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Auf einen Blick
  • Die Bank of Scotland (BoS) bietet neben diversen anderen Finanzprodukten auch ein Tagesgeldkonto an.

  • Der gebotene Tagesgeldzins liegt knapp unter dem Branchenschnitt.

  • Anders als der Name vermuten lässt, greift nicht die britische Einlagensicherung.
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Der Biallo-Tagesgeld-Index markiert ein neues Allzeittief. Demnach gibt es im Schnitt nur noch 0,06 Prozent Tagesgeldzinsen pro Jahr. Mit dem Tagesgeld-Vergleich von biallo.de finden Sie nach wie vor Anbieter, die diesen Wert deutlich schlagen können. Alternativ sollten Sie sich die Zinssätze für kurz laufende Festgelder näher ansehen..

Wichtiger Hinweis!

Aktuell bietet die Bank of Scotland das Tagesgeldkonto nur für Bestandskunden an.
 

Die Bank of Scotland im Porträt

Die Bank of Scotland wurde im Jahr 1695 als "The Governor and Company of the Bank of Scotland" gegründet. Das Geldhaus war die erste europäische Bank, die erfolgreich Papiergeld ausgab. Nach der Vereinigung des Königreichs England und des Königreichs Schottlands überwachte das Institut das Umprägen der alten schottischen Münzen in Pfund Sterling. In den 1950er-Jahren war die Bank of Scotland eine der ersten Banken, die bei der Verarbeitung der Konten auf einen Computer setzte. Seit 2009 ist die Bank of Scotland ein Unternehmen der Lloyds Banking Group und seit März 2019 Mitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Daher gilt auch die deutsche Einlagensicherung und nicht die britische.

 

Zinsen, Zinsgutschrift und Anlagebetrag

Zum Betrachtungszeitpunkt bietet die Bank of Scotland 0,05 Prozent Tagesgeldzinsen pro Jahr und damit einen Basispunkt weniger als der Marktdurchschnitt. Die Zinsen werden taggenau und anteilig berechnet. Die Zinsgutschrift erfolgt jeweils zum Jahresende direkt auf das Tagesgeldkonto. Einen Mindestanlagebetrag gibt das Geldhaus nicht vor, maximal können Sie bis zu 500.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto parken. 

Diese Produkte der Bank of Scotland haben wir bereits getestet:

 

Sicherheit

Anders als der Name vermuten lässt, greift nicht die britische, sondern die gesetzliche deutsche Einlagensicherung bis zu einer Summe von 100.000 Euro. Denn wie bereits erwähnt, ist die Bank of Scotland eine Marke der Lloyds Bank GmbH mit Sitz in Berlin. Eine doppelte Absicherung durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken wird nicht angeboten.

Länderrating Deutschland

Ratingagentur Bewertung
S&P
AAA
Fitch
AAA
Moody'sd
Aaa

Stand März 2021.

 

Antragsstrecke und Kontoführung

Die Kontoeröffnung ist einfach gehalten und klappt in nur wenigen Minuten. Ist der Online-Antrag erst einmal ausgefüllt, müssen Verbraucher den Gang zur nächsten Postfiliale antreten, um sich über das sogenannte Post-Ident-Verfahren legitimieren zu lassen. Wahlweise können sich Kunden auch per Videoident beim Kooperationspartner "IDNow" identifizieren lassen.

Sobald von der Post die erfolgreiche Identifikation bei der Bank of Scotland eingegangen ist, erhält der Neukunde eine E-Mail zur Kontoaktivierung. Das klappt alles auch problemlos auf dem Smartphone oder Tablet.

Vorteile

Nachteile

  • 500.000 Euro Maximalanlagebetrag
  • schnelle Kontoeröffnung durch Videoident
  • kein Verwahrentgelt gefordert
  • niedrige Zinsen nur für Bestandskunden
  • keine doppelte Absicherung durch den Einlagensicherungsfonds
 

Fazit: Tagesgeld ohne Verwahrentgelt

Die Bank of Scotland bietet für Bestandskunden ein unterdurchschnittlich verzinstes Tagesgeld an. Positiv ist, das die Bank of Scotland zu einer der wenigen Banken gehört, die noch keine Negativzinsen erhebt.

 

Alternativen zum Tagesgeld der Bank of Scotland

Mit dem Tagesgeld-Vergleich von biallo.de finden Sie tagesaktuell die höchsten Zinsen für Ihr Sparkonto – und das nicht nur bei deutschen Anbietern.

Südtiroler Sparkasse

Openbank

Kontakt

E-Mail: kundenservice@bankofscotland.de
Telefon: +49 (0) 30 280 4 280

Anschrift

Bank of Scotland
10886 Berlin
Über den Autor Kevin Schwarzinger
Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.
  Kevin Schwarzinger