
Deutschland- Basiszins: 1,00%
- Aktionszins: 3,75% - gilt für die ersten 6 Monate

Deutschland- Basiszins: 0,60%
- Aktionszins: 3,50% - gilt für die ersten 6 Monate

Deutschland- Basiszins: 2,25%
- Aktionszins: 4,00% - gilt für die ersten 4 Monate
Die spanische Open Bank S.A. nimmt in Deutschland keine neuen Kunden mehr an. Offiziell sollen bestehende Konten und Produkte aber unverändert weiterlaufen. Gleichzeitig berichten einzelne Kundinnen und Kunden von Kündigungs-Mails mit einer 70-Tage-Frist, die die Bank so nicht bestätigt. Wir ordnen für Sie ein, was offiziell gilt, was unbestätigt bleibt und welche Girokonto- und Tagesgeld-Alternativen sich lohnen, falls Sie wechseln möchten.
Führen Sie Ihr Girokonto oder Ihr Erspartes bei der Open Bank S.A.? Dann haben Sie vielleicht widersprüchliche Signale erhalten. Auf ihrer Webseite schreibt die Bank, dass sich für Bestandskunden nichts ändert und bestehende Produkte, Services und Einstellungen unverändert weiterlaufen. Zugleich berichten einzelne Kundinnen und Kunden von einer Nachricht, in der von einer Kontoauflösung in 70 Tagen die Rede ist.
In diesem Beitrag trennen wir für Sie das Belegbare vom Unbestätigten. Wir erklären, was offiziell gilt, warum ein ruhiger Blick auf die Lage besser ist als Hektik, worauf Sie bei verdächtigen Mails achten müssen und welche Girokonto- und Tagesgeld-Alternativen sich lohnen, falls Sie ohnehin über einen Wechsel nachdenken. Alle Angaben beziehen sich auf Kundinnen und Kunden der Open Bank S.A. in Deutschland.
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Gesichert ist: Die Open Bank S.A., Zweigniederlassung Deutschland, hat ihr Neukundengeschäft eingestellt. Die spanische Santander-Direktbank nimmt keine neuen Kundinnen und Kunden mehr an. Für Bestandskunden gibt die Bank aber Entwarnung. In ihren Kundeninformationen heißt es, dass bestehende Produkte, Services und Einstellungen unverändert bleiben. Geändert hätten sich lediglich das Logo und die Webadresse, um die Unterscheidung zur Openbank Deutschland AG zu erleichtern.
Dem steht eine Meldung gegenüber, die derzeit durch Foren und Chats geistert: Einzelne Kundinnen und Kunden berichten von einem Telefonat und/oder einer E-Mail, in denen von einer Kontoauflösung "in 70 Tagen" die Rede ist. Diese Frist lässt sich bisher nicht durch eine offizielle Mitteilung der Bank belegen und steht im Widerspruch zu deren eigener Aussage, dass alles beim Alten bleibt. Wir geben die 70 Tage daher nicht als Fakt an.
Was davon am Ende zutrifft, ist offen. Biallo hat bei der Open Bank S.A. dazu eine Presseanfrage laufen, welche bis Redaktionsschluss noch nicht beantwortet wurde. Doch genau diese Unklarheit selbst ist ein Risiko. Denn in einer unübersichtlichen Lage fällt es schwer, eine echte Banknachricht von einer Fälschung zu unterscheiden. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf kursierende Fristen. Prüfen Sie Nachrichten sorgfältig und entscheiden Sie in Ruhe, ob ein Wechsel für Sie sinnvoll ist.
Beide Marken klingen fast gleich, dahinter stehen aber zwei verschiedene Gesellschaften des Santander-Konzerns. Die Open Bank S.A., Zweigniederlassung Deutschland, fährt ihr Geschäft zurück. Die Openbank Deutschland AG dagegen nimmt weiter Neukunden an. In der folgenden Tabelle sehen Sie die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:
| Merkmal | Open Bank S.A., Zweigniederlassung Deutschland | Openbank Deutschland AG |
|---|---|---|
| Vorher bekannt als | spanische Direktbank Openbank | Santander Consumer Bank AG |
| Rechtsform | spanische Aktiengesellschaft mit deutscher Zweigniederlassung | deutsche Aktiengesellschaft |
| Sitz | Madrid, Zweigniederlassung in Mönchengladbach (früher: Frankfurt am Main) | Mönchengladbach |
| Einlagensicherung | spanische Einlagensicherung | deutsche Einlagensicherung |
| Filialnetz | kein Filialnetz (Direktbank) | 119 Filialen |
| Neukundengeschäft | eingestellt, Betrieb wird zurückgeführt | nimmt weiter Neukunden an |
Ein Wechsel zur Openbank Deutschland AG ist dabei kein Fehler, es ist eine seriöse Bank. Wichtig ist nur, dass Sie diese Wahl bewusst treffen und nicht aus Namensverwirrung unbeabsichtigt wieder in der Santander-Welt landen, obwohl Sie eigentlich eine davon unabhängige Alternative suchen.
Achtung: In Umbruchphasen wie dieser haben Betrüger leichtes Spiel. Eine unübersichtliche Lage, verunsicherte Kunden und ein glaubwürdiger Anlass sind die ideale Bühne für Phishing, und genau die Verwechslung der beiden Marken könnten sich Kriminelle zunutze machen.
Die wichtigste Regel zuerst: Geben Sie niemals PIN, TAN oder Zugangsdaten über einen Link aus einer E-Mail ein. Phishing bezeichnet laut BaFin Datendiebstahl mit gefälschten E-Mails, die oft angeblich von Banken stammen und zur Preisgabe genau dieser Daten auffordern. In einer Umbruchphase wie jetzt werden Kündigungs- oder Umzugs-Mails als Vorwand besonders gern genutzt.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nennt klare Warnsignale. Prüfen Sie jede Mail auf diese Punkte:
Ein konkreter Stolperstein bei diesem Thema ist ausgerechnet die echte Web-Adresse der Open Bank S.A.: Ihr Onlinebanking bei der Zweigniederlassung läuft seit dem 15. Juli 2026 über die offizielle Login-Seite openbank-espana-zweigniederlassung.de. Der Grund für den Umzug: Die bisherige Adresse openbank.de nutzt künftig die Openbank Deutschland AG.
Die neue Domain (openbank-espana-zweigniederlassung.de) ist zwar echt, aber unglücklich konstruiert. Eine so sperrige Adresse mit mehreren Bindestrichen und spanischem Zusatz sieht auf den ersten Blick selbst wie eine Phishing-Masche aus. Das kann dazu führen, dass Sie eine echte Nachricht oder Seite fälschlich für Betrug halten, oder umgekehrt eine Fälschung für echt, weil Ihnen diese Schreibweise inzwischen normal vorkommt. Prüfen Sie die Schreibweise deshalb besonders sorgfältig. Wenn Sie an der Echtheit einer Nachricht zweifeln, reagieren Sie nicht auf die Mail. Rufen Sie Ihre Bank stattdessen über die offizielle, Ihnen bekannte Telefonnummer an oder tippen Sie die Webadresse selbst von Hand ein.
Zur Einordnung vorab: Nach offizieller Aussage der Bank müssen Sie derzeit nichts tun, Ihr Konto läuft weiter. Ein Wechsel ist also eine Option, kein Muss. Entscheiden Sie sich aber dafür, etwa weil Sie die Unsicherheit satt haben oder ein besseres Angebot gefunden haben, sollten Sie nicht bis kurz vor Weihnachten warten. Ein sauberer Kontowechsel braucht Zeit.
Den gesetzlichen Kontowechselservice gibt es seit dem 18. September 2016. Das Zahlungskontengesetz verpflichtet alle Banken in Deutschland, Sie beim Wechsel zu unterstützen, und zwar kostenlos. Die Kerntätigkeiten, also Konto eröffnen, Zahlungspartner informieren und Daueraufträge umstellen, dauern in der Praxis rund 7 bis 14 Werktage. Danach sollten Sie beide Konten noch eine Weile parallel führen, damit keine Zahlung durchrutscht.
Ein echter Vorteil: Beide Banken müssen bei der Umstellung von Daueraufträgen, Lastschriften und Überweisungen mithelfen. Die alte Bank muss die Liste ihrer Daueraufträge und der eingehenden Zahlungen der vergangenen 13 Monate innerhalb von fünf Geschäftstagen bereitstellen.
Als Ersatz für Ihr Girokonto kommen unter anderem drei bekannte Direktbanken infrage. Die spanische BBVA bietet ein dauerhaft kostenloses Girokonto mit Debitkarte, ganz ohne Bedingungen wie Gehaltseingang oder Mindestguthaben. Das Besondere: Auf das Guthaben gibt es für die ersten sechs Monate 3,75 Prozent Zinsen pro Jahr auf bis zu 200.000 Euro, danach einen variablen Zinssatz. Nutzen Sie das Konto als Gehaltskonto, erhalten Sie aktuell einen Basiszins von 3,00 Prozent. Wichtig: Die Einlagensicherung läuft hier über den spanischen Sicherungsfonds.
Die ING führt Ihr Girokonto kostenlos, sofern monatlich mindestens 1.000 Euro eingehen oder Sie unter 28 Jahre alt sind. Andernfalls fallen 4,90 Euro pro Monat an. Dafür steckt die deutsche Einlagensicherung dahinter, und Sie können ein verzinstes Extra-Konto direkt mitnutzen.
Die DKB ist die dritte rein deutsche Option mit der niedrigsten Hürde: Das erste Konto ist kostenlos bei 700 Euro monatlichem Geldeingang oder für alle unter 28 Jahren, sonst kostet es 4,50 Euro pro Monat. Eine Visa Debitkarte ist ohne Jahresgebühr dabei, die Einlagensicherung ist deutsch.
| Merkmal | BBVA Girokonto | ING Girokonto | DKB Girokonto |
|---|---|---|---|
| Kontoführung | 0 € dauerhaft, ohne Bedingung | 0 € ab 1.000 € Geldeingang/Monat oder unter 28 J., sonst 4,90 €/Monat | 0 € ab 700 € Geldeingang/Monat oder unter 28 J., sonst 4,50 €/Monat |
| Guthabenzins | 3,75 % p. a. für 6 Monate bis 200.000 €, danach variabel | Giro unverzinst, Extra-Konto separat | Giro unverzinst, Tagesgeld separat |
| Debitkarte | Mastercard Debit inklusive | Visa Debit inklusive | Visa Debit inklusive |
| Einlagensicherung | Spanische Einlagensicherung | Deutsche Einlagensicherung | Deutsche Einlagensicherung |
Welches Konto besser zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Profil ab. Legen Sie Wert auf deutsche Einlagensicherung und haben einen regelmäßigen Gehaltseingang, sind ING und DKB eine solide Wahl, die DKB schon ab 700 Euro Geldeingang. Reizt Sie die kostenlose Kontoführung ohne jede Bedingung samt verzinstem Guthaben, lohnt der Blick auf die BBVA, wobei Sie die spanische Sicherung einkalkulieren sollten.
Bleibt noch eine vierte Möglichkeit, die wir bewusst nicht in die Tabelle gesetzt haben: das BestGiro der Openbank Deutschland AG. Es ist dauerhaft kostenlos, ohne Mindestgeldeingang, und bringt eine Visa Debitkarte mit. Ein Wechsel dorthin ist ausdrücklich kein Fehler. Die Openbank Deutschland AG ist die frühere Santander Consumer Bank mit Sitz in Mönchengladbach, die erst seit Mai 2026 unter dem neuen Namen firmiert. Sie gehört zwar ebenfalls zur spanischen Banco Santander, ist aber eine eigenständige deutsche Aktiengesellschaft, die seit Jahrzehnten hierzulande am Markt ist und rund 119 Filialen betreibt. Entscheidend für Sie: Hier greift die deutsche Einlagensicherung, nicht die spanische wie bei der schließenden Open Bank S.A. Wenn Sie sich also bewusst für diese Bank entscheiden, sichern Sie sich ein Konto bei einem etablierten deutschen Institut mit Filialnetz.
Haben Sie bei der Open Bank S.A. auch Tagesgeld geparkt? Dann sollten Sie dieses Geld nicht einfach vergessen, sondern gezielt neu anlegen. Zur Einordnung: Der Biallo-Index für Tagesgeld liegt bei 10.000 Euro Anlage aktuell bei 1,84 Prozent pro Jahr und ist seit Jahresanfang von 1,37 Prozent spürbar gestiegen. Gute Aktionsangebote liegen deutlich darüber.
Den höchsten Zinsertrag über sechs Monate mit deutscher Einlagensicherung bringt Ihnen in unserem Tagesgeld-Vergleich für 10.000 Euro aktuell die Volkswagen Bank mit 3,75 Prozent pro Jahr für sechs Monate, danach 1,00 Prozent Basiszins, mit deutscher Einlagensicherung und für Neukunden. Dahinter folgt die 1822 direkt mit 3,50 Prozent, ebenfalls über sechs Monate. Höhere Aktionszinsen von 4,00 bis 4,25 Prozent bieten Chase, die Openbank Deutschland und Revolut. Weil ihre Aktion aber nur vier Monate läuft, bringen sie nach sechs Monaten weniger Ertrag als die Volkswagen Bank. Der höchste Prozentsatz ist also nicht automatisch das lukrativste Angebot, entscheidend ist das Zusammenspiel aus Zinssatz und Aktionsdauer.
| Anbieter | Aktionszins | Aktionsdauer | Basiszins danach | Einlagensicherung |
|---|---|---|---|---|
| Revolut | 4,25 % p. a. | 4 Monate | 1,25 % | Deutschland |
| Chase | 4,00 % p. a. | 4 Monate | 2,25 % | Deutschland |
| Openbank Deutschland | 4,00 % p. a. | 4 Monate | 2,00 % | Deutschland |
| Volkswagen Bank | 3,75 % p. a. | 6 Monate | 1,00 % | Deutschland |
| 1822 direkt | 3,50 % p. a. | 6 Monate | 0,60 % | Deutschland |
Wichtig: Alle genannten Aktionszinsen gelten nur für Neukunden und nur für den Aktionszeitraum. Danach fällt der Zins teils deutlich. Bei Chase und der Openbank Deutschland ist zudem eine App beziehungsweise ein Girokonto Voraussetzung. Bei Revolut gilt der Spitzenzins nur die ersten 30 Tage bedingungslos, danach sind drei Kartenzahlungen von je mindestens 5 Euro pro 30 Tage nötig, sonst sinkt der Zins, und der Aktionszins greift nur bis 25.000 Euro Gesamtguthaben. Prüfen Sie vor dem Abschluss die genauen Bedingungen, besonders Mindest- und Höchstanlage sowie die Dauer der Zinsgarantie.
Den mit Abstand höchsten Prozentsatz bietet derzeit XTB mit 4,50 Prozent pro Jahr, allerdings nur für die ersten drei Monate, danach 1,10 Prozent. Weil die Aktion so kurz läuft, bringt sie auf 10.000 Euro nach sechs Monaten weniger Ertrag als die sechsmonatigen Angebote der Volkswagen Bank oder der 1822direkt. Hinzu kommt ein Haken: Es handelt sich nicht um ein klassisches Tagesgeldkonto, sondern um ein verzinstes Verrechnungskonto beim Broker. Den Zins gibt es nur, wenn Sie pro Kalendermonat mindestens eine Aktien- oder ETF-Order ausführen. Für reines Parken Ihres Ersparten ist das Angebot deshalb nur bedingt geeignet. Das Angebot gilt für Neukunden. In den AGB von XTB steht, dass das Geld auch bei ausländischen Banken liegen kann. Die deutsche Einlagensicherung kann greifen, muss es aber nicht.
Damit Ihnen beim Wechsel nichts durchrutscht, gehen Sie am besten in dieser Reihenfolge vor:
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Deutschland
Deutschland
DeutschlandSind Sie selbst Kundin oder Kunde der Open Bank S.A. und vom Rückzug betroffen? Haben Sie schon eine verdächtige Mail erhalten oder planen Sie den Wechsel zu einer neuen Bank? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Fragen gern per E-Mail an redaktion@biallo.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und greifen hilfreiche Hinweise in der Redaktion auf.
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Panik ist nicht nötig. Nach offizieller Aussage der Bank läuft Ihr Konto unverändert weiter, Sie müssen also nicht sofort handeln. Entscheiden Sie sich dennoch für einen Wechsel, planen Sie genügend Zeit ein: Der Kontowechsel dauert rund 7 bis 14 Werktage, danach ist eine Parallelphase sinnvoll. Starten Sie dann besser früh und nicht erst kurz vor Weihnachten.
Nein. Die Open Bank S.A., Zweigniederlassung Deutschland, ist die spanische Santander-Direktbank, die ihr Geschäft hierzulande zurückfährt. Die Openbank Deutschland AG ging aus der früheren Santander Consumer Bank hervor und nimmt weiter Neukunden an. Beide gehören zum Santander-Konzern, sind aber nicht dieselbe Gesellschaft.
Warnsignale sind dringender Handlungsdruck, Drohungen mit Kontosperrung sowie die Aufforderung, über einen Link Zugangsdaten einzugeben. Laut BaFin fordern echte Banken Sie nicht per Mail zur Eingabe von PIN und TAN auf. Im Zweifel reagieren Sie nicht auf die Mail, sondern kontaktieren Ihre Bank über die offizielle Telefonnummer.
Infrage kommen etwa das dauerhaft kostenlose BBVA Girokonto mit verzinstem Guthaben, das ING Girokonto ab 1.000 Euro Geldeingang im Monat oder das DKB Girokonto schon ab 700 Euro Geldeingang. Auch das Girokonto der Openbank Deutschland AG könnte eine Alternative sein. Achten Sie auf den Unterschied bei der Einlagensicherung: Bei der BBVA greift der spanische Sicherungsfonds, bei ING, Openbank und DKB die deutsche Einlagensicherung.
Ja. Ihr Guthaben ist über die Einlagensicherung geschützt. Weil die Open Bank S.A. eine spanische Bank ist, greift der spanische Sicherungsfonds. Wie in der gesamten EU sind laut BaFin Einlagen bis 100.000 Euro pro Kundin oder Kunde und Bank abgesichert. Bei einer geordneten Rückführung des Geschäfts, wie sie hier angekündigt ist, wird die Bank Ihr Guthaben aber ohnehin an Sie auszahlen oder auf ein neues Konto überführen. Ein Entschädigungsfall tritt dabei nicht ein.
Nach offizieller Aussage der Bank müssen Sie nichts tun, Ihr Konto läuft weiter. Verlassen Sie sich nicht auf die kursierende, unbestätigte 70-Tage-Frist. Möchten Sie dagegen bewusst wechseln, eröffnen Sie aktiv ein neues Konto, stellen Sie Gehalt, Miete und Daueraufträge um und kündigen Sie das alte Konto erst, wenn wirklich nichts mehr darüber läuft.