ING, DKB, comdirect und norisbank – alle werben mit kostenlosen Konten für Kinder. Doch bei genauerem Hinsehen trennt sich die Spreu vom Weizen. Wo Direktbanken wirklich punkten und wo sie an ihre Grenzen stoßen, zeigt unser Vergleich.
Keine Schlange am Schalter und keine Öffnungszeiten: Direktbanken haben das Girokonto neu gedacht. Was für Erwachsene längst selbstverständlich ist, gilt mittlerweile auch für Kinderkonten. ING, DKB, comdirect und norisbank bieten Jugendkonten an, die digital funktionieren. Doch taugen diese Konten wirklich als erstes Konto für Kinder und Jugendliche?
In unserem Vergleich haben wir die vier Direktbanken nach denselben Kriterien bewertet wie alle 16 Anbieter in unserer Gesamtstudie 2026. Das Ergebnis zeigt: Direktbanken sind stark, wo es auf Kosten und Kontrolle ankommt – und schwach, wo es darum geht, den Umgang mit Geld zu lernen.
Aber was ist ein Kinderkonto eigentlich? Ein Kinderkonto ist ein kostenloses Girokonto für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren. Anders als ein normales Girokonto hat es kein Dispolimit – Minderjährige können also nicht ins Minus rutschen. Die Kontoeröffnung erfordert die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.
Dabei überzeugt die ING als Testsieger mit ihrem Girokonto Junior besonders – mit konsequenter Kostenfreiheit, starker Elternkontrolle und der besten Banking-App im Vergleich. Dicht dahinter folgt die comdirect, während DKB und norisbank solide Grundkonten bieten, aber in einzelnen Bereichen zurückbleiben.


