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Auf einen Blick
  • Normalerweise kosten Autos nur Geld. Mit einem Elektroauto lässt sich seit diesem Jahr auch Geld verdienen.

  • Da Sie mit Ihrem E-Auto klimaschädliche Treibhausgasemissionen (THG) reduzieren, können Sie sich diese sogenannte THG-Quote zertifizieren lassen und an Unternehmen verkaufen.

  • Dadurch erhalten Sie jährlich rund 200 bis 400 Euro – ohne Aufwand, Kosten und Risiko.
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Mit dem eigenen Elektroauto Geld verdienen? Zwischen 200 und fast 400 Euro lassen sich durch die sogenannte THG-Quote erzielen – Jahr für Jahr.

Um hohen Strafen für den Ausstoß von Treibhausgasen zu entgehen, müssen Mineralölunternehmen einen immer höheren Anteil ihrer CO2-Emissionen durch den Kauf von Zertifikaten kompensieren. Seit Anfang 2022 erhalten auch private Besitzer eines Elektroautos ein solches Zertifikat und können es über spezialisierte Plattformen an die Mineralölindustrie verkaufen.

 

Was ist die THG-Quote?

Die Treibhausgasminderungsquote – kurz auch THG-Quote genannt – ist seit 2015 der Nachfolger der seit 2007 schon gültigen Regelung, dass Benzin und Diesel einen bestimmten Anteil an sogenanntem Biokraftstoff enthalten sollen. Man möchte damit den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) in den nächsten Jahren deutlich verringern, um so die Klimaerwärmung aufzuhalten. Ziel ist es, das Verbrennen von fossilen Kraftstoffen immer teurer und damit unattraktiver zu machen, und so Antriebsarten zu fördern, die weniger Treibhausgase freisetzen.

In erster Linie werden dabei die Mineralölunternehmen zu Kasse gebeten, die diese Kosten aber auf den verkauften Kraftstoff umlegen, sodass letztendlich der Preis an der Zapfsäule steigt.

Strengere gesetzliche Regelungen & Strafzahlungen

Die Unternehmen werden via THG-Quote gezwungen, den CO2-Ausstoß des von ihnen verkauften Benzin- und Dieselkraftstoffs durch Beimischung von Biokraftstoff zu verringern – oder aber Zertifikate von Anbietern zu kaufen, die selber wenig CO2 freisetzen.

Das Beimischen von emissionsarmen Biokraftstoffen reicht aber bei Weitem nicht und seit 2022 gelten mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der THG-Quote hier strengere Regeln, die bis 2030 noch weiter verschärft werden. Für jede Tonne CO2, die das Mineralölunternehmen zuviel in der Bilanz hat, werden 600 Euro Strafzahlung fällig. Um diese Zahlungen zu umgehen, müssen Mineralölunternehmen Emissionszertifikate kaufen.

Elektroauto-Besitzer als Anbieter von Emissionszertifikaten

An dieser Stelle kommen Besitzerinnen und Besitzer eines Elektroautos ins Spiel. Denn sie können seit diesem Jahr erstmals die CO2-Emissionen, die sie mit ihrem Elektroauto einsparen, an die Mineralölunternehmen verkaufen: Damit machen sie ihre THG-Quote zu barem Geld.

 

THG Quote verkaufen: Wie läuft der Verkauf bei privaten Elektroauto-Besitzern ab?

Als Besitzer eines Elektroautos müssen Sie sich keine Gedanken um die Einzelheiten der gesetzlichen Regelung machen. Genauso wenig müssen Sie mit Mineralölkonzernen Kontakt aufnehmen, um Ihre CO2-Einsparungen zu verkaufen. Vielmehr gibt es einige spezialisierte Anbieter, die sich um die Vermarktung kümmern. Eine Anmeldung mit Ihren Daten genügt und Sie erhalten nach Prüfung der Anmeldung die Auszahlung per Überweisung auf Ihr Konto. Aktuell können für den Handel mit der THG-Quote aber ausschließlich batterieelektrische Autos (BEV) registriert werden. Hybridmodelle jeder Art fallen nicht unter diese Regeln.

 

Die besten Anbieter für den Verkauf der THG-Quote im Vergleich

Mehr als zwei Dutzend Anbieter, bei denen sie ihr Fahrzeug für die THG-Quote anmelden können, sind bereits im Markt aktiv. Wer sich für den passenden Anbieter entscheiden will, sollte sich deren Konditionen ein wenig näher anschauen.

Im Prinzip arbeiten die Plattformen nach drei Auszahlungssystemen:

  • Fixer Geldbetrag, der garantiert wird.
  • Variabler Geldbetrag, der von der Höhe des tatsächlich erzielten Preises für die THG-Quote abhängt.
  • Mischform mit fixem Grundbetrag und einem variablen Anteil.

Hinzu kommt als Abwandlung dieser Angebote die steueroptimierte Form mit fixer Auszahlung unterhalb der Freigrenze plus Spende.

Erste Anbieter bieten bei Registrierung eine Sofortauszahlung in Höhe von 200 Euro. Damit hat man zwar schnell Geld auf dem Konto, lässt aber auch einiges an Potenzial liegen.

Wir haben für Sie die besten Anbieter verglichen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, was an diesen Plattformen empfehlenswert ist:

Emobia von eQuota

Der Anbieter Emobia ist laut Eigenbeschreibung „Deutschlands größter und unabhängiger THG-Quotenvermittler“. E-Auto-Besitzer können zwischen zwei Auszahlungsmodellen wählen: Beim Bestpreis werden 80 Prozent des am Markt erzielten Preises für die THG-Quote ausgezahlt. Ein Rechner auf der Webseite ermittelt, wie viel netto übrig bleibt, wenn man den Bestpreis wählt. Emobia berechnet grundsätzlich 20 Prozent als Provision.

Fairnergy

Die Plattform setzt sich für weltweite Energiegerechtigkeit, grüne Elektromobilität sowie eine Energiewende im Verkehr ein. Fairnergy garantiert für das laufende Jahr einen Betrag von 300 Euro. Diesen kann man sich auszahlen lassen oder in ein Impactprojekt wie beispielsweise für den Bau von Solaranlagen oder Ladestationen stecken. Auf der Webseite von Fairnergy ist genau aufgeschlüsselt, wie die Erlöse verwendet werden, die über die aktuell 300 Euro (75 Prozent) des THG-Preises hinausgehen. 19 Prozent werden für interne Kosten aufgewendet, sechs Prozent gehen direkt in den Solaranlagenbau nach Bangladesh.

Die weiteren Anbieter im Überblick

Name des Anbieters Emobia Elektrovorteil Fairnergy Juicify Wir kaufen dein Zertifikat
 Private Fahrzeuge  Ja  Ja  Ja  Ja  Ja
 Gewerbliche Fahrzeuge  Ja  Ja  Ja  Ja  Ja
 Garantierte Auszahlung in Euro  255
 255  300  300 (255/200)  275 (200)
 Variable Auszahlung zum Testzeitpunkt in Euro  345 €  358 €  –  –  315 €
 Auszahlungszeitpunkt  8 Wochen  8 Wochen  8 Wochen  5 Tage  12 Wochen (24 Stunden)
 Zahlungsoptionen  Konto  Konto  Konto  Konto  Konto
 Laufzeit des Vertrages  1 Jahr  1 Jahr  1 Jahr  1 Jahr  1 Jahr

Quelle: Biallo.de; nach eigener Recherche; Stand: Februar 2022.

 

Muss die Einnahme aus der THG-Quote versteuert werden?

Prinzipiell sind die Einnahmen aus der THG-Quote „Einkünfte aus sonstigen Leistungen“, die sind in Paragraf 22 des Einkommensteuergesetzes geregelt. Liegen diese Einnahmen unter 256 Euro im Jahr, dann sind sie steuerfrei. Aber Achtung: Es handelt sich um eine Freigrenze, nicht um einen Freibetrag. Sprich: Ab 256 Euro muss der komplette Betrag versteuert werden, nicht nur das, was diesen Betrag übersteigt. Bei der Steuererklärung sind diese Einnahmen inder Anlage SO einzutragen.

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Wie wird die THG-Quote berechnet?

Wie hoch das Geld aus der THG-Quote letztlich für den Besitzer eines Elektroautos, eines elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugs oder eines Nahverkehrsbusses ausfällt, entscheidet der Bedarf an Zertifikaten, den die Mineralölunternehmen haben, ihre Quotenverpflichtungen zu erfüllen. Je höher die Nachfrage ist, desto höher fällt der Preis für das einzelne Zertifikat aus. Prinzipiell ist damit zu rechnen, dass der Preis weiter steigt, denn die zu erfüllende Quote steigt in den nächsten acht Jahren auf 25 Prozent. Andererseits kann aber auch nachlassende Nachfrage nach Benzin und Diesel zu einem niedrigen Zertifikatepreis führen.

Exakte Geldbeträge für das Jahr 2022 stehen noch nicht fest. Momentan geht man von folgenden Richtwerten aus: 400 Euro für einen Pkw, 600 Euro für einen elektrisch angetriebenen 3,5-Tonnen-Lieferwagen und sogar 12.000 Euro für einen Omnibus lassen sich erlösen. Diese Werte können allerdings noch schwanken, und es ist prinzipiell nicht das Geld, das beim Besitzer eines Elektroautos ankommt, denn vermittelnde Dienstleistungsplattformen behalten einen Teil der gezahlten Summe als Provision ein.

THG-Quote für 2022

Für 2022 rechnet das Umweltbundesamt einem Elektroauto eine THG-Quote von exakt 1028 kg CO₂-Äquivalent zu. Damit ist klar, dass sich für Mineralölunternehmen der Kauf des Zertifikats lohnt, denn die Strafe in Höhe von 600 Euro für eine Tonne CO₂ ist deutlich höher. Mitte Januar 2022 lag der THG-Marktpreis bei 421 Euro. Allerdings werden die Zertifikate nicht an einer Energiebörse gehandelt, sondern direkt zwischen den Vermittlern und den Mineralölunternehmen ausgehandelt – es gilt also eingeschränkte Preistransparenz.

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur jährlichen Prämie für Elektroautos

Nachfolgend beantworten wir die häufigsten Fragen rund um den Handel von Zertifikaten für die THG-Quote.

Welche Unterlagen benötige ich für die Registrierung und wie funktioniert sie?

Hat man sich für eine der Plattformen entschieden, läuft der Registrierungsprozess online ab und ist in weniger als einer Viertelstunde erledigt. Bei der Anmeldung erstellt man ein Profil, hinterlegt persönliche Daten, E-Mail-Adresse und ein Passwort. Danach muss man einen Scan des Fahrzeugscheins (Vorder- und Rückseite) hochladen. Das System der Plattform automatisch, ob alle Angaben lesbar sind. Ist alles ok und man hat die Daten – vor allem die Fahrzeugidentnummer – freigegeben, wird das Fahrzeug im persönlichen Profil hinterlegt.

Nach Prüfung der Unterlagen reicht die Plattform die Fahrzeugunterlagen beim Umweltbundesamt ein und meldet es somit für die THG-Quote an. Je nach Plattform kann man seine Kontodaten für die Auszahlung gleich bei der Anmeldung hinterlegen oder sie erst dann, wenn die Auszahlung ansteht, eingeben.

Kann ich mich auch für die THG-Quote registrieren, wenn ich als Selbstständiger das Auto über meine Firma laufen lasse?

Auch das geht. Allerdings muss man bei den einzelnen Plattformen dann den Registrierungsprozess über den Bereich für Firmenkunden laufen lassen.

Bekomme ich die Quote auch, wenn ich mein E-Auto nicht kaufe, sondern lease?

Ob das Elektroauto bar bezahlt wurde, ob es  finanziert oder geleast ist – das alles interessiert bei der Registrierung für die THG-Quote nicht. Entscheidend ist, welcher Name als Halter in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist. Nur an den wird auch das Geld ausbezahlt. Es ist also erforderlich, dass sich der Halter des Fahrzeugs für die THG-Quote bei einer Plattform anmeldet und dort die Daten seines Fahrzeugs hinterlegt.

Kann man auch für mehrere Autos in der Familie die THG-Quote beantragen?

Selbstverständlich, denn das einzelne Elektroauto hat ja Anspruch auf Geld aus der THG-Quote. Sind alle Autos in der Familie auf den gleichen Halter zugelassen, dann kann man bei den Plattformen mehrere Autos in einem Profil hinterlegen, sodass über einen Account ausgezahlt wird.

Sind die Autos auf verschiedene Halter zugelassen, muss jeder von ihnen den Registrierungsprozess durchlaufen – beim gleichen Anbieter wie die anderen Autos in der Familie, oder aber bei einem anderen, wenn dessen Konditionen einem mehr zusagen.

Was passiert, wenn ich mein Elektroauto erst im Laufe des Jahres anschaffe – bekomme ich dann weniger Geld?

Die THG-Quote wird nicht zeitanteilig pro Jahr berechnet, sondern pauschal. Hat das Auto den Registrierungsprozess durchlaufen, gibt es die pauschale Summe, die der Plattformanbieter erzielt oder garantiert. Dabei spielt es keine Rolle, wann im Laufe des Jahres das Fahrzeug angeschafft und für die THG-Quote registriert wurde. Auch wer sein Auto erst im Dezember 2022 anmeldet, erhält das volle Geld für dieses Jahr. Der Gesetzgeber hat als letzte Frist für die Anmeldung den 28. Februar des Folgejahres definiert.

Was passiert, wenn ich ein gebrauchtes Elektroauto kaufe – bekomme ich dann auch Geld?

Wenn der Vorbesitzer das Auto schon registriert hatte und das Geld für seine THG-Quote eingestrichen hat, dann gibt es für den neuen Besitzer fürs laufende Jahr kein Geld mehr. Allerdings kann man das Auto dann für das folgende Jahr anmelden und profitiert ab 2023. War der Gebrauchtwagen noch nicht bei einer Plattform angemeldet und somit die Fahrzeugpapiere auch noch nicht beim Bundesumweltamt registriert, dann gibt es auch fürs laufende Jahr Geld.

Muss ich die THG-Quote zurückzahlen, wenn ich mein Elektrofahrzeug im Laufe des Jahres verkaufe?

Nein, die Auszahlung erfolgt pauschal fürs Jahr. Sie dürfen das Geld behalten. Nur der  Gebrauchtwagenkäufer hat insofern Pech, weil er fürs laufende Jahr keinen Anspruch hat. Mit ein paar Mausklicks meldet man das verkaufte Auto beim gewählten Plattformanbieter ab.

Gibt es die THG-Quote nur für Autos, oder auch für einen elektrischen Roller?

Voraussetzung, dass Fahrzeuge in den Genuss der Quote kommen, ist das Vorliegen der Zulassungsbescheinigung Teil 1. Dies ist zum Beispiel bei Elektrorollern der Fall, die mindestens 45 km/h schnell sind. Sie werden bei der Auszahlung Pkw gleichgestellt – es gibt also vergleichsweise viel Geld.

Wie schnell zahlen die Anbieter das Geld für die THG-Quote aus?

Seit Jahresanfang 2022 können die Anbieter Fahrzeugdaten beim Umweltbundesamt einreichen. Nach der erfolgreichen Zertifizierung und dem Handel der THG-Quote kann das Geld an die Autobesitzer ausgezahlt werden. Einzelne Anbieter nennen den Zeitraum Februar/März für Elektroautos, die bereits zum Jahresbeginn registriert waren.

Je nach Anbieter werden Fahrzeuge immer blockweise zum Monatsende beim Bundesumweltamt angemeldet, bei anderen Anbietern alle zwei Wochen. Aktuell haben die Behörden einen großen Berg an Anträgen abzuarbeiten. Die Plattform elektrovorteil.de rechnet derzeit allein für den Zertifizierungsprozess mit einer Bearbeitungszeit von vier bis sechs Wochen, für die Vermarktung der Quoten dann weitere vier Wochen. Vom Zeitpunkt der Anmeldung eines Elektrofahrzeugs bis zur Auszahlung kann es also gut und gern zwei Monate dauern. Andere Anbieter bieten eine Sofortauszahlung an (allerdings mit niedrigem Garantiebetrag von 200 Euro).

Muss ich jedes Jahr einen neuen Antrag stellen?

Im Prinzip ja. Denn der Bescheid des Bundesumweltamtes gilt nur fürs jeweilige Antragsjahr. Wer mit dem erzielten Geld und den sonstigen Konditionen seiner gewählten Plattform zufrieden war und ihre Dienste auch 2023 in Anspruch nehmen will, hat es jedoch einfach: Er kann einfach das im Profil hinterlegte Fahrzeug auch fürs neue Jahr aktivieren, dann läuft der Prozess zwischen Plattform und Behörden automatisch wieder ab. Die Plattformen erinnern ihre Kunden zum Jahreswechsel 2022/2023 daran, ihr Auto fürs kommende Jahr wieder anzumelden. Das geschieht vergleichsweise einfach über einen Aktivierungslink. Will man sich einen neuen Anbieter suchen, meldet man sich am besten einfach bei der alten Plattform ab und durchläuft beim neuen Wunschanbieter erneut den Registrierungsprozess.

Muss man eine Wallbox zum Laden des Autos nachweisen oder einen Vertrag mit einem Ökostromanbieter?

Weder noch. Zumindest aktuell muss man nicht nachweisen, wie und wo man sein Auto auflädt.

Ich habe einen besseren Anbieter für die THG-Quote gefunden. Kann ich mich dort einfach anmelden und zu ihm wechseln?

Anmelden ja, aber ob die Aktion Erfolg hat, ist zweifelhaft. Bei Mehrfachanmeldungen erteilt das Bundesumweltamt den THG-Quotenbescheid an den Anbieter, der die Unterlagen als erster eingereicht hat. Alle weiteren Anträge werden abgelehnt. Diese Wechselmethode funktioniert also nur dann, wenn sich der zuerst ausgewählte Dienstleister mit der Weitergabe der Unterlagen ans Bundesumweltamt sehr viel Zeit lässt.

Und Vorsicht: Je nach Anbieter werden Bearbeitungsgebühren fällig, wenn das Umweltbundesamt einen Antrag wegen Mehrfachbeantragung ablehnt. Beim Anbieter Emobia zum Beispiel sind das knapp 36 Euro.

Biallo-Tipp:

Über den Autor Klaus Justen

Nach Ausbildung und ersten Stationen bei Tageszeitungen beschäftigt sich Klaus Justen seit rund 30 Jahren mit Ratgeberthemen, bevorzugt rund um Auto und Geld – vom Autokauf über Versicherung, Finanzierung, Recht und Steuern bis hin zu Neuheiten, technischen Innovationen und Marktentwicklungen. Er gehörte unter anderem zur Gründungsmannschaft des Wirtschaftsmagazins Euro am Sonntag und war stellvertretender Chefredaktor der Schweizer Automobil Revue. Als Freiberufler arbeitet er unter anderem für Fachtitel wie auto motor und sport oder die Automobilwoche, aber auch für die NZZ und biallo.de.

  Klaus Justen