Auf einen Blick
  • Die Preise für Lebensmittel, Energie oder auch Wasser sind in den letzten Monaten rasant gestiegen.

  • Dass die Preise so eklatant steigen, hängt in erster Linie mit der Inflation zusammen, die in Deutschland derzeit so hoch ist wie zuletzt vor 40 Jahren.

  • Die Teuerung macht sich auch bei den Kosten für Wasser bemerkbar. Wir geben Ihnen zehn Tipps, wie Sie sofort die Kosten senken können.
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Ob Strom, Benzin oder auch Wasser – alles wird teurer. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher müssen daher den Gürtel deutlich enger anschnallen. Laut der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft „co2online“ verbraucht ein Zwei-Personen-Haushalt gut 90 Kubikmeter Wasser pro Jahr, also mehr als 90.000 Liter – und das hat seinen Preis. So belaufen sich unter anderem die Kosten für Kaltwasser auf etwa 410 Euro, außerdem bis zu 300 Euro für Warmwasser pro Jahr.

Je nach Region fallen diese Kosten unterschiedlich aus. Fast immer können Sie jedoch beim kostbaren Nass kräftig sparen und so Ihre  Haushaltskasse um Hunderte und mehr Euro im Jahr entlasten . Nicht nur technische Investitionen können helfen, den individuellen Wasserverbrauch zu senken. Auch das eigene Verhalten im Umgang mit Wasser sollte auf den Prüfstand gestellt werden – und das kostet keinen Cent. Wir geben Ihnen zehn Tipps, wie Sie sofort den Wasserverbrauch und dadurch Ihre Kosten deutlich senken können.

Genossenschaftsanteile mit attraktiver Dividende!

Die Sparzinsen könnten bald wieder deutlich sinken. Ein triftiger Grund also, nach einer Alternative zum Fest- und Tagesgeld Ausschau zu halten. Bei der Raiffeisenbank im Hochtaunus (Meine Bank) profitieren Mitglieder von einer attraktiven Dividende bis zu einer Anlagesumme von 50.000 Euro. Für das Jahr 2023 liegt die zu erwartende Dividende bei hohen 3,50 Prozent - mehr als bei den meisten Festgeld-Angeboten. Zusätzlich winken Mitgliedern noch weitere Leistungsvorteile.  Erfahren Sie mehr!
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Die Toilette – Sparspültaste benutzen

Vielen ist nicht bewusst, dass rund 30 Prozent des täglichen Trinkwasserverbrauchs durch die Toilettenspülung gefressen werden. Insgesamt fließen in Deutschland täglich gut 35 Liter frisches Trinkwasser in die Toilette. Das kann je nach Region täglich Kosten in Höhe von 0,30 Euro verursachen – macht übers Jahr gesehen satte 109,50 Euro. Daher sollten Sie beim Spülen, wenn möglich, die Sparspültaste drücken. Diese können je nach Spülkasten Ihren Verbrauch um die Hälfte senken.

Wer vielleicht noch einen alten Spülkasten im Badezimmer hat, sollte in diesem Punkt nachrüsten. Gerade in Familien mit stark frequentierter Toilette kann es sich schnell rechnen, einen alten Spülkasten, der oft noch bis zu 15 Liter Wasser pro Spülgang verbraucht, auszutauschen.

 

Duschen statt Baden

Natürlich ist Sauberkeit in Familien ein hohes Gut, aber die Körperpflege im Bad ist laut Umweltbundesamt auch für über ein Drittel (39 Prozent) des Wasserverbrauchs verantwortlich. Für ein Vollbad benötigen Sie etwa dreimal so viel Wasser und Energie wie für eine kurze Dusche. Stattdessen duschen wir nur einmal täglich kurz, sparen laut Sozialamt Nürnberg bei elektrischer Warmwasseraufbereitung mindestens 100 Euro pro Jahr. Sie können auch viel Wasser und  Strom sparen .

 

Wasch- und Spülmaschine immer vollmachen

Wie viel Wasser eine Familie für saubere Wäsche und Geschirr verbraucht, ist sehr unterschiedlich. In jedem Fall sollten Sie bei beiden Geräten immer darauf achten, dass diese nur funktionieren, wenn sie auch gut gefüllt sind. Familien können ihren Wasserverbrauch nämlich erheblich senken, wenn Sie darauf achten, die Maschinen möglichst immer nur voll beladen laufen zu lassen.

Übrigens: Das Spülen per Hand verbraucht nicht weniger Energie. Wenn Sie eine Spülmaschine nutzen, verbrauchen Sie rund 50 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent Energie. So lautet das Ergebnis einer Vergleichsstudie der Universität Bonn.

StepInvest: Hier gibt es 5,00 Prozent Zinsen!

Die Sparzinsen sinken. Grund genug, sich um Alternativen zu kümmern. Mit StepInvest bietet die Fürstlich Castell’sche Bank eine innovative Möglichkeit, um vom Kapitalmarkt zu profitieren und gleichzeitig attraktive Zinsen von 5,00 Prozent pro Jahr zu erhalten – mehr als bei jedem Tages- oder Festgeld!  Jetzt informieren!
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Besser das Sparprogramm nutzen

Dass Sie Wasch- und Spülmaschine im besten Fall gefüllt nutzen sollten, ist eigentlich selbsterklärend. Aber: Moderne Maschinen haben in der Regel sogenannte Spar- oder Ökoprogramme. Diese laufen zwar meist länger, verbrauchen dafür aber auch deutlich weniger Wasser. Zudem sollten Sie, sofern Wäsche und Geschirr nicht zu verdreckt sind oder kurzfristig benötigt werden, auf ein Vorwaschprogramm verzichten.

 

Beim Putzen auf Handarbeit setzen

Technische Haushaltsmittel machen den regelmäßigen Hausputz deutlich komfortabler und einfacher. Aber automatische Fenster- oder Hochdruckreiniger verbrauchen auch viel Trinkwasser. Wenn Sie also sparen möchten, sollten Sie lieber auf den bewährten Eimer und Putzlappen setzen. Denn laut AOK verbraucht ein Hochdruckreiniger unglaubliche 500 Liter pro Stunde.

 

Blumen mit Regenwasser gießen

Haben Sie einen Garten, sollten Sie möglichst darauf verzichten, die Blumen oder den Rasen mit Trinkwasser aus der Leitung zu gießen. Nutzen Sie vielmehr die Kraft der Natur und sammeln Sie Regenwasser – am besten mit einer klassischen Regentonne. Viele Zimmerpflanzen sind ohnehin kalkempfindlich und freuen sich über das kalkarme Regenwasser.

Zinswende: Hier gibt es jetzt noch attraktive Zinsen

Die EZB hat Fakten geschaffen und die Leitzinsen gesenkt. Das klassische Zinssparen wird dadurch wieder unattraktiver. Biallo.de hat mit Sebastian Hasenack, dem Leiter der Online-Vermögensverwaltung Solidvest, darüber gesprochen, wie man angesichts sinkender Zinsen eine Zins-Anlage noch sinnvoll gestalten kann. Jetzt mehr erfahren!

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Tropfende Wasserhähne reparieren

Tropfende Wasserhähne sind den Trinkwasserverschwender schlechthin. Die paar kleinen Tropfen mögen zwar auf den ersten Blick nach nicht viel erscheinen. Aber über den kompletten Tag kommt einiges an verschwendetem Wasser zusammen. Daher sollten Sie defekte Armaturen schnell austauschen. Haben Sie derzeit keinen Ersatz zur Hand, sollten Sie entweder das Wasser komplett abstellen oder das Wasser zum Blumengießen sammeln.

 

Auf warmes Wasser verzichten

Warmwasser ist nicht nur deutlich teuer als kaltes, sondern belastet auch das Klima. Denn für die Erwärmung müssen Energiequellen wie Strom oder Gas bereitgehalten werden. Nutzen Sie deshalb Warmwasser nur, wenn es notwendig ist. So reicht für ein kurzes Händewaschen mit Kaltwasser in der Regel aus. Positiv: Sie senken nicht nur Ihren Wasserverbrauch, sondern sparen gleichzeitig bei der Strom- beziehungsweise Gasrechnung.

 

Beim Zähneputzen das Wasser abdrehen

Sich die Zähne putzen oder rasieren und gleichzeitig das Wasser weiterlaufen lassen? Das dürfte so ziemlich jeder von uns schon einmal gemacht haben. Wer beispielsweise beim Zähneputzen einen Becher benutzt und währenddessen den Wasserhahn abdreht, spart laut AOK täglich einige Liter Wasser. Klingt zwar nach nicht besonders viel, aber über das Jahr gerechnet macht Kleinvieh eben auch Mist.

 

Obst lieber in einer Schüssel waschen

Viele Hobbyköche waschen Früchte und Gemüse in der Spüle unter laufendem Wasser ab. Besonders wassersparend ist es, wenn Sie das Obst in einer Schüssel abwaschen. Sie sparen damit nicht nur Wasser, sondern können das in der Schüssel aufgefangene Wasser beispielsweise noch zum Blumengießen verwenden. 

Biallo-Tipp: Sie möchten weitere Spartipps?

Nicht nur beim Wasserverbrauch lässt sich ordentlich Geld sparen. Weitere effektive Sparmöglichkeiten haben wir in unserem Artikel „ Spartipps für den Haushalt im Alltag “ für Sie zusammengefasst. Aber auch beim Thema Strom gibt es einige Sparmöglichkeiten .
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Über den Autor Kevin Schwarzinger
Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.
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