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Ostern 2026 wird für Naschkatzen zur teuren Angelegenheit. Obwohl die Rohstoffpreise für Kakao weltweit gesunken sind, verlangen Markenhersteller für Schokohasen teils über 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Erfahren Sie hier, warum das so ist und wie Sie beim Nest-Kauf trotzdem kräftig sparen.
Haben Sie beim Blick ins Süßwarenregal auch schon gestutzt? Fast fünf Euro für einen klassischen 100-Gramm-Goldhasen von Lindt oder stolze Preise für die bunten Schokofiguren von Milka und Ferrero – das Osterfest 2026 fühlt sich für viele Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich teurer an. Und die Zahlen geben Ihnen recht: Laut SWR zeigt eine aktuelle Analyse der Vergleichsapp Smhaggle, dass Marken-Osterhasen im Vergleich zum Vorjahr zwischen 7 und 29 Prozent teurer geworden sind. Bei manchen Produkten hat sich der Preis seit 2020 sogar fast verdoppelt.
Besonders kurios ist diese Entwicklung, weil der wichtigste Rohstoff eigentlich deutlich günstiger geworden ist. Während Kakao Ende 2024 noch Rekordpreise von rund 12.000 Euro pro Tonne erreichte, liegt der Preis im März 2026 nur noch bei etwa 2.800 Euro. Doch statt die Ersparnis an Sie weiterzugeben, drehen viele Hersteller weiter an der Preisschraube.
Dieser Preissprung bei der Osterschokolade ist leider kein Einzelfall im aktuellen Lebenshaltungskosten-Dschungel. Ähnlich wie an der Zapfsäule, wo uns die aktuellen Benzinpreise oft Kopfzerbrechen bereiten, spüren wir nun auch im Süßwarenregal die Inflation deutlich.
Die Hersteller haben für die hohen Preise verschiedene Erklärungen. Viele kaufen Rohstoffe wie Kakao über langfristige Verträge ein. Das bedeutet, dass sie heute noch den teuren Kakao aus dem letzten Jahr verarbeiten und bezahlen müssen. Bis die aktuell niedrigen Weltmarktpreise bei Ihnen im Supermarkt ankommen, vergehen oft viele Monate. Zudem weisen Unternehmen wie Lindt darauf hin, dass auch andere Kosten, etwa für Verpackungen oder Nüsse, weiterhin hoch seien.
Verbraucherschützer sehen das jedoch kritisch. Sie vermuten, dass einige Hersteller das Ostergeschäft bewusst nutzen, um ihre Gewinne zu steigern. Oft werden steigende Rohstoffpreise sofort an die Kunden weitergegeben, während Senkungen nur sehr zögerlich im Regal landen. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihre Haushaltskasse generell entlasten können, finden Sie hier hilfreiche Tipps zum Sparen im Alltag.
Einige Einzelhändler machen diesen Preiskampf nicht mehr mit. In Hamburg sorgte ein Supermarktleiter für Aufsehen, indem er Marken-Osterhasen komplett aus dem Sortiment verbannte. Für ihn ist die Preisgestaltung der großen Konzerne schlichtweg "unverhältnismäßig". Er möchte seinen Kunden keine Schokoladenfiguren für fast neun Euro zumuten, bei denen er am Ende selbst auf der Ware sitzenbleibt.
Dass es auch anders geht, zeigen viele Discounter. Eigenmarken von Aldi oder Lidl sind oft schon für unter einen Euro zu haben und bleiben damit preisstabil. Es lohnt sich also, beim Einkauf genau hinzusehen und auch mal zu den günstigeren Alternativen in den unteren Regalfächern zu greifen. Weitere Tricks, um Einkaufsfallen im Supermarkt zu umgehen, helfen Ihnen dabei, Ihr Budget zu schonen.
Haben Sie noch keinen Hasen gekauft? Das könnte sich dieses Jahr besonders lohnen. Da viele Kunden bei den hohen Preisen zögerlich reagieren, füllen sich die Lager der Supermärkte. Um die Osterware nicht nach den Feiertagen abschreiben zu müssen, starten Ketten wie Kaufland oder Lidl oft kurz vor dem Fest massive Rabattaktionen. Preisnachlässe von bis zu 60 Prozent sind keine Seltenheit. Wenn Sie also flexibel sind, können Sie durch Abwarten echte Schnäppchen machen.
Wussten Sie eigentlich schon diese kuriosen Dinge über das Osterfest?
Wie erleben Sie die Preise im Supermarkt dieses Jahr? Verzichten Sie auf teure Marken-Hasen oder gehört der klassische Goldhase für Sie einfach dazu? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinung gerne per E-Mail an redaktion@biallo.de.
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