der seine Produkte direkt an den Endkunden vertreibt. Angesichts der Marktmacht von Vanguard, der ein verwaltetes Kundenvermögen von rund acht Billionen US-Dollar vorweisen kann, dürfte dieser Schritt für Sorgenfalten bei herkömmlichen Banken und Brokern sorgen.

 

Der Robo-Advisor von Vanguard

Der „Vanguard Invest Anlageservice“ startet zunächst mit einer digitalen Anlageberatung, auch bekannt als Robo-Advisor. Kundinnen und Kunden müssen dabei einige Fragen, wie etwa zur eigenen Risikoneigung oder zum Anlageziel beantworten. Im Anschluss stellt der Robo-Advisor automatisch ein Portfolio aus verschiedenen Aktien- und Anleihenfonds zusammen. Doch laut Vanguard soll das erst der Anfang sein. „Wir wollen noch in diesem Jahr die Plattform auch für Kunden öffnen, die ihr Portfolio selbst zusammenstellen wollen“, erklärte Jesper Wahrendorf, Leiter von Vanguard Invest im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

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Zum Start 13 Aktien- und Anleihefonds

Zu Beginn besteht die Investment-Auswahl vorerst aus 13 Aktien- und Anleihenfonds von Vanguard. Später soll die Produktpalette deutlich ausgeweitet werden.

Verfügbare Aktienfonds

Name Performance 1 Jahr Performance 2 Jahre  Performance 3 Jahre
 Vanguard U.S. 500 Stock Index Fund EUR  20,06 %  59,42 %  80,61 %
 Vanguard European Stock Index Fund EUR  14,45 %  31,29 %  38,58 %
 Vanguard Emerging Markets Stock Index Fund EUR  - 5,75 %  19,80 %  30,70 %
 Vanguard Global Small-Cap Index Fund EUR  3,40 %  33,39 %  43,52 %
 Vanguard Japan Stock Index Fund EUR  - 3,62 %  21,13 %  23,71 %
 Vanguard Pacific ex-Japan Stock Index Fund EUR  2,90 %  16,76 %  24,42 %

Verfügbare Rentenfonds

Name Performance 1 Jahr Performance 2 Jahre Performance 3 Jahre
 US Government Bond Index Fund EUR Hedged  4,75 %  8,56 %  3,70 %
 Global Corporate Bond Index Fund EUR Hedged  - 4,64 %  - 6,06 %  6,06 %
 Euro Government Bond Index Fund EUR  - 5,15 %  2,22 %  5,60 %
 Japan Government Bond Index Fund EUR Hedged  - 2,88 %  - 5,22 %  - 8,13 %
 UK Government Bond Index Fund EUR Hedged  - 5,15 %  2,22 %  5,60 %
 Global Short-Term Corporate Bond Index Fund EUR Hedged  - 4,26 %  2,35 %  3,46 %
 Global Short-Term Bond Index Fund EUR Hedged  - 2,89 %  - 0,03 %  - 1,04 %

Quelle: Vanguard; Kurse von onvista.de zum Stichtag 22. Februar 2022.

 

Die Kosten von Vanguard Invest

Der Vanguard Invest Anlageservice hat eine All-in-Servicegebühr von 0,65 Prozent und durchschnittliche 0,15 Prozent Fondsgebühren. Die Mindestanlagesumme beträgt 5.000 Euro. Der Service soll auch als App für Android- und iOS-Systeme verfügbar sein.

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Alternative zum MSCI World Index: FTSE All World und Developed World

Viele Vanguard-ETFs zeichnen sich durch ein gutes Preis- und Leistungsverhältnis aus. Das liegt unter anderem auch am Thema Lizenzgebühren, denn der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt vertreibt einige Indexfonds nicht unter dem Namen MSCI World, obwohl diese ähnlich zusammengesetzt sind.

Nehmen wir etwa die Alternative zum MSCI World Index, den Vanguard FTSE Developed World ETF. Dieser bildet rund 2.200 Unternehmen aus 25 Industrienationen ab, das sind circa 600 Unternehmen mehr als beim MSCI World Index. Die laufenden Kosten liegen sowohl bei der ausschüttenden als auch thesaurierenden Variante bei günstigen 0,12 Prozent.

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Über den Autor Kevin Schwarzinger
Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.
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