
Deutschland- Basiszins: 1,00%
- Aktionszins: 3,75% - gilt für die ersten 6 Monate

Deutschland- Basiszins: 2,25%
- Aktionszins: 4,00% - gilt für die ersten 4 Monate

Niederlande- Basiszins: 2,05%
- Aktionszins: 3,40% - gilt für die ersten 6 Monate
Auf einen Blick
Sparen hat in Deutschland Tradition, und der Weltspartag erinnert jedes Jahr daran. Am 30. Oktober 2026 jährt sich der Aktionstag zum 102. Mal. Wir zeigen Ihnen, wie sich das Sparen gewandelt hat und wie Sie Ihr Geld heute sinnvoll anlegen.
Der Weltspartag ist ein internationaler Aktionstag, der die Menschen zum regelmäßigen Sparen und zum bewussten Umgang mit Geld anregen soll. Er wird traditionell am vorletzten Werktag im Oktober begangen, 2026 also am 30. Oktober.
Mittlerweile steht der Weltspartag am 30. Oktober 2026 für 102 Jahre Spargeschichte. Die Sparziele haben sich im Laufe der Zeit verändert. Während die Menschen früher vor allem auf den berühmten Notgroschen setzten, stehen heute Altersvorsorge und der Immobilienkauf im Vordergrund. Das ändert jedoch nichts daran, dass das Thema Sparen auch heute noch für Sie relevant ist.
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Der Weltspartag geht auf das Jahr 1924 zurück. Delegierte aus 27 Ländern riefen ihn beim 1. Internationalen Sparkassenkongress im italienischen Mailand ins Leben, um das "sparsame Wirtschaften" zu fördern. Aus dieser Gründung ging das heutige Weltinstitut der Sparkassen und Retailbanken (WSBI) hervor, das den Aktionstag bis heute jedes Jahr koordiniert und inzwischen Sparkassen und Retailbanken in rund 80 Ländern auf mehreren Kontinenten vertritt. Der Kongress fand vom 26. bis 31. Oktober 1924 statt.
Bereits ein Jahr später, am 31. Oktober 1925, feierten die Sparkassen den ersten Weltspartag. Heute, 102 Jahre später, ist der Wunsch, ein kleines Vermögen aufzubauen, weltweit verbreitet. Ob für den Ruhestand, den Kauf einer Immobilie oder als Absicherung für schlechte Zeiten – die Sparabsichten sind bei jedem anders.
Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Sparschwein? Die Art und Weise, wie wir sparen, hat sich im Laufe der Jahrzehnte grundlegend verändert. Früher legten viele ihr Geld in einem Sparschwein oder einem Tresor an. Daneben waren und sind das berühmte Kopfkissen oder die Matratze Orte, wo Geld gespart wurde und wird. Auch in Krisenzeiten versuchen die Menschen, ihr Geld zusammenzuhalten und zu sparen. Heute sind Tagesgeld, Festgeld, ETFs und andere Kapitalanlagen beliebte Spar-Optionen.
Die gängigsten Sparformen unterscheiden sich vor allem darin, wie schnell Sie an Ihr Geld kommen, wie lange Sie sich binden und wie sicher der Zins ist. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen die wichtigsten Merkmale auf einen Blick.
| Sparform | Verfügbarkeit | Typische Laufzeiten | Zinsprinzip | Schwankungsrisiko |
|---|---|---|---|---|
| Tagesgeld | täglich verfügbar | keine feste Laufzeit, Aktionszins bis maximal 12 Monate | variabel, jederzeit änderbar | kein Kursrisiko, aber Zins kann sinken |
| Festgeld | erst nach Ablauf | fest, meist ab 3 Monate bis zu mehreren Jahren | fest für die gesamte Laufzeit | kein Kursrisiko, dafür Bindung |
| Sparbrief | erst nach Ablauf | fest, oft 1 bis 10 Jahre | fest für die gesamte Laufzeit | kein Kursrisiko, lange Bindung |
| ETF | börsentäglich handelbar | keine feste Laufzeit, Empfehlung 10+ Jahre | marktabhängige Rendite, keine Zinsgarantie | Kursschwankungen, Verlustrisiko |
| Robo-Advisor | börsentäglich handelbar | kein fester Horizont, mittel- bis langfristig empfohlen | marktabhängige Rendite plus Verwaltungsgebühr | Kursschwankungen, Verlustrisiko |
Ein Depot ist keine eigene Sparform, sondern das Konto, über das Sie Wertpapiere wie ETFs halten oder einen Robo-Advisor nutzen. Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, zeigt Ihnen unser Depot-Vergleich.
Gerade in Inflationszeiten rückt für viele Sparerinnen und Sparer auch die Anlage in Gold und Silber wieder in den Blick. Edelmetalle gelten als Schutz gegen Geldentwertung, werfen aber weder Zinsen noch Dividenden ab. Wichtig: Wenn Sie in Gold anlegen, denken Sie den Verkauf gleich mit. Nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr bleibt Ihr Gewinn steuerfrei.
Verteilen Sie Ihr Erspartes über mehrere Sparformen, statt alles in ein Produkt zu stecken. Eine Mischung aus jederzeit verfügbarem Tagesgeld für die Rücklage, zinssicherem Festgeld für den mittleren Horizont und einem breit gestreuten ETF für den langen Vermögensaufbau gleicht die Schwächen der einzelnen Bausteine aus. Achten Sie bei Bankeinlagen zusätzlich darauf, pro Bank innerhalb der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 Euro zu bleiben.
Doch nicht nur durch Geldanlage können Sie Geld vermehren. Auch mithilfe von Cashback-Apps können Sie Ihre Ersparnisse vergrößern. Außerdem kann es eine entscheidende Rolle spielen, wann Sie im Supermarkt einkaufen gehen.
-> So können Sie im Alltag Geld sparen
Heutzutage ist es üblich, dass Kinder Ende Oktober zum Weltspartag ihre gefüllten Sparschweine zur Bank bringen und ihre gesammelten Ersparnisse einzahlen.
Genau hier liegt der Ursprung des Aktionstags: Der Weltspartag ist traditionell der Tag der kleinen Sparer. Möchten Sie für Ihr Kind sparen, nutzen Sie diesen Anlass, um früh den Grundstein zu legen. Je länger der Anlagehorizont, desto stärker arbeitet der Zinseszins für Sie. Ein breit gestreuter ETF-Sparplan auf ein Kinderdepot baut über 15 oder 18 Jahre spürbar mehr Vermögen auf als das klassische Sparbuch, das viele von uns noch aus der eigenen Kindheit kennen.
Für das alltägliche Sparen und das erste Taschengeld eignet sich dagegen ein eigenes Kinderkonto. In unserem Kinderkonto-Vergleich 2026 haben wir die Angebote nach einheitlichen Kriterien bewertet und zeigen Ihnen, welche Bank beim Testsieg vorn liegt und worauf Sie bei Kosten, Elternkontrolle und App achten sollten.
Ein durchsichtiges Sparschwein ist besser als ein undurchsichtiges. Wenn Ihr Kind den wachsenden Münzstapel sieht, motiviert das zum Weitersparen und macht den Spargedanken von klein auf greifbar.
Übrigens: Im deutschsprachigen Raum sind die Sparer besonders aktiv. Im ersten Halbjahr 2025 legten die privaten Haushalte in Deutschland laut Statistischem Bundesamt 10,3 Prozent ihres Einkommens zurück, das sind im Schnitt rund 270 Euro pro Kopf und Monat. Damit sparen Sie und Ihre Mitbürger weiterhin überdurchschnittlich viel, denn im EU-Vergleich liegt Deutschland klar über dem Durchschnitt.
Sparen lohnt sich auch bei Inflation, allerdings nur, wenn Sie Ihr Geld verzinst anlegen, statt es unverzinst liegen zu lassen. In Zeiten hoher Inflationsraten ist es besonders wichtig, sein Geld nicht nur zu sparen, sondern auch zu vermehren. Zinsen ermöglichen, das Ersparte gewinnbringend anzulegen. Wer sein Geld nur im Sparschwein aufbewahrt, riskiert, einen Teil seines Vermögens zu verlieren. Dennoch ist es so, dass viele Deutsche ihr Geld noch verschenken, weil sie es auf dem Girokonto liegen lassen und dort keine Zinsen erhalten.
Damit Sie bei den ständigen Zinsänderungen nicht den Anschluss verpassen, lohnt sich unser kostenloser Newsletter: Dort erhalten Sie regelmäßig die wichtigsten Nachrichten rund um Zinsen, Geldanlage und Verbraucherthemen.
Anlässlich des Weltspartags verteilen Banken und Sparkassen oft Werbegeschenke wie Spardosen, Kuscheltiere, Spiele und Bücher, um Kunden zum regelmäßigen Sparen zu motivieren. Die meisten Sparkassen und Volksbanken begehen die Weltsparwoche in der Woche vom 26. bis 30. Oktober 2026, mit dem Weltspartag als Höhepunkt am 30. Oktober 2026.
Wie halten Sie es mit dem Sparen? Vertrauen Sie noch auf das klassische Sparschwein, oder legen Sie Ihr Geld längst in Tagesgeld, Festgeld und ETF an? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinungen rund um den Weltspartag gerne per E-Mail an redaktion@biallo.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.
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Deutschland
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NiederlandeDer Weltspartag 2026 ist am Freitag, dem 30. Oktober 2026. Traditionell wird er am vorletzten Werktag im Oktober begangen. Viele Sparkassen und Volksbanken feiern die gesamte Woche davor als Weltsparwoche.
Der Weltspartag wurde 1924 beim 1. Internationalen Sparkassenkongress beschlossen, um das regelmäßige Sparen zu fördern. Ziel war es damals, den Menschen nach den Krisenjahren einen bewussten Umgang mit Geld näherzubringen. Erstmals gefeiert wurde er am 31. Oktober 1925.
Im ersten Halbjahr 2025 legten die privaten Haushalte in Deutschland laut Statistischem Bundesamt 10,3 Prozent ihres verfügbaren Einkommens zurück. Das sind im Schnitt rund 270 Euro pro Kopf und Monat. Damit liegt Deutschland klar über dem EU-Durchschnitt.
Ja, sofern Sie Ihr Geld verzinst anlegen statt es auf dem Girokonto oder im Sparschwein liegen zu lassen. Tagesgeld, Festgeld und ETF bieten die Chance, dass Ihr Erspartes wächst. Ohne Zinsen verliert Ihr Geld durch die Inflation dagegen an Kaufkraft.
Hinter dem Weltspartag steht das Weltinstitut der Sparkassen und Retailbanken (WSBI) mit Sitz in Brüssel. Es wurde 1924 beim Internationalen Sparkassenkongress in Mailand gegründet und vertritt heute Sparkassen und Retailbanken in rund 80 Ländern. In Deutschland tragen vor allem Sparkassen und Volksbanken den Aktionstag mit eigenen Aktionen.