
Schweden
Liechtenstein
SchwedenBezahlen mit PayPal über Google Wallet steht vor dem Aus. Ab Juni 2026 löscht Google alle Verknüpfungen, doch schon ab März gelten erste Einschränkungen. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihr Smartphone weiterhin als digitalen Geldbeutel nutzen können.
Möchten Sie im Supermarkt oder im Café schnell mit dem Handy bezahlen? Viele Nutzer von Android-Smartphones haben dafür bisher ihr PayPal-Konto in der Google Wallet hinterlegt. Doch damit ist bald Schluss. Google hat angekündigt, diese Zusammenarbeit zu beenden und alle bestehenden Verbindungen zu löschen.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche Termine Sie beachten müssen. Wir zeigen Ihnen außerdem, wie Sie Ihr Smartphone weiterhin als digitalen Geldbeutel nutzen, damit Sie an der Kasse keine Überraschung erleben.
Die Partnerschaft zwischen den beiden Tech-Riesen Google und PayPal endet. Das hat große Auswirkungen auf Ihren Alltag beim Bezahlen. Google wird am 16. Juni 2026 alle verknüpften PayPal-Konten automatisch aus der Wallet-App entfernen. Sie können dann dort nicht mehr auf Ihr PayPal-Guthaben zugreifen.
Bereits vorher gibt es eine wichtige Einschränkung: Ab dem 31. März 2026 ist es nicht mehr möglich, PayPal neu mit Google Wallet zu verbinden. Wenn Sie also ein neues Handy kaufen oder die App neu installieren, können Sie PayPal dort nicht mehr hinzufügen.
Besonders für Kunden und Kundinnen von Banken, die Google Wallet nicht direkt unterstützen (wie manche Sparkassen oder Volksbanken), war PayPal bisher eine tolle Brücke. Diese Lücke müssen Sie nun anders füllen.
Möchten Sie die Funktion bis zum Stichtag noch nutzen, können Sie PayPal wie folgt einrichten:
Tipp: Oft lässt sich diese Verknüpfung auch direkt über die Einstellungen in Ihrer PayPal-App starten.
Nach dem 31. März 2026 wird es knifflig, wenn Sie ein neues Smartphone bekommen. Damit Sie nicht plötzlich ohne Bezahlfunktion dastehen, hilft Ihnen diese Liste:
Einen offiziellen Grund für das endgültige Aus im Juni nennt Google nicht. Es scheint jedoch so, als wolle PayPal die Nutzer stärker in die eigene App ziehen. Schon seit Mai 2025 bietet PayPal eine eigene Lösung für das Bezahlen in Geschäften an.
Interessanterweise arbeiten Google und PayPal in anderen Bereichen, wie zum Beispiel beim Einkaufen mit Künstlicher Intelligenz (KI), weiterhin zusammen. Für Sie als Kunden wird es durch die Trennung in der Wallet-App aber erst einmal etwas umständlicher.
Auch wenn die direkte Verknüpfung in Google Wallet verschwindet, können Sie weiterhin mit PayPal im Laden bezahlen. Sie haben dafür drei Möglichkeiten:
Sie können die PayPal-App selbst als "Standard-App" für das Bezahlen festlegen. Das funktioniert so:
Es gibt einen kleinen Trick: Wenn Sie in der PayPal-App die virtuelle Mastercard aktiviert haben, lässt sich diese oft wie eine normale Kreditkarte in Google Wallet hinterlegen. Google hat bestätigt, dass diese Methode wahrscheinlich auch nach dem Juni 2026 noch funktioniert. So behalten Sie Ihre Karten an einem zentralen Ort.
Falls Sie Ihr Handy einmal nicht dabei haben oder lieber eine echte Karte in der Hand halten, können Sie sich auch eine physische PayPal-Karte nach Hause bestellen. Beachten Sie dabei jedoch folgende Kosten und Regeln:
Während PayPal bei Google Wallet an Bedeutung verliert, rückt eine europäische Lösung immer mehr in den Fokus: Wero. Dieser Dienst wird von immer mehr deutschen Banken und Sparkassen unterstützt und ermöglicht es Ihnen, Geld in Echtzeit direkt von Konto zu Konto zu senden – ganz ohne den Umweg über einen US-Anbieter.
Da Wero direkt in viele Banking-Apps integriert ist, brauchen Sie oft gar keine zusätzliche App. Es ist die Antwort Europas auf PayPal und bietet hohe Sicherheitsstandards nach europäischem Recht. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Wero als europäische Alternative funktioniert.
Was halten Sie von dieser Änderung? Werden Sie auf die PayPal-App umsteigen oder probieren Sie den neuen Dienst Wero aus? Schreiben Sie uns Ihre Meinung gerne per E-Mail an redaktion@biallo.de.
Unser Tipp für Sie: Bleiben Sie immer auf dem Laufenden! Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter zu Finanz- und Geldthemen. So verpassen Sie keine wichtigen Änderungen bei Ihren Bezahldiensten mehr. Außerdem können Sie sich auf unserer Webseite kostenlos registrieren, um unsere ausführlichen Vergleiche zu sehen.

Schweden
Liechtenstein
Schweden