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Änderungen April 2026: Mehr Gehalt & neue Gesetze im Check

Franziska Baum
Redakteurin
Veröffentlicht am: 23.03.2026

Auf einen Blick

  • Gehaltsplus: Fast eine Million Angestellte der Länder bekommen ab April mindestens 100 Euro mehr.
  • Technik-Check: Die USB-C-Pflicht erreicht Laptops, was das Ende für viele Spezial-Ladegeräte bedeutet.
  • Gesundheit: Raucher zwischen 50 und 75 Jahren erhalten eine neue, kostenlose Vorsorgeuntersuchung zur Lungenkrebs-Früherkennung.
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Änderungen im April.

Der April 2026 bringt zahlreiche Neuerungen für den Geldbeutel und Ihren Alltag. Von Gehaltsextras im öffentlichen Dienst über strengere Regeln für E-Scooter bis hin zu neuen Gesundheitsleistungen – wir zeigen Ihnen, worauf Sie sich einstellen müssen. Erfahren Sie hier, welche Fristen Sie nicht verpassen dürfen.

Ein neuer Monat steht vor der Tür und bringt eine ganze Reihe an Neuerungen mit sich. Was sich unter Umständen wie ein Aprilscherz anhört, tritt tatsächlich in Kraft. Während sich rund eine Million von Beschäftigten im öffentlichen Dienst über mehr Geld auf dem Konto freuen können, gibt es an anderer Stelle Preiserhöhungen und neue technische Vorschriften.

In diesem Monat passiert einiges: von der Gehaltsabrechnung über den Umweltschutz bis hin zu wichtigen Gesundheits-Checks. Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Änderungen im April 2026 wirklich wichtig sind und wo Sie möglicherweise aktiv werden müssen.

Gehaltsplus: Wer jetzt mehr Geld bekommt

Die erste Stufe der Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst

Gute Nachrichten für rund 925.000 Tarifbeschäftigte der Bundesländer: Ab dem 1. April 2026 greift die erste Stufe des neuen Tarifvertrags. Ihre Gehälter steigen um 2,8 Prozent, wobei die betroffenen Personen in jedem Fall mindestens 100 Euro mehr im Monat erhalten. Davon profitieren besonders die niedrigen und mittleren Einkommensgruppen in der Verwaltung, an Schulen oder in Kitas.

Dieser Abschluss ist der Auftakt zu weiteren Erhöhungen in den Jahren 2027 und 2028. Auch Auszubildende und Studierende gehen nicht leer aus: Für sie gibt es ab April monatlich 60 Euro mehr. Damit soll der Anschluss an die Lohnentwicklung bei Bund und Kommunen gehalten werden.

Geduldsprobe bei der Auszahlung

Obwohl das Geld Ihnen rechtlich ab April zusteht, wird es nicht überall pünktlich auf dem Konto sein. Die Umsetzung in den Rechenzentren der Länder ist komplex. Während Bayern eine pünktliche Zahlung anstrebt, haben Bundesländer wie Bremen oder Sachsen-Anhalt bereits angekündigt, dass die Technik erst im Mai so weit sein wird.

Seien Sie unbesorgt: Das Geld geht Ihnen nicht verloren. In solchen Fällen wird die Erhöhung einfach rückwirkend mit der nächsten Abrechnung ausgezahlt. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie das zusätzliche Geld am sinnvollsten sparen oder anlegen können, schauen Sie gerne in den Tagesgeld-Vergleich oder den Festgeld-Vergleich von biallo.de.

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Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand 23.03.2026

Finanzen: Diese Änderungen betreffen fast jeden

Preissprung bei der Telekom

Sollten Sie einen älteren Festnetz-Vertrag bei der Telekom nutzen, müssen Sie im April mit einer kleinen Preisanpassung rechnen. Für viele Bestandskunden steigen die monatlichen Kosten um 2 Euro. Auch wenn das zunächst nach wenig klingt, läppert sich der Betrag über das Jahr.

Prüfen Sie am besten zeitnah Ihre letzte Rechnung. Oft lohnt es sich, bei solchen Preiserhöhungen einen Blick auf den Markt zu werfen. Mit einem Vergleich aktueller Internettarife finden Sie schnell heraus, ob Sie bei einem anderen Anbieter mehr Leistung für weniger Geld bekommen.

Solartechnik und Balkonkraftwerke werden teurer

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich eine Photovoltaik-Anlage oder ein Balkonkraftwerk anzuschaffen, sollten Sie nicht zu lange warten. Zum 1. April streicht China Steuervergünstigungen für den Export dieser Technik. Das hat direkte Auswirkungen auf den deutschen Markt.

Da gleichzeitig die Preise für Rohstoffe steigen, gehen Experten davon aus, dass Solarmodule und Batterien spürbar teurer werden könnten. Wenn Sie Ihre Stromkosten senken möchten, könnte jetzt der letzte Moment für eine günstigere Investition sein.

Alltag und Gesundheit: Das ändert sich für alle

Das Ende des Kabelsalats: USB-C für Laptops

Ärgern Sie sich auch über die vielen verschiedenen Netzteile in Ihrer Schublade? Die EU macht damit nun endgültig Schluss. Ab dem 28. April 2026 müssen alle neuen Laptops einen USB-C-Anschluss besitzen. Was bei Smartphones schon Standard ist, wird nun auch für die größeren mobilen Rechner Pflicht.

Sogar Geräte, die besonders viel Strom benötigen (über 240 Watt), müssen diesen Anschluss zumindest zusätzlich anbieten. Das schont nicht nur Ihre Nerven, sondern durch weniger Elektroschrott auch die Umwelt.

Neue Chance zur Krebsvorsorge

Für Ihre Gesundheit gibt es ab April eine wichtige neue Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Personen zwischen 50 und 75 Jahren, die aktuell oder früher stark geraucht haben, können einmal im Jahr eine kostenlose Lungenkrebs-Früherkennung in Anspruch nehmen.

Dabei wird eine sogenannte Niedrigdosis-Computertomographie (NDCT) eingesetzt. Diese Methode ermöglicht es, Veränderungen in der Lunge sehr früh zu erkennen, was die Heilungschancen massiv verbessert. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt darüber, ob diese Untersuchung für Sie sinnvoll ist.

Mehr Sicherheit für E-Scooter

Wenn Sie gerne mit dem E-Scooter unterwegs sind, sollten Sie die Technik Ihres Gefährts prüfen. Neue Regeln schreiben ab April vor, dass mehrachsige Elektrokleinstfahrzeuge zwei voneinander unabhängige Bremsen haben müssen.

Außerdem ist eine helltönende Glocke nun Pflicht, um im Straßenverkehr rechtzeitig auf sich aufmerksam machen zu können. Sirenen oder andere laute Signalgeber sind hingegen tabu. Diese Maßnahmen sollen helfen, Unfälle mit Fußgängern zu vermeiden.

Spezielle Neuerungen für bestimmte Gruppen

Digitales Grenzsystem: Das Ende des Stempels im Reisepass

Reisen Sie häufiger in Länder außerhalb der EU oder erwarten Sie Besuch von dort? Ab dem 12. April 2026 ändert sich das Verfahren an den Grenzen grundlegend. Das digitale Ein- und Ausreisesystem (EES) wird nun an allen Grenzübergängen der EU vollständig eingesetzt.

Anstelle eines manuellen Stempels im Reisepass erfolgt die Erfassung von Drittstaatenangehörigen ab diesem Zeitpunkt rein digital. Dabei werden biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsscans genutzt. Das System war bereits im Oktober 2025 eingeführt worden, doch nun endet die sechsmonatige Übergangsfrist. Dies soll die Sicherheit erhöhen und die Wartezeiten an den Grenzen langfristig verkürzen.

Miles & More: Kartenwechsel erforderlich

Sammeln Sie beim Bezahlen gerne Meilen? Dann gibt es eine wichtige Frist für Sie. Die Zusammenarbeit zwischen der Lufthansa und der DKB endet. Die alten Kreditkarten verlieren spätestens am 30. April 2026 ihre Funktion.

Wenn Sie weiterhin Meilen sammeln und diese vor dem Verfall schützen möchten, müssen Sie zur Deutschen Bank wechseln. Beachten Sie dabei, dass Sie einen komplett neuen Antrag stellen müssen, inklusive einer erneuten Bonitätsprüfung. Weitere Informationen zum Wechsel finden Sie bei Miles & More.

Verbot von Lachgas für Minderjährige

Zum Schutz der Jugend greift ab dem 12. April ein striktes Verbot für Lachgas. Minderjährige dürfen die Substanz weder kaufen noch besitzen. Der Verkauf an Automaten wird komplett untersagt, ebenso der Online-Handel in großen Mengen. Da der Konsum als Partydroge schwere Nervenschäden verursachen kann, soll der Zugriff für Jugendliche so deutlich erschwert werden.

Neuregelung der Vaterschaftsanfechtung

Ein wichtiges Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird nun umgesetzt. Es geht um das Recht leiblicher Väter, eine bestehende rechtliche Vaterschaft anzufechten. Das neue Gesetz rückt das Kindeswohl in den Mittelpunkt und ermöglicht es leiblichen Vätern unter bestimmten Voraussetzungen, ihre Rechte besser wahrzunehmen. Das Gesetz soll voraussichtlich zum 1. April in Kraft treten.

Was ist Ihre Meinung dazu?

Wir interessieren uns für Ihre Ansicht! Freuen Sie sich über die neuen Gehaltsregeln oder ärgern Sie sich über die steigenden Kosten bei Solartechnik und Telefon? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Gedanken gerne per E-Mail an redaktion@biallo.de.

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Über die Redakteurin Franziska Baum

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Bereits in ihrer Schulzeit war Franziska für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war Franzi (so ihr Spitzname) als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat Franzi sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet. Bei biallo.de bringt sie genau dieses Wissen ein. Außerdem ist Franziska in der Leserbetreuung tätig. Ihr Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern zu helfen und ein gutes Gefühl zu geben. 

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