
Frankreich- Basiszins: 0,80%
- Aktionszins: 3,40% - gilt für die ersten 5 Monate

Schweden- Basiszins: 1,51%
- Aktionszins: 3,36% - gilt für die ersten 3 Monate

Frankreich- Basiszins: 1,95%
- Aktionszins: 3,30% - gilt für die ersten 3 Monate
Auf einen Blick


Sind Sie schon einmal an einer versteckten E-Mail-Adresse gescheitert, weil Sie einen Online-Vertrag widerrufen wollten? Ab dem 19. Juni 2026 stoppt das BGB dieses Spiel mit einem Pflicht-Button. Auch sonst hat der Juni für Ihren Geldbeutel und Ihren Alltag einiges im Gepäck.
Der Widerrufsbutton ist eine elektronische Funktion auf Webseiten und in Apps, mit der Sie Online-Verträge mit zwei Klicks rückgängig machen können. Geregelt im neuen § 356a BGB, tritt er zum 19. Juni 2026 für Online-Händler in Kraft. Das ist nicht die einzige verbraucherrelevante Neuerung im neuen Monat: Zum 30. Juni 2026 läuft der staatliche Tankrabatt aus, am 7. Juni greift eine EU-Frist zur Entgelttransparenz. Zuvor tagt am 11. Juni noch die europäische Zentralbank und berät, was mit dem Leitzins passiert.
Rentner erhalten im Juni Post, denn die Renten steigen um 4,24 Prozent. Hinzu kommen der Start von Energy Sharing mit Solarstrom, das Eröffnungsspiel der Fußball-WM mit Rekord-Ticketpreisen und neue Etiketten bei Honig, Fruchtsaft und Milch. Wir gehen mit Ihnen alle wichtigen Termine durch und sagen, was für Sie interessant wird.
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Ab dem 19. Juni 2026 müssen Online-Händler in Deutschland einen deutlich sichtbare Widerrufsfunktion auf ihrer Webseite oder in der App anbieten. Das schreibt der neue § 356a BGB vor, der die EU-Verbraucherrechte-Richtlinie 2023/2673 umsetzt. Die Pflicht gilt für alle Online-Verträge zwischen Unternehmen und Verbrauchern, für die ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht. Das betrifft auch Tagesgeld-, Festgeld- und Kreditverträge, die Sie im Netz abschließen.
Der Ablauf ist klar geregelt: Sie klicken auf eine eindeutig beschriftete Schaltfläche, geben in einer Maske nur die nötigsten Pflichtangaben ein und bestätigen den Widerruf in einem zweiten Schritt. Gründe müssen Sie nicht angeben. Der Widerruf per E-Mail oder Brief bleibt parallel weiter möglich. Fehlt der Button oder ist er fehlerhaft eingebunden, verlängert sich Ihre Widerrufsfrist laut Verbraucherzentrale automatisch um zwölf Monate.
Wichtig zu wissen: Der Button hilft Ihnen nur bei Verträgen, deren gesetzliche Widerrufsfrist von in der Regel 14 Tagen noch läuft. Für laufende Abos oder Mindestlaufzeit-Verträge, die Sie schon länger haben, ist der separate Kündigungsbutton zuständig, den es bereits seit Juli 2022 gibt. Den Widerrufsbutton brauchen Sie vor allem dann, wenn Sie eine Neubestellung kurz nach Abschluss wieder rückgängig machen wollen.
Parallel zum Widerrufsbutton greift ab dem 19. Juni 2026 ein weiteres Verbraucherschutz-Update: Sogenannte Dark Patterns werden ausdrücklich verboten. Damit sind manipulative Webdesigns gemeint, die Sie zu Käufen oder Abos drängen, indem sie bestimmte Optionen auffällig hervorheben, Sie mit aufdringlichen Pop-ups bombardieren oder den Kündigungsweg absichtlich kompliziert gestalten. Unternehmen, die solche Praktiken weiter einsetzen, riskieren Abmahnungen und Bußgelder.
Der staatliche Tankrabatt läuft am 30. Juni 2026 aus. Ab dem 1. Juli sind Benzin und Diesel rechnerisch wieder rund 17 Cent pro Liter teurer. Hintergrund der befristeten Maßnahme: Nach dem Anstieg der Ölpreise infolge des Iran-Nahost-Konflikts hatte die Bundesregierung die Energiesteuer auf Kraftstoffe für zwei Monate gesenkt, konkret um 14,04 Cent netto je Liter, was inklusive Umsatzsteuer auf etwa 17 Cent brutto kommt.
Wann genau die Preise an der Zapfsäule wieder anziehen, lässt sich nicht auf die Minute vorhersagen. Tankstellen haben oft noch günstiger versteuerte Restbestände, der Anstieg kann sich also über einige Tage strecken. Die seit dem 1. April 2026 geltende Spritpreisregel sorgt zusätzlich dafür, dass Erhöhungen pro Tag nur einmal, und zwar um 12 Uhr mittags, erlaubt sind. Eine Sprung-Erhöhung um Mitternacht zum 1. Juli ist damit vermutlich ausgeschlossen.
Pendeln Sie viel? Dann lohnt es sich, in der letzten Juni-Woche einen vollen Tank mitzunehmen und die Tagespreise per Spritpreis-App im Blick zu behalten. Eine gesetzliche Weitergabe-Pflicht der Steuersenkung gibt es nicht. Laut Bundeskartellamt wurden im Mai aber zwischen 82 und 94 Prozent des Rabatts an die Verbraucher weitergegeben.
Am 11. Juni 2026 entscheidet der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) erneut über die Leitzinsen im Euroraum. Der Zinsentscheid wird um 14:15 Uhr veröffentlicht, die anschließende Pressekonferenz mit EZB-Präsidentin Christine Lagarde startet um 14:45 Uhr. Seit dem 11. Juni 2025 liegt der für die Sparzinsen entscheidende Einlagensatz unverändert bei 2,00 Prozent, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,15 Prozent. Bei der letzten Sitzung am 30. April 2026 hat die EZB zum siebten Mal in Folge eine Zinspause eingelegt.
Die Juni-Sitzung ist aus zwei Gründen besonders spannend. Erstens legt die EZB im Juni neue Konjunktur- und Inflationsprojektionen vor, die für die Entscheidung eine zentrale Rolle spielen. Zweitens hat der Rat im April nach Angaben von Lagarde erstmals seit der Zinswende "ausführlich und eingehend" über eine mögliche Erhöhung diskutiert. Hintergrund: Die Inflation im Euroraum ist im April 2026 infolge des Iran-Nahost-Konflikts auf 3,0 Prozent gestiegen, deutlich über dem EZB-Inflationsziel von 2,0 Prozent. Ökonomen halten Stagflations-Risiken für möglich, also gleichzeitig steigende Preise und stagnierende Wirtschaft.
Was Sie als Sparer und Kreditnehmer interessiert: Der Einlagensatz der EZB ist die Richtschnur für Tagesgeld- und Festgeldzinsen, die Banken Ihnen anbieten. Bleibt der Satz konstant oder steigt sogar, sind die Aussichten für Sparer besser als für Kreditnehmer. Detaillierte Erklärungen und einen Verlauf finden Sie im aktuellen Biallo-Ratgeber zum EZB-Leitzins. Wenn Sie eine Anschlussfinanzierung planen, sollten Sie die Bauzinsen im Blick behalten. Sie reagieren auf EZB-Entscheidungen ebenfalls, aber zeitverzögert und über den Umweg der Anleihemärkte.
Bis zum 7. Juni 2026 müssen die EU-Staaten die Richtlinie zur Entgelttransparenz in nationales Recht überführen. Ziel: Mehr Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit. Für Sie als Beschäftigte oder Beschäftigter heißt das konkret: Sie haben künftig einen Auskunftsanspruch darüber, was Kolleginnen und Kollegen mit vergleichbarer Tätigkeit im Schnitt verdienen.
Unternehmen werden gleichzeitig stärker in die Pflicht genommen. In Stellenanzeigen müssen sie Gehaltsspannen nennen. Große Betriebe ab 250 Beschäftigten müssen ein Jahr nach Inkrafttreten jährlich einen Transparenzbericht vorlegen. Für mittlere und kleinere Firmen gelten gestaffelte Übergangsfristen bis 2031. Sehr kleine Betriebe sind komplett von der Berichtspflicht befreit.
Planen Sie eine Gehaltsverhandlung oder einen Stellenwechsel? Der Anspruch auf Vergleichsdaten kann ein wichtiger Hebel sein. Heben Sie sich Stellenanzeigen mit Gehaltsangabe als Referenzmaterial auf.
Parallel zur Entgelttransparenz steht für Juni 2026 eine weitere Reform für Beschäftigte auf der Agenda: Arbeitsministerin Bärbel Bas hat angekündigt, im Laufe des Monats einen Gesetzentwurf zur Reform des Arbeitszeitgesetzes vorzulegen. Geplant ist ein Wechsel vom täglichen Acht-Stunden-Tag zu einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 48 Stunden, wie sie auch die EU vorgibt. Einzelne Arbeitstage könnten damit auf bis zu 13 Stunden ausgedehnt werden. Wann das Gesetz beschlossen wird und in Kraft tritt, ist noch offen. Der Entwurf wird im Juni voraussichtlich erstmals öffentlich diskutiert und dürfte für kontroverse Debatten zwischen Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften sorgen.
Zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten in Deutschland einheitlich um 4,24 Prozent. Das hat das Bundeskabinett am 29. April 2026 in der Rentenwertbestimmungsverordnung 2026 beschlossen, vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrats. Der aktuelle Rentenwert klettert von 40,79 Euro auf 42,52 Euro. Eine Bruttorente von 1.000 Euro wächst damit auf 1.042,40 Euro. Ein Standardrentner mit 45 Beitragsjahren erhält laut Deutscher Rentenversicherung monatlich 77,85 Euro mehr.
Ihre persönliche Rentenanpassungsmitteilung verschickt die Deutsche Rentenversicherung ab Mitte Juni. Heben Sie das Schreiben gut auf: Sie brauchen es als Nachweis fürs Finanzamt, die Krankenkasse und für Anträge auf Wohngeld oder Grundsicherung.
Ein Punkt, der oft übersehen wird: Der individuelle Rentenfreibetrag bleibt nominal eingefroren. Liegt Ihre Rente am Rand der steuerlichen Grenzen, kann ein Teil der Erhöhung also später in der Steuererklärung wieder fällig werden. Ein Blick in den Rentenbescheid oder eine kurze Beratung bei der Lohnsteuerhilfe lohnt sich.
Drei Geburtsjahrgänge können im Juni 2026 den Übergang in den Ruhestand starten, jeweils unter bestimmten Voraussetzungen:
Bevor Sie den Antrag stellen, lohnt eine Hochrechnung: Über jeden Monat früheren Renteneintritts verlieren Sie 0,3 Prozent Rente, und zwar lebenslang.
Am 30. Juni 2026 legt die Alterssicherungskommission ihren mit Spannung erwarteten Reformbericht vor. Die darin enthaltenen Vorschläge ändern an Ihrer aktuellen Rente zunächst nichts. Sie bilden aber die Grundlage für die nächsten politischen Entscheidungen, etwa zum Renteneintrittsalter, zur Stärkung der privaten Altersvorsorge oder zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenkasse.
Was am Ende Gesetz wird, entscheiden Bundestag und Bundesrat. Stehen Sie kurz vor der Rente oder planen Ihre private Vorsorge? Dann lohnt es sich, die Ergebnisse der Kommission im Auge zu behalten. Einzelne Punkte könnten in den nächsten Jahren spürbar darauf wirken, wann und wie Sie in den Ruhestand wechseln können.
Sie möchten Ihre private Altersvorsorge bereits jetzt in die Hand nehmen? Ein Blick in unseren Tagesgeld- und Festgeld-Vergleich kann helfen, mehr aus Ihrem Geld zu machen.

Frankreich
Schweden
FrankreichAb dem 1. Juni 2026 können Sie als Eigentümerin oder Eigentümer einer Photovoltaik-Anlage Solarstrom legal an Nachbarn oder innerhalb einer Hausgemeinschaft weitergeben. Das sogenannte Energy Sharing soll dezentrale Eigenversorgung im Quartier ermöglichen. Verteilnetzbetreiber sind verpflichtet, die Voraussetzungen technisch und organisatorisch zu schaffen.
Für die Teilnahme brauchen Sie und die beteiligten Haushalte eine vertragliche Vereinbarung sowie ein intelligentes Messsystem, den sogenannten Smart Meter. Die praktische Umsetzung läuft je nach Netzbetreiber und Stromlieferant zeitversetzt an, weil Abrechnungsprozesse umgestellt werden müssen. Ab Juni 2028 soll das Modell auf direkt angrenzende Netzgebiete ausgeweitet werden.
Besitzen Sie eine Photovoltaik-Anlage oder denken Sie über eine nach? Dann ist jetzt ein guter Moment, mit Nachbarn das Gespräch zu suchen. Eine geteilte Anlage spart Einspeisevergütungs-Verluste und kann sich für beide Seiten rechnen.
Am 11. Juni 2026 beginnt mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt die kommerziell ergiebigste Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten. Erstmals kämpfen 48 Nationalmannschaften in 104 Spielen um den Titel, das Finale steigt am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford. Die deutsche Elf trifft am 14. Juni zum Auftakt auf Curaçao.
Allein mit diesem Turnier werden laut einer Analyse des brasilianischen Sportmarketing-Instituts Sports Value Einnahmen von rund 10,9 Milliarden US-Dollar (9,3 Milliarden Euro) erwartet, ein Plus von 56 Prozent gegenüber der WM 2022 in Katar. Damit wäre die WM 2026 das lukrativste Sport-Einzelereignis weltweit, doppelt so wertvoll wie die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris. Den größten Anteil tragen die weltweiten TV-Rechte mit rund 4,2 Milliarden Dollar bei, weitere 2,8 Milliarden Dollar fließen aus dem Sponsoring von Partnern wie Adidas, Coca-Cola, Hyundai-Kia oder Aramco. Der Prämientopf für die teilnehmenden Mannschaften steigt auf 727 Millionen Dollar, jede qualifizierte Mannschaft erhält allein 9 Millionen Dollar Startgeld.
Auch die Ticketpreise erreichen neue Höchststände. Im offiziellen Vorverkauf der FIFA starten Gruppenspiele in der günstigsten Kategorie bei 60 US-Dollar (rund 51 Euro), Finalkarten erreichen je nach Kategorie bis zu 10.990 Dollar. Erstmals nutzt der Weltverband ein dynamisches Preismodell, bei dem die Preise je nach Nachfrage schwanken. Auf dem offiziellen FIFA Resale/Exchange Marketplace wurden zuletzt sogar vier Finaltickets für jeweils 2,3 Millionen Dollar (1,9 Millionen Euro) angeboten. Von jeder Zweitmarkttransaktion behält die FIFA 30 Prozent ein (15 Prozent Gebühr für Käufer plus 15 Prozent für Verkäufer). Als teuerstes Gruppenphasenspiel auf dem Zweitmarkt gilt aktuell die Begegnung Kolumbien gegen Portugal am 27. Juni in Miami mit einem durchschnittlichen Einstiegspreis von 2.515 Dollar.
Wenn Sie als deutscher Fan über den DFB Tickets beziehen wollen, müssen Sie tief in die Tasche greifen. Die günstigste Karte für das Auftaktspiel gegen Curaçao kostet 155 Euro, eine Finalkarte mindestens 3.580 Euro. Wer in der höchsten Kategorie alle möglichen DFB-Spiele bis ins Finale absichern will, zahlt in Summe 14.095 Euro. Die Fanorganisation Football Supporters Europe spricht von "horrenden Ticketpreisen" und fordert von der FIFA einen Stopp des Verkaufs über die Nationalverbände. Zusammen mit der Verbraucherschutzorganisation Euroconsumers hat sie im März 2026 eine formelle Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht.
Gut für alle, die zu Hause schauen wollen: Sie sparen sich nicht nur die Ticket-, sondern auch die Flugpreise und Hotelkosten. Allerdings: Wegen der Zeitverschiebung müssen Sie für viele Vorrundenspiele Nachtschichten einplanen, die Anstoßzeiten reichen von 19 Uhr deutscher Zeit bis 6 Uhr morgens. 60 der 104 Spiele laufen kostenlos im Free-TV bei ARD und ZDF, darunter alle Partien der DFB-Elf, das Eröffnungsspiel, beide Halbfinale und das Finale.

Tschechische Republik
Deutschland
MaltaNicht alle Neuerungen im Juni betreffen Ihren Geldbeutel direkt. Vier weitere Themen sind aber für den Alltag relevant:
| Datum | Was passiert |
|---|---|
| 1. Juni 2026 | Start für Energy Sharing mit Solarstrom |
| 6. Juni 2026 | Tag der Organspende |
| 7. Juni 2026 | EU-Frist zur Entgelttransparenz |
| 11. Juni 2026 | EZB-Zinssitzung mit neuen Projektionen |
| 11. Juni 2026 | Fußball-WM startet in USA, Kanada und Mexiko |
| 12. Juni 2026 | EU-Asylsystem GEAS tritt in Kraft |
| 14. Juni 2026 | Neue Honig-, Fruchtsaft- und Milch-Kennzeichnung |
| 19. Juni 2026 | Widerrufsbutton-Pflicht startet, Verbot manipulativer Webdesigns |
| 26. Juni 2026 | Sommerferien in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland |
| 30. Juni 2026 | Tankrabatt endet, Rentenkommission übergibt Bericht |
| 1. Juli 2026 | Rentenerhöhung um 4,24 Prozent |
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Wie beurteilen Sie den neuen Widerrufsbutton? Echte Erleichterung oder bloß ein Klick mehr im Footer? Und erwarten Sie, dass die EZB am 11. Juni an der Zinsschraube dreht oder die Pause verlängert? Schreiben Sie uns Ihre Meinung und Erfahrungen gerne per E-Mail an redaktion@biallo.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.
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Die Pflicht zur elektronischen Widerrufsfunktion gilt ab dem 19. Juni 2026. Sie ist in § 356a BGB geregelt und betrifft alle Online-Verträge zwischen Unternehmen und Verbrauchern, für die ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht. Auch online abgeschlossene Tagesgeld- oder Versicherungsverträge fallen darunter.
Die nächste Zinssitzung der Europäischen Zentralbank findet am 11. Juni 2026 statt. Der Zinsentscheid wird um 14:15 Uhr veröffentlicht, die Pressekonferenz von EZB-Präsidentin Christine Lagarde startet um 14:45 Uhr. Im Anschluss legt die EZB neue Konjunktur- und Inflationsprojektionen vor.
Zum 1. Juli 2026 steigen alle gesetzlichen Renten in Deutschland um 4,24 Prozent. Bei einer Bruttorente von 1.000 Euro sind das 42,40 Euro mehr im Monat. Der aktuelle Rentenwert erhöht sich von 40,79 Euro auf 42,52 Euro.
Der Tankrabatt läuft am 30. Juni 2026 aus. Ab dem 1. Juli 2026 gelten wieder die regulären Energiesteuersätze. Benzin und Diesel werden damit rechnerisch um rund 17 Cent pro Liter teurer.
Laut einer Analyse des brasilianischen Sportmarketing-Instituts Sports Value sind für die WM 2026 Einnahmen von rund 10,9 Milliarden US-Dollar (9,3 Milliarden Euro) zu erwarten, ein Plus von 56 Prozent gegenüber Katar 2022. Den größten Anteil tragen die weltweiten TV-Rechte mit rund 4,2 Milliarden Dollar, weitere 2,8 Milliarden Dollar fließen aus dem Sponsoring. Damit wäre die WM 2026 das lukrativste Sport-Einzelereignis weltweit.