Die EZB hat den Einlagenzins zuletzt bei 2,50 Prozent belassen, weitere Zinsanhebungen werden aber von vielen Beobachtern erwartet. Sparerinnen und Sparer stehen jetzt vor der Frage: variabel parken oder Zinsen sichern? Wir zeigen, was kurzfristig den höchsten Ertrag bringt.
Sowohl Tagesgeld als auch Festgeld gelten als sichere Parkplätze für Kapital, das nicht an der Börse arbeiten soll. Die Frage ist aber: Wann passt welches? Die Antwort hängt entscheidend davon ab, welche Zinsentwicklung Anlegerinnen und Anleger erwarten.
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte am 29. Oktober 2026 beschlossen, die drei Leitzinsen unverändert zu lassen. Der für Sparer entscheidende Einlagenzins blieb damit bei 2,50 Prozent. Zuvor hatte die EZB 2026 zweimal erhöht, im Juni und im September um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Ob weitere Schritte folgen, lässt die Notenbank offen. Der EZB-Rat entscheidet von Sitzung zu Sitzung. Allgemein erwarten die Märkte angesichts der zuletzt weiter gestiegenen Inflationszahlen – im Oktober lag die Teuerung in der Eurozone bei 4,0 Prozent – zumindest eine weitere Zinsanhebung, vielleicht sogar mehr. Sicher ist das aber nicht.

