Businesskonto

Bestes kostenloses Geschäftskonto in Deutschland 2026: Wo zahlen Sie am wenigsten?

Franziska Baum
Redakteurin
Aktualisiert am: 22.09.2026
Geschäftskonto & Bargeld

Suchen Sie das beste kostenlose Geschäftskonto in Deutschland und stoßen auf zwanzig "Gratis-Angebote"? Der Markt teilt sich 2026 in zwei Lager: dauerhaft grundgebührfreie Konten mit eingeschränktem Funktionsumfang und Konten mit langer Gratis-Phase und Vollausstattung. Wir haben drei typische Nutzungsprofile hergenommen und zeigen Ihnen, welches Modell Sie am wenigsten kostet.

Zwanzig Anbieter, zwanzig Mal das Wort "kostenlos", und am Ende zahlen Sie doch. Dann sollten Sie eines wissen: "Kostenlos" ist auch 2026 ein dehnbarer Begriff. Manche Anbieter locken mit dauerhaft 0 Euro Grundgebühr und kassieren dafür bei jeder Transaktion. Andere sind sechs oder zwölf Monate komplett gratis und verlangen erst danach Kosten. Wir zeigen Ihnen, worauf es wirklich ankommt.

Ein Geschäftskonto ist ein Zahlungskonto, das ausschließlich für geschäftliche Umsätze genutzt wird und je nach Anbieter an bestimmte Rechtsformen gebunden ist. Der Markt für kostenlose Geschäftskonten teilt sich 2026 in zwei Lager: die dauerhaft grundgebührfreien Konten wie N26 Business Standard, Qonto Starter, Fyrst Base und Kontist Free einerseits und die Konten mit langer Gratis-Phase und voller Ausstattung andererseits. Klarster Vertreter des zweiten Lagers ist das ING Business-Konto, das in den ersten sechs Monaten, für Gründer sogar zwölf, komplett gratis ist. Welches der beiden Modelle sich für Sie lohnt, hängt weniger vom Etikett "kostenlos" ab als vom Zusammenspiel aus Rechtsform, Buchungsvolumen und Funktionsbedarf.

Die kurze Antwort

  • Solo-Selbstständige mit wenigen Buchungen: N26 Business Standard und Kontist Free sind dauerhaft grundgebührfrei.
  • Freiberufler mit höherem Buchungsvolumen: Fyrst Base mit 50 Freitransaktionen pro Monat.
  • Gründerinnen und Gründer: das ING Business-Konto — sechs Monate komplett kostenlos, im ersten Geschäftsjahr zwölf, danach Tarif S mit 0 Euro Grundpreis.
  • GmbH oder UG: N26 und Kontist stehen nur Solo-Selbstständigen offen. Bleiben das ING Business-Konto als einzige deutsche Vollbank dieser Auswahl und Qonto, das Kapitalgesellschaften annimmt, den kostenlosen Starter-Tarif aber auf Freiberufler und Einzelunternehmen zuschneidet.

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Bestes kostenloses Geschäftskonto in Deutschland: Was "kostenlos" wirklich bedeutet

Wenn ein Anbieter mit "kostenlos" wirbt, kann er drei sehr unterschiedliche Dinge meinen. Und genau hier liegt der erste Fallstrick.

  • Dauerhaft keine monatliche Grundgebühr. Sie zahlen nichts fürs Kontohaben. Was Sie aber sehr wohl zahlen können: Transaktionskosten pro Überweisung oder Lastschrift, Kartengebühren und Zusatzfunktionen wie Mehrnutzer-Zugriff oder eine Buchhaltungs-Schnittstelle.
  • Zeitlich befristet komplett kostenlos. Sie zahlen weder Grundgebühr noch Transaktionskosten, aber nur für eine bestimmte Zeit, in der Regel sechs oder zwölf Monate. Danach greift ein reguläres Preismodell.
  • Kostenlos mit Bedingung. Sie zahlen keine Grundgebühr, solange Sie einen bestimmten Mindestumsatz oder Mindestgeldeingang haben.

Welche Definition für Sie zählt, hängt davon ab, wie lange und wie intensiv Sie das Konto nutzen. Die reine Frage "ist es kostenlos?" ist deshalb oft die falsche. Die richtige lautet: "Was zahle ich über meinen typischen Nutzungszeitraum, mit meinem Buchungsvolumen und meiner Rechtsform?"

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Kostenlose Geschäftskonten 2026 im Überblick: Grundgebühr, Rechtsform, Transaktionen

Wirklich dauerhaft ohne monatliche Grundgebühr bieten diese Anbieter 2026 ein Geschäftskonto. Wichtig für Sie zu wissen: Fast alle grundgebührfreien Angebote sind an bestimmte Rechtsformen und an ein Freikontingent an Buchungen gebunden.

 

AnbieterGrundgebührFür welche Rechtsformen?Enthaltene TransaktionenKosten danach
N26 Business Standarddauerhaft 0 €Selbstständige und Freiberuflervirtuelle Debitkarte inklusive, physische Karte 10 € extra
Qonto Starterdauerhaft 0 € (netto)Freiberufler und Einzelunternehmen5 Transaktionen/Monat frei0,20 € netto je Buchung
Fyrst Basedauerhaft 0 € (natürliche Personen)Freiberufler, Einzelunternehmer50 Transaktionen/Monat frei, danach 0,19 €0,19 € je Buchung
Kontist Freedauerhaft 0 €Selbstständige5 Transaktionen/Monat frei, danach 0,25 €0,25 € je Buchung
ING Business-Konto6 Monate komplett kostenlos (Gründer 12), danach Tarif S dauerhaft 0 €Selbstständige, Freiberufler, e. K., GmbH, UG, KG, OHGKartenzahlungen und Bargeldabhebungen zählen nicht als Transaktion0,30 € je Transaktion (Tarif S)
Quelle: Anbieter-Webseiten, Stand 25. August 2026.

Hinweis zur Vergleichbarkeit: Qonto weist alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer aus und nennt die Monatsbeträge für jährliche Abrechnung; monatliche Zahlung ist teurer. Die Angaben von ING, N26, Fyrst und Kontist sind Endpreise.

Ein zweiter Blick lohnt sich vor allem bei der Rechtsform. N26 Business und Kontist stehen ausschließlich Freiberuflern und Solo-Selbstständigen offen — wenn Sie eine GmbH oder UG führen, fallen diese beiden Gratis-Konten für Sie von vornherein weg.

Bei Qonto liegt der Fall anders: Der Anbieter akzeptiert GmbH, UG, GbR, KG, oHG, AG und PartG, ausdrücklich auch Gesellschaften in Gründung. Der kostenlose Starter-Tarif ist allerdings auf Freiberufler und Einzelunternehmen zugeschnitten. Prüfen Sie deshalb vor der Eröffnung, welcher Tarif für Ihre Rechtsform tatsächlich buchbar ist.

Auch bei den Buchungen sollten Sie genau hinsehen. Fyrst Base enthält 50 kostenfreie Transaktionen pro Monat und berechnet erst danach 0,19 Euro je Buchung. Bei Kontist Free sind nur fünf Überweisungen und Lastschriften frei, jede weitere kostet 0,25 Euro. Bei Qonto Starter sind es ebenfalls fünf, jede weitere kostet 0,20 Euro netto. Genau diese Freikontingente entscheiden darüber, wie günstig ein „kostenloses" Konto für Sie wirklich ist.

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N26: kostenlos ja, aber mit spürbaren Grenzen

Das N26 Business Standard ist ein kostenloses Geschäftskonto mit 0,1 Prozent Cashback auf Kartenzahlungen und einer kostenlosen virtuellen Debitkarte. Klingt rundum gratis, hat aber einen Haken: Eine physische Debitkarte kostet im Standard-Tarif 10,00 Euro extra, und es sind nur zwei kostenlose Bargeldabhebungen in Euro enthalten.

Wenn Sie eine physische Karte, mehr Unterkonten und automatische Kategorisierung wollen, führt der Weg zu N26 Business Smart für 4,90 Euro pro Monat. Dort ist die physische Karte enthalten, dazu kommen bis zu zehn Unterkonten. N26 ist damit kein pauschaler "Gratis-Sieger", sondern ein grundgebührfreies Einsteigerkonto, das bei etwas mehr Anspruch schnell in ein kostenpflichtiges Modell übergeht.

Ist das ING Business-Konto kostenlos? Sechs bis zwölf Monate gratis, danach 0 Euro im Tarif S

Ja - und zwar in zwei Stufen. In den ersten sechs Monaten ab Kontoeröffnung zahlen Sie beim ING Business-Konto weder Grundpreis noch Transaktionskosten. Sind Sie Gründerin oder Gründer im ersten Geschäftsjahr, verlängert sich diese komplett kostenlose Phase auf zwölf Monate.

Danach rechnet die ING automatisch nach dem für Sie günstigsten Tarif ab. Im Tarif S zahlen Sie weiterhin 0 Euro Grundpreis, dafür 0,30 Euro je Transaktion. Im Tarif M sind es 4,90 Euro Grundpreis plus 0,20 Euro je Transaktion. Das ING Business-Konto ist damit auch nach der Gratis-Phase ein Konto ohne monatliche Grundgebühr — nur eben mit Transaktionskosten statt Freikontingent.

Ein echter Vorteil für alle, die viel mit Karte zahlen: Zahlungen mit der Visa Business Debitkarte im Euro-Raum, Bargeldabhebungen und Überweisungen zwischen ING Business-Konten kosten nichts und zählen nicht als Transaktion.

Ob sich das Modell gegenüber einem Konto mit festem Freikontingent rechnet, hängt von Ihrem Nutzungsprofil ab. Genau das schauen wir uns jetzt an.

Drei Nutzungsprofile: Für wen sich welches Modell lohnt

Statt Ihnen exakte Drei-Jahres-Summen vorzurechnen, die sich mit jeder Preisänderung überholen, ordnen wir die Modelle nach drei typischen Profilen ein. So sehen Sie auf einen Blick, welche Richtung für Sie passt. Möchten Sie es centgenau wissen, rechnen Sie Ihr eigenes Buchungsvolumen mit den Anbieterpreisen durch.

Profil 1: Solo-Freiberufler mit wenigen Buchungen

Ihre Lage: Sie schreiben ein paar Kundenrechnungen im Monat, zahlen Miete, Versicherungen und einige Daueraufträge. Kein Mehrnutzer-Bedarf, keine Mitarbeiterkarten.

Hier spielen die dauerhaft grundgebührfreien Konten ihre Stärke aus. Mit N26 Business Standard und Kontist Free zahlen Sie keine Grundgebühr, und bei niedrigem Buchungsvolumen bleiben Sie auch bei den Transaktionen im günstigen Bereich. Fyrst Base ist mit 50 Freitransaktionen pro Monat für diese Nutzung praktisch kostenlos. Wichtig für Sie zu wissen: Bei N26 Business Standard kostet die physische Debitkarte 10,00 Euro extra. Brauchen Sie eine Plastikkarte, sind Kontist Free oder Fyrst Base hier oft die rundere Wahl.

Profil 2: Wachsendes Einzelunternehmen mit höherem Volumen

Ihre Lage: Mehr Kundenrechnungen, mehrere Lieferanten, vielleicht ein Freelancer, den Sie bezahlen. Eine Buchhaltungs-Anbindung wird wichtig, das Buchungsvolumen steigt.

Jetzt kommt es auf die Freikontingente an. Bei Fyrst Base bleiben Sie mit 50 Freitransaktionen pro Monat lange grundgebührfrei, jede weitere Buchung kostet 0,19 Euro. Bei Kontist Free und Qonto Starter sind nur fünf Buchungen frei, danach fallen 0,25 beziehungsweise 0,20 Euro netto je Transaktion an. Das summiert sich bei hohem Volumen spürbar. Sobald Sie bei N26 mehr Ausstattung brauchen, etwa mehrere Unterkonten, führt der Weg zu N26 Business Smart für 4,90 Euro pro Monat. In dieser Situation lohnt der Preisvergleich mit der ING besonders: Deren Tarif M kostet ebenfalls 4,90 Euro Grundgebühr, dafür sind Kartenzahlungen transaktionsfrei.

Profil 3: Junge GmbH oder UG mit voller Ausstattung

Ihre Lage: Sie haben eine frisch eingetragene GmbH oder UG, machen ordentliches Volumen und brauchen ein voll ausgestattetes Konto. Wichtig: N26 Business und Kontist stehen nur Freiberuflern und Solo-Selbstständigen offen, sie scheiden für Kapitalgesellschaften aus. Qonto nimmt GmbH und UG an, der kostenlose Starter-Tarif ist dort aber auf Einzelunternehmen und Freiberufler zugeschnitten.

Damit bleibt im kostenlosen Segment vor allem das ING Business-Konto: zwölf Monate komplett gratis für Gründerinnen und Gründer im ersten Geschäftsjahr, danach die automatische Abrechnung im günstigsten Tarif.

Zwei Einschränkungen sollten Sie kennen. Erstens: Eine GmbH in Gründung können Sie bei der ING nicht eröffnen, ein Stammkapitalkonto gibt es dort nicht — Sie brauchen den Handelsregistereintrag, bevor Sie starten. Auch GbR, GmbH & Co. KG, gGmbH, e. V. und e. G. sind ausgeschlossen. Qonto ist hier flexibler und akzeptiert Gesellschaften in Gründung. Zweitens: Das ING Business-Konto hat aktuell einen Online-Banking-Zugang und eine Karte. Für zwei Geschäftsführende oder ein Team ist das zu wenig.

Wer von Anfang an die volle Fintech-Ausstattung mit Mehrnutzer-Zugriff und Buchhaltungs-Anbindung braucht, findet bei Qonto den stärksten Kandidaten, zahlt dafür aber ab dem ersten Monat.

„Kostenlos ist nicht gleich günstig. Bei Solo-Selbstständigen gewinnen die dauerhaft grundgebührfreien Fintechs. Für eingetragene Kapitalgesellschaften bleibt im kostenlosen Segment vor allem das ING Business-Konto - als einzige deutsche Vollbank in dieser Auswahl.“
Franziska Baum, Redakteurin bei biallo.de

Kostenloses Geschäftskonto ohne Mindestgeldeingang: der Sonderfall

Ein häufig gesuchter Sonderfall ist das kostenlose Geschäftskonto ohne Mindestgeldeingang. Manche Anbieter binden ihre Gratis-Kondition an regelmäßige Umsätze oder einen monatlichen Geldeingang, bei anderen ist die Konditionsfreiheit tatsächlich bedingungslos.

Ohne Mindestgeldeingang oder Umsatzbindung sind 2026 unter anderem verfügbar:

  • N26 Business Standard: dauerhaft grundgebührfrei, ohne Umsatzvorgabe.
  • Qonto Starter: dauerhaft ohne Grundgebühr, keine Umsatzbindung.
  • Fyrst Base: dauerhaft grundgebührfrei für natürliche Personen, keine Umsatzbedingung.
  • Kontist Free: dauerhaft 0 Euro Grundgebühr, ohne Mindestumsatz.
  • ING Business-Konto: weder Mindestgeldeingang noch Mindestumsatz - weder in der Gratis-Phase noch danach im Tarif S.

Der Umkehrschluss lohnt sich: Wenn ein Angebot die Grundgebührfreiheit an einen monatlichen Geldeingang knüpft, lesen Sie das Preis- und Leistungsverzeichnis genau. Sinkt Ihr Umsatz einmal unter die Grenze, kann aus dem "kostenlosen" Konto schnell ein bezahltes werden.

Kostenloses Geschäftskonto mit Bargeld: Worauf Sie achten müssen

Wenn Sie regelmäßig Bargeld annehmen oder einzahlen, verschiebt sich die Rechnung. Alle hier verglichenen Anbieter sind Direktbanken oder Fintechs ohne eigenes Filialnetz — und genau dort wird Bargeld teuer.

Abheben. Beim ING Business-Konto sind mit der Visa Business Debitkarte drei Abhebungen pro Monat in Deutschland kostenlos, danach kostet jede 2,00 Euro. Der Mindestbetrag liegt bei 50 Euro. In anderen Euro-Ländern ist das Abheben kostenfrei, und Abhebungen zählen nicht als Transaktion. Bei N26 Business Standard sind zwei Abhebungen in Euro frei.

Einzahlen. Hier hat kein Anbieter dieser Auswahl eine gute Antwort. Die ING nimmt Bareinzahlungen nur über Partner an, dafür fallen 7,50 Euro je angefangene 5.000 Euro an. Qonto nimmt überhaupt kein Bargeld entgegen.

Wichtig für Sie zu wissen: Wenn Ihr Geschäft stark bargeldgetrieben ist — Gastronomie, Handwerk, Einzelhandel — sollten Sie ein kostenloses Online-Geschäftskonto nicht isoliert betrachten. Rechnen Sie die Einzahlungsgebühren über ein Jahr hoch und vergleichen Sie das Ergebnis mit einem Filialkonto, das eine höhere Grundgebühr, aber kostenfreie Einzahlungen bietet.

Wie sicher ist Ihr Guthaben auf einem kostenlosen Geschäftskonto?

Kostenlos heißt nicht automatisch gleich geschützt. Entscheidend ist, ob hinter dem Konto eine Bank mit eigener Lizenz steht oder ein Zahlungsinstitut, das Ihr Geld nur getrennt verwahrt.

  • ING, N26 und Fyrst sind Banken mit deutscher Lizenz. Ihr Guthaben ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Kunde geschützt.
  • Kontist führt das Konto über die Solaris SE, eine deutsche Bank. Auch hier greift die gesetzliche Sicherung bis 100.000 Euro.
  • Qonto ist keine Bank, sondern ein französisches Zahlungsinstitut unter Aufsicht der Banque de France. Kundengelder werden getrennt vom Firmenvermögen verwahrt, teils bei einer Partnerbank, teils in kurzfristigen Geldmarktfonds. Eine deutsche gesetzliche Einlagensicherung greift hier nicht.

Manche Banken sind zusätzlich Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, der oberhalb der 100.000 Euro ansetzt. Für Geschäftskonten gelten dort eigene Regeln und Grenzen. Wenn auf Ihrem Konto regelmäßig sechsstellige Beträge liegen, etwa vor Steuerzahlungen oder Gehaltsläufen, fragen Sie den konkreten Schutzumfang direkt beim Einlagensicherungsfonds ab.

Geschäftskonto online eröffnen, ohne Termin und Filialbesuch

Ein kostenloses Geschäftskonto eröffnen Sie 2026 bei den hier genannten Anbietern komplett online, ohne Filialbesuch und ohne Termin. Bei N26, Qonto, Fyrst, Kontist und der ING läuft der gesamte Prozess digital, die Identifikation erfolgt per VideoIdent oder PostIdent. Nach der Freischaltung erhalten Sie Ihre IBAN meist innerhalb weniger Werktage, die Business-Karte kommt anschließend per Post.

Halten Sie für den Antrag Ihre Steuernummer, Ihren Gewerbeschein oder bei Freiberuflern den Nachweis Ihrer Tätigkeit sowie bei Kapitalgesellschaften den Handelsregisterauszug bereit. Wenn Ihre Gesellschaft noch nicht eingetragen ist, reicht bei manchen Anbietern die Handelsregisteranmeldung. Je vollständiger Ihre Unterlagen, desto schneller ist das Konto nutzbar.

Damit Sie bei neuen Aktionen und Konditionsänderungen am Geschäftskonto-Markt nichts verpassen, lohnt sich unser kostenloser Newsletter zu allen wichtigen Finanz- und Geldthemen.

Fazit: nicht ein bestes Konto, sondern eines pro Profil

Die Suche nach dem besten kostenlosen Geschäftskonto in Deutschland endet 2026 nicht in einer einzigen Empfehlung, sondern in einer Frage: Welches Modell passt zu Ihrem Nutzungsprofil und zu Ihrer Rechtsform?

Für Solo-Selbstständige mit einfachem Bedarf sind N26 Business Standard und Kontist Free dauerhaft grundgebührfrei. Für Freiberufler mit höherem Buchungsvolumen fährt Fyrst Base mit seinen 50 Freitransaktionen günstig. Für Gründerinnen, Gründer und eingetragene Kapitalgesellschaften bleibt das ING Business-Konto: sechs bis zwölf Monate komplett gratis, danach 0 Euro Grundpreis im Tarif S - und als einzige deutsche Vollbank dieser Auswahl, die GmbH und UG annimmt. Wer die richtige Wahl treffen will, rechnet sein eigenes Buchungsvolumen mit den Anbieterpreisen durch.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Welches kostenlose Geschäftskonto nutzen Sie aktuell, und würden Sie es weiterempfehlen? Sind Sie schon einmal wegen versteckter Zusatzkosten zu einem anderen Anbieter gewechselt? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, Fragen und Anregungen gerne per Mail an redaktion@biallo.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Registrieren Sie sich zusätzlich kostenlos im persönlichen Bereich auf biallo.de. Dort speichern Sie Artikel, nutzen unsere Vergleichsrechner und finden das Konto, das zu Ihren Bedürfnissen passt.

Häufige Fragen zum kostenlosen Geschäftskonto in Deutschland

Welches ist das beste kostenlose Geschäftskonto in Deutschland 2026?

Es gibt 2026 nicht das eine beste kostenlose Geschäftskonto, sondern zwei klare Antworten je nach Profil: Für Solo-Selbstständige und Freiberufler mit geringen Ansprüchen sind N26 Business Standard und Kontist Free dauerhaft grundgebührfrei. Für Gründerinnen und Gründer im ersten Geschäftsjahr sowie für junge GmbHs und UGs mit voller Ausstattung ist das ING Business-Konto oft die attraktivste Wahl, dank sechs, als Gründer sogar zwölf Monaten kompletter Gratis-Phase und anschließend automatischer Abrechnung im günstigsten Tarif.

Gibt es ein kostenloses Geschäftskonto ohne Mindestgeldeingang?

Ja. Weder N26 Business Standard, Qonto Starter, Fyrst Base, Kontist Free noch das ING Business-Konto verlangen einen Mindestgeldeingang oder Mindestumsatz für ihre kostenlose Kondition. Prüfen Sie bei anderen Anbietern immer das Preis- und Leistungsverzeichnis, denn einige Modelle knüpfen die Grundgebührfreiheit an einen monatlichen Umsatz.

Was heißt "kostenlos" beim Geschäftskonto konkret?

"Kostenlos" bedeutet in der Regel "ohne monatliche Grundgebühr". Transaktionskosten pro Überweisung, Kartengebühren oder Zusatzfunktionen können trotzdem anfallen. Ein wirklich komplett kostenloses Konto ohne Grundgebühr und ohne Transaktionskosten bietet für einen befristeten Zeitraum vor allem die ING mit ihrer sechs- bis zwölfmonatigen Gratis-Phase.

Welches kostenlose Geschäftskonto akzeptiert eine GmbH oder UG?

N26 Business ist nur für Freiberufler und Solo-Selbstständige zugelassen, Kontist richtet sich ausdrücklich an Selbstständige. Qonto akzeptiert GmbH und UG, auch in Gründung, der kostenlose Starter-Tarif ist dort aber auf Einzelunternehmen und Freiberufler zugeschnitten. Das ING Business-Konto akzeptiert eingetragene GmbHs und UGs und ist in den ersten sechs Monaten, für Gründer sogar zwölf, komplett kostenlos — eine GmbH in Gründung ist dort allerdings nicht möglich.

Kann ich ein kostenloses Geschäftskonto komplett online eröffnen?

Ja. Bei N26, Qonto, Fyrst, Kontist und der ING läuft die Eröffnung komplett digital, ohne Filialbesuch und ohne Termin. Die Identifikation erfolgt per Video-Ident oder Post-Ident, danach erhalten Sie Ihre IBAN meist innerhalb weniger Werktage.

Ist das ING Business-Konto wirklich kostenlos?

Ja, in zwei Stufen. In den ersten sechs Monaten ab Kontoeröffnung zahlen Sie weder Grundpreis noch Transaktionskosten, für Gründerinnen und Gründer im ersten Geschäftsjahr gilt das zwölf Monate. Nach dieser Gratis-Phase rechnet die ING automatisch im günstigsten Tarif ab — im Tarif S bleibt der Grundpreis bei 0 Euro, hinzu kommen 0,30 Euro je Transaktion. Kartenzahlungen mit der Visa Business Debitkarte im Euro-Raum und Bargeldabhebungen bleiben kostenfrei und zählen nicht als Transaktion.

Welches kostenlose Geschäftskonto lohnt sich für Gründerinnen und Gründer?

Für Gründerinnen und Gründer im ersten Geschäftsjahr ist das ING Business-Konto meist die günstigste Wahl: zwölf Monate komplett kostenlos, ohne Grundpreis und ohne Transaktionskosten, danach automatische Abrechnung im günstigsten Tarif. Voraussetzung ist ein abgeschlossener Handelsregistereintrag. Wer noch Stammkapital einzahlen muss, braucht ein Konto mit Gründungsfunktion — Qonto nimmt Gesellschaften in Gründung an.

Welches kostenlose Geschäftskonto eignet sich für Bargeldgeschäfte?

Keines der kostenlosen Online-Geschäftskonten ist auf Bargeld ausgelegt. Beim Abheben ist das ING Business-Konto am großzügigsten: drei kostenlose Abhebungen pro Monat in Deutschland, danach 2,00 Euro, im Euro-Ausland kostenfrei. Beim Einzahlen fallen überall Gebühren an, Qonto nimmt gar kein Bargeld entgegen. Wenn Sie regelmäßig einzahlen, rechnen Sie diese Kosten über ein Jahr hoch und vergleichen Sie mit einem Filialkonto.

Kostenloses Geschäftskonto für Kleinunternehmer: Was passt?

Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind in der Regel Einzelunternehmer oder Freiberufler und können deshalb alle hier genannten kostenlosen Konten nutzen. Bei wenigen Buchungen im Monat fahren Sie mit N26 Business Standard oder Kontist Free grundgebührfrei. Brauchen Sie eine physische Karte, ist Fyrst Base mit 50 Freitransaktionen oft die rundere Wahl. Beachten Sie bei Qonto, dass die Preise netto ausgewiesen sind — ohne Vorsteuerabzug zahlen Sie den Bruttobetrag.

Hinweis zur Einordnung: Dieser Artikel ist eine redaktionelle Marktbeobachtung und keine Anlage- oder Finanzberatung. Wir vergleichen Konditionen kostenloser Geschäftskonten, ordnen sie ein und benennen Vor- und Nachteile, treffen aber keine Entscheidung für Sie. Ob ein bestimmtes Konto zu Ihrer Rechtsform, Ihrem Buchungsvolumen und Ihrem Funktionsbedarf passt, prüfen Sie vor jedem Abschluss am besten selbst anhand des aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnisses des Anbieters.

Über die Redakteurin Franziska Baum

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Bereits in ihrer Schulzeit war Franziska für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war Franzi (so ihr Spitzname) als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat Franzi sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet. Bei biallo.de bringt sie genau dieses Wissen ein. Außerdem ist Franziska in der Leserbetreuung tätig. Ihr Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern zu helfen und ein gutes Gefühl zu geben. 

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