Suchen Sie das beste kostenlose Geschäftskonto in Deutschland und stoßen auf zwanzig "Gratis-Angebote"? Der Markt teilt sich 2026 in zwei Lager: dauerhaft grundgebührfreie Konten mit eingeschränktem Funktionsumfang und Konten mit langer Gratis-Phase und Vollausstattung. Wir haben drei typische Nutzungsprofile hergenommen und zeigen Ihnen, welches Modell Sie am wenigsten kostet.
Zwanzig Anbieter, zwanzig Mal das Wort "kostenlos", und am Ende zahlen Sie doch. Dann sollten Sie eines wissen: "Kostenlos" ist auch 2026 ein dehnbarer Begriff. Manche Anbieter locken mit dauerhaft 0 Euro Grundgebühr und kassieren dafür bei jeder Transaktion. Andere sind sechs oder zwölf Monate komplett gratis und verlangen erst danach Kosten. Wir zeigen Ihnen, worauf es wirklich ankommt.
Ein Geschäftskonto ist ein Zahlungskonto, das ausschließlich für geschäftliche Umsätze genutzt wird und je nach Anbieter an bestimmte Rechtsformen gebunden ist. Der Markt für kostenlose Geschäftskonten teilt sich 2026 in zwei Lager: die dauerhaft grundgebührfreien Konten wie N26 Business Standard, Qonto Starter, Fyrst Base und Kontist Free einerseits und die Konten mit langer Gratis-Phase und voller Ausstattung andererseits. Klarster Vertreter des zweiten Lagers ist das ING Business-Konto, das in den ersten sechs Monaten, für Gründer sogar zwölf, komplett gratis ist. Welches der beiden Modelle sich für Sie lohnt, hängt weniger vom Etikett "kostenlos" ab als vom Zusammenspiel aus Rechtsform, Buchungsvolumen und Funktionsbedarf.
Die kurze Antwort
- Solo-Selbstständige mit wenigen Buchungen: N26 Business Standard und Kontist Free sind dauerhaft grundgebührfrei.
- Freiberufler mit höherem Buchungsvolumen: Fyrst Base mit 50 Freitransaktionen pro Monat.
- Gründerinnen und Gründer: das ING Business-Konto — sechs Monate komplett kostenlos, im ersten Geschäftsjahr zwölf, danach Tarif S mit 0 Euro Grundpreis.
- GmbH oder UG: N26 und Kontist stehen nur Solo-Selbstständigen offen. Bleiben das ING Business-Konto als einzige deutsche Vollbank dieser Auswahl und Qonto, das Kapitalgesellschaften annimmt, den kostenlosen Starter-Tarif aber auf Freiberufler und Einzelunternehmen zuschneidet.


