Aktuell erreichen uns zahlreiche Hinweise von aufmerksamen Lesern, die verwirrende E-Mails erhalten haben. Der Absender wirkt dabei täuschend echt: Die Nachrichten scheinen direkt von unserer Adresse info(@)biallo.de zu kommen. Wir müssen Sie jedoch dringend warnen: Diese E-Mails stammen nicht von uns. Diese Nachrichten haben nichts mit der Biallo & Team GmbH zu tun - die Mailadresse unseres Unternehmens wird missbräuchlich verwendet.
Kriminelle nutzen derzeit unseren guten Namen, um Sie in die Falle zu locken. Besonders perfide ist, dass die Inhalte oft Druck aufbauen oder mit angeblichen Gewinnen locken. In diesem Artikel klären wir Sie auf, was hinter diesen gefälschten Nachrichten steckt, warum man dem Absenderfeld nie blind vertrauen darf und wie Sie sich effektiv schützen.
Worum geht es in den Spam-Mails?
Die Themen der betrügerischen E-Mails sind vielfältig und haben absolut nichts mit den Finanzthemen zu tun, über die wir normalerweise berichten. In den uns bekannten Fällen geht es häufig um:
- angeblich auslaufende Abonnements, die dringend verlängert werden müssen (Abo-Fallen),
- vermeintliche Gewinnspiele von Marken wie Edeka,
- Sicherheitswarnungen oder Angebote von Softwarefirmen wie McAfee.
Bitte seien Sie skeptisch: Wir als Finanzportal versenden niemals E-Mails, die Sie zu fachfremden Gewinnspielen einladen oder zur Verlängerung dubioser Software-Abos auffordern. Wenn Sie Post von Biallo bekommen, geht es um Finanzen, Wirtschaft, Verbraucherschutz oder unsere Vergleiche.
So leicht lässt sich der Absender fälschen
Viele Nutzer fragen sich: "Aber da steht doch eure E-Mail-Adresse, wie kann das sein?" Die Antwort ist leider erschreckend simpel: Eine E-Mail-Absenderadresse lässt sich genauso leicht fälschen wie der Absender auf einem Briefumschlag. Jeder, der einen Brief in den Postkasten wirft, kann außen einen falschen Namen draufschreiben.
Im digitalen Raum nennt man diese Technik "Spoofing". Kriminelle nutzen spezielle Software, um dem Empfänger vorzugaukeln, die Nachricht käme von info(@)biallo.de. Tatsächlich wurde sie jedoch über völlig fremde Server verschickt. Das Absenderfeld ist also kein verlässlicher Beweis für die Echtheit einer E-Mail.
In unserem ausführlichen Ratgeber finden Sie weitere Tipps, wie Sie solche Fälschungen entlarven: Checkliste: Spam-, Fake- und Phishing-Mails erkennen – so geht's.
Die wichtigste Regel: Klicken Sie nichts an!
Da man dem Absender nicht trauen kann, ist Ihr Verhalten entscheidend. Die wichtigste Sicherheitsregel lautet: Klicken Sie in unaufgefordert zugesandten Nachrichten niemals auf Links oder Anhänge.
Hinter den Links in diesen Spam-Mails verbergen sich oft gefälschte Webseiten, die Ihre Daten stehlen wollen (Phishing), oder Schadsoftware, die Ihren Computer infiziert. Gerade bei angeblichen "Abo-Verlängerungen" versuchen die Täter oft, Sie in kostenpflichtige Fallen zu locken oder an Ihre Kreditkartendaten zu gelangen.
Was tun, wenn es schon passiert ist?
Haben Sie versehentlich doch geklickt und Daten preisgegeben? Dann sollten Sie schnell handeln. Wir empfehlen Ihnen dringend, Anzeige zu erstatten, da Ihre Daten an Unbekannte übermittelt wurden. Das Erstatten der Anzeige geht mittlerweile oft auch bequem von zu Hause aus: Anzeige bei der Polizei vor Ort oder online erstatten – so geht's.
Helfen Sie uns zudem bei der Aufklärung: Leiten Sie die verdächtige Mail bitte an redaktion@biallo.de weiter, damit wir den Fall dokumentieren können. Anschließend löschen Sie die Nachricht bitte unwiderruflich.
Hinweis: Wir selbst haben als betroffenes Unternehmen bereits rechtliche Schritte eingeleitet und Anzeige erstattet.
Woher haben die Kriminellen die Telefonnummer?
Woher die Betrüger die Telefonnummern der Empfänger haben, können wir leider nicht sagen - möglicherweise wurden sie zufällig per Computer generiert oder stammen aus dem Darknet.
Betrüger auch auf Social-Media-Kanälen unterwegs
Neben den gefälschten SMS-Nachrichten sind die Betrüger auch auf Social-Media-Kanälen unterwegs. Gerade auf TikTok kopieren die Kriminellen unser Profil und schreiben Nutzerinnen und Nutzer an, um diese zu überzeugen, in Krypto-Währungen zu investieren.
Wichtiger Hinweis
Wir von Biallo schreiben unsere Followerinnen und Follower auf unseren Social-Media-Kanälen sowie unsere Leserinnen und Leser nie unaufgefordert an.
Den offiziellen TikTok-Kanal von Biallo finden Sie unter @finanzwissen.biallo. Außerdem finden Sie auf unserer Startseite ganz unten eine Auflistung unserer Social-Media-Kanäle inklusive der Verlinkung zu unseren Profilen.
Sollten Sie sich einmal unsicher sein, schreiben Sie uns am besten per E-Mail an und fragen nach, ob die Nachricht von uns kommt. Wir sind bemüht, Anfragen innerhalb von 48 Stunden zu beantworten.

