Auf einen Blick
  • Mit Ihrem Elektroauto reduzieren Sie klimaschädliche Treibhausgasemissionen.

  • Als Besitzer eines E-Autos können Sie Ihre CO2-Einsparungen vom Umweltbundesamt zertifizieren lassen und anschließend an Unternehmen verkaufen, die ihre Emissionen reduzieren müssen.

  • Über den Anbieter "Wir kaufen Dein Zertifikat” geht das recht unbürokratisch und ohne Risiko und Kosten für Sie selbst.
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Das Berliner Unternehmen definiert sich als „Mobility-Tech-Startup“, das die Etablierung der Elektromobilität vorantreiben will. Private Autobesitzer und Firmen können ihre Elektrofahrzeuge bei der Plattform für die THG-Quote anmelden. Dadurch erhalten Sie für die Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen mit Ihrem E-Auto unkompliziert eine Prämie von bis zu 300 Euro.

Sie wollen wissen, was genau die THG-Quote ist, wie sie berechnet wird und wie Sie als Elektroautobesitzerin oder -besitzer mit dem Verkauf der THG-Quote über spezialisierte Plattformen Geld verdienen können? In unserem ausführlichen Ratgeber haben wir alles Wichtige zu diesem Thema für Sie zusammengefasst.

Mit einer Sofort-Auszahloption spricht “Wir kaufen Dein Zertifikat” Elektroautofahrer an, die weniger Wert auf den optimalen Erlös legen, sondern auf schnelles Geld setzen. Das Unternehmen überlässt Ihnen als Besitzer des Elektroautos die Wahl, ob Sie lieber eine schnelle Zahlung innerhalb eines Tages wünschen oder lieber länger warten und damit eine höhere Auszahlung erhalten.

 

Soviel Geld erhalten Sie für die THG-Quote bei “Wir kaufen Dein Zertifikat”

“Wir kaufen Dein Zertifkat” bietet drei Zahlungsmodelle an, zwei mit Festpreis und ein weiteres Modell mit einer variablen Auszahlungsquote. Bei dem Flex-Betrag oder auch Optionsmodell genannten Verfahren ist der am Verkaufstag der jeweiligen Quote erzielte Preis das Maß aller Dinge. Die auf der Webseite von “Wir kaufen Dein Zertifikat” genannten 400 Euro pro Auto sind dabei aber nur zu erreichen, wenn der THG-Preis noch kräftig ansteigt, denn 25 Prozent behält die Plattform als Provision ein. Die Plattform weist darauf aber übersichtlich hin und nennt auch den Auszahlbetrag für den Fall, dass die THG-Quote auf dem aktuellen Niveau bleibt, dann sind es rund 300 Euro. Auch das Risiko einer im Jahresverlauf fallenden Quote lässt die Webseite nicht aus – und weist explizit darauf hin, dass die Auszahlung in dem Fall unter die Summen der Festbetragsmodelle fallen kann.

Garantiertes Geld gibt es mit den beiden Festbetragsoptionen. Wer ein wenig Geduld hat und bis zu zwölf Wochen auf sein Geld warten kann, wählt den Garantiebetrag von 275 Euro. Schnelles Geld auf dem Konto verspricht die Sofortauszahlungsoption. Bei diesem Modell prüft “Wir kaufen Dein Zertifikat” die vom Halter des Elektroautos eingereichten Unterlagen, geht in Vorleistung und zahlt innerhalb von 24 Stunden den vereinbarten Betrag aus. Das sind dann allerdings einige Euro weniger als bei den anderen beiden Optionen, denn der Auszahlbetrag für die ganz Eiligen beträgt 200 Euro.

Bis zu 2,10 Prozent im Jahr: Zinshammer aus Schweden

Für Ihre kurz-, mittel- bis langfristige Geldanlage: Die Klarna hat ihre Festgeldzinsen bei allen Laufzeiten deutlich angehoben. Damit gehört dieses schwedische Festgeld im Zinsvergleich von biallo.de zu den Top-Platzierungen. Je nach Antrag – ob mobil oder Desktop – sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde jeweils erstklassig über die schwedische oder deutsche Einlagensicherung geschützt.  Festgeldkonto eröffnen und mehr aus Ihrem Geld machen!
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Kosten und sonstige Bedingungen für die Auszahlung

Auf der Webseite von “Wir kaufen Dein Zertifikat” wird aufgeschlüsselt, wie sich die verschiedenen Modelle rechnen. Kosten kommen auf die registrierten Besitzerinnen von Elektroautos keine zu. Die beiden Festpreis-Modelle sind so gerechnet, dass für die Plattform reichlich Marge übrigbleibt. Für das Werben eines neuen Kunden schreibt “Wir kaufen Dein Zertifikat” dem Kundenkonto 25 Euro gut.

 

Wann erfolgt die Auszahlung bei “Wir kaufen Dein Zertifikat”?

Die Auszahlung innerhalb von 24 Stunden beim Festbetrags-Modell I ist natürlich unschlagbar. Wenn beim Modell Festbetrag II die genannten „bis zu 12 Wochen“ in der Realität tatsächlich ausgeschöpft werden, ist das im Vergleich zur Konkurrenz recht lang – aber hier wird der Alltag zeigen müssen, wie lange es wirklich dauert. Für die Auszahlung des Flex-Betrags gibt “Wir kaufen Dein Zertifikat” keinen Zeitrahmen an, auch in den AGB wird dazu keine Angabe gemacht.

 

Das sagt die Redaktion von biallo.de zu Wir kaufen Dein Zertifikat

Wer auf schnelles Geld für seine THG-Quote aus ist, für den ist das Modell der Sofortauszahlung eine Überlegung wert, allerdings lässt man mit den gewählten 200 Euro einiges an Potenzial liegen. Dafür bekommen Sie das Geld möglicherweise steuerfrei, wenn Sie keine anderen Einkünfte aus sonstigen Leistungen haben. Mit 25 Prozent Provision im Flex-Modell ist “Wir kaufen Dein Zertifikat“ nicht so attraktiv wie die Konkurrenz.

Biallo-Tipp:

Wünschen Sie eine möglichst hohe Auszahlung? Dann sollten Sie Emobia in die engere Wahl ziehen. Mit 80 Prozent Auszahlung des erlösten Betrags spielt die Plattform ganz vorne mit. Der Zeitrahmen für eine Auszahlung bei dem Berliner Unternehmen beträgt in der Regel vier bis acht Wochen. Auch das THG-Unternehmen Fairnergy hat ein interessantes Angebot parat. Bei diesem Anbieter bekommen Sie eine fixe Zahlung von 300 Euro pro Jahr - und das solange Sie ein Elektroauto besitzen. Hierbei wird vor allem der nachhaltige Aspekt in den Vordergrund gestellt.
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Über den Autor Klaus Justen

Nach Ausbildung und ersten Stationen bei Tageszeitungen beschäftigt sich Klaus Justen seit rund 30 Jahren mit Ratgeberthemen, bevorzugt rund um Auto und Geld – vom Autokauf über Versicherung, Finanzierung, Recht und Steuern bis hin zu Neuheiten, technischen Innovationen und Marktentwicklungen. Er gehörte unter anderem zur Gründungsmannschaft des Wirtschaftsmagazins Euro am Sonntag und war stellvertretender Chefredaktor der Schweizer Automobil Revue. Als Freiberufler arbeitet er unter anderem für Fachtitel wie auto motor und sport oder die Automobilwoche, aber auch für die NZZ und biallo.de.

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