Was Sie zu E-Prämie, Steuer & Co. wissen sollten

Förderung Elektroauto Was Sie zu E-Prämie, Steuer & Co. wissen sollten

Update: 05.11.2019
Ines Baur
von Ines Baur Sabina Hoerder
Update: 05.11.2019
Auf einen Blick
  • Die Frist für die Förderung von E-Autos – auch Umweltbonus genannt – endet bislang am 31. Dezember 2020. Die Bundesregierung möchte sie verlängern. Außerdem soll der Umweltbonus um bis zu 50 Prozent steigen.
  • Seit 1. Januar 2019 gilt für die Besteuerung von Elektro- und Hybrid-Dienstwagen, die auch privat genutzt werden, der halbierte Satz von 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises.
  • Förderfähige Elektrofahrzeuge können sein: ein reines E-Auto (Batterie- oder Brennstoffzellenantrieb), ein Plug-in-Hybrid oder ein Fahrzeug mit weniger als 50 Gramm CO2-Emissionen pro Kilometer.
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Wer mit dem Gedanken spielt, ein Elektroauto zu kaufen, muss sich nicht hetzen. Endete die Frist für die Förderung von Elektroautos bislang am 31. Dezember 2020, so plant die Bundesregierung, sie noch im November zu verlängern. Beim Autogipfel im Kanzleramt einigten sich Politik und Automobilwirtschaft zudem auf weitere Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Antriebe. Zur zweiten Sitzung der "Konzertierten Aktion Mobilität" hatte Kanzlerin Angela Merkel am 5. November 2019 die Koalition, Vertreter der Bundesregierung, Ministerpräsidenten und Vertreter der Automobilwirtschaft, der Arbeitnehmer und der Nationalen Plattform Mobilität eingeladen.

Bis zu 50 Prozent höherer Umweltbonus

Geplant ist, die Umweltprämie bei Fahrzeugen mit einem Nettolistenpreis bis zu 40.000 Euro um 50 Prozent anzuheben. Für teurere Fahrzeuge bis zu 65.000 Euro Listenpreis soll es 25 Prozent mehr Förderung geben, teilt die Bunderegierung mit. Bislang liegt die Förderung für reine Elektroautos bei 4.000 Euro. Entsprechend würde sie auf 6.000 Euro beziehungsweise 5.000 Euro steigen. Plug-in-Hybride werden bislang mit 3.000 Euro gefördert. Für sie würde der Umweltbonus entsprechend auf bis zu 4.500 Euro steigen. Somit soll ermöglicht werden, weitere 650.000 bis 700.000 Fahrzeuge zu fördern, so die Bundesregierung. Die Industrie werde sich weiterhin paritätisch am Umweltbonus beteiligen. Zudem wolle die Bundesregierung prüfen, wie unter bestimmten Umständen junge Gebrauchtwagen gefördert werden können.

Mehr Ladestationen

Damit Elektrofahrzeuge nicht nur finanziell sondern auch in der Handhabung attraktiver werden, will die Bundesregierung die Ladeinfrastruktur deutlich verbessern. In den kommenden zwei Jahren sollen 50.000 öffentlich zugängliche Ladestationen neu entstehen. Die Automobilwirtschaft soll bis 2022 15.000 öffentliche Zapfsäulen beisteuern.

Seit 2016 ist die sogenannte E-Prämie das staatlich gesponserte Zugpferd für den Erwerb eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs. Das Ziel der Bundesregierung war damals, dass die Bezuschussung mindestens 300.000 E-Autos und Hybride auf die Straßen bringt.

Die BAFA hat zum 30. September 2019 eine Zwischenbilanz zum Antragstand veröffentlicht. Demnach wurden bis dahin insgesamt 141.427 Anträge auf Prämie gestellt. 94.144 Anträge gingen für reine Batterie-Elektrofahrzeuge ein, 47.187 für Plug-In Hybride und 96 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Vom einst anvisierten Ziel, bis 2020 rund eine Millionen Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu haben, ist man noch weit entfernt.

3
 
Anbieter
Monatliche Rate
eff. Zins
p.a.
mtl. Rate
 
 
1.
437,86
2,48%
0,97% - 2,48%
437,86
2.
441,90
2,95%
2,45% - 2,95%
441,90
3.
442,24
2,99%
442,24
Darlehensbetrag 20.000 €, Laufzeit 48 Monate

Elektroauto-Förderung – so funktioniert sie

Bislang sind die Rahmenbedingungen für die Elektroauto-Förderung folgende: Wer bis zum 31. Dezember 2020 ein E-Auto erwirbt, erhält eine Kaufprämie: 4.000 Euro für ein reines E-Auto (inklusive Brennstoffzellenantrieb) oder 3.000 Euro für den Plug-in-Hybrid. Geplant ist, diese um 50 Prozent anzuheben bei einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro und um 25 Prozent bei einem Listenpreis zwischen 40.000 und 65.000 Euro. Bis zu welchem Datum die Frist für den Umweltbonus verlängert werden soll, ist noch nicht bekannt.

Zweck des Umweltbonus ist, durch mehr schadstoffarme E-Autos die CO2-Emission zu reduzieren. Um die Kaufprämie zu erhalten, müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Fahrzeug: Das E-Auto muss auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stehen.

  2. Zeitfenster: Der Erwerb – egal ob Kauf, Leasing oder Finanzierung – muss bislang vom 18. Mai 2016 bis 31. Dezember 2020 erfolgen. Spätestens neun Monate nach Zugang des Zuwendungsbescheids muss das Neufahrzeug zugelassen sein.

  3. Zulassung: Der Besitzer muss sein Elektroauto im Inland, auf seinen Namen (= Antragsteller) und für mindestens sechs Monate zulassen.

Auch der Erwerb des akustischen Warnsystems (AVAS) ist förderfähig, wenn es zum Zeitpunkt des Erwerbs serienmäßig vom Hersteller oder durch eine autorisierte Werkstatt in ein gemäß dieser Richtlinie zu förderndes Fahrzeug eingebaut wurde.

Hinweis: Im März 2018 wurde das sogenannte Doppelförderungsverbot aufgehoben. Damit ist die Inanspruchnahme von mehreren gleichartigen Förderprogrammen zulässig, die zuweilen auch auf kommunaler Ebene angeboten werden.

Biallo-Tipp

Sichern Sie sich nicht nur die Förderung für Ihren Elektrowagen, sondern auch eine KFW-Förderung für die Modernisierung oder Sanierung Ihrer Immobilie.

Weitere Vorteile für Elektroauto-Besitzer

Die Deutschen nehmen die Kaufprämie nur zögerlich an. Um Verkauf und Einsatz von Elektroautos zu fördern, legt die Regierung noch eine Schippe drauf und schafft weitere Anreize für Kaufwillige. 

Steuerliche Maßnahmen

Am 31. Juli 2019 hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf beschlossen, der ein milliardenschweres Steuerpaket zur Förderung der Elektromobilität auf den Weg bringt. Schwerpunkte sind eine Sonderabschreibung für rein elektrische Lieferfahrzeuge, eine Verlängerung der Dienstwagenregelung und die steuerfreie Ladevorrichtung. 

LieferfahrzeugeFirmenwagenLadevorrichtung
Für rein elektrische Lieferfahrzeuge wird eine Sonderabschreibung von 50 Prozent im Jahr der Anschaffung eingeführt - zusätzlich zur regulären Abschreibung. Die Regelung wird von 2020 bis Ende 2030 befristet.Bei der Dienstwagenbesteuerung wird die Bemessungsgrundlage für die private Nutzung eines betrieblichen Elektro- oder extern aufladbaren Hybridelektrofahrzeugs seit dem 1. Januar 2019 halbiert. Diese Maßnahme war zunächst bis Ende 2021 befristet und wird nun bis Ende 2030 verlängert.Das elektrische Aufladen eines Elektro- oder Hybridelektrofahrzeugs im Betrieb des Arbeitgebers ist aktuell bis Ende 2020 steuerfrei.Das gleiche gilt für die zeitweise Überlassung einer betrieblichen Ladevorrichtung zur privaten Nutzung. Dieser Steuervorteil wird bis Ende 2030 verlängert.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (Stand 02.08.2019)

Die Regelungen sollen, sofern nicht ausdrücklich etwas anders angegeben ist, am Tag nach der Verkündung in Kraft treten. Das Gesetz selbst soll bis zum Jahresende verabschiedet werden.

Die verstärkte Aktivität der Bundesregierung in Sachen Elektromobilitätsförderung kommt nicht zuletzt aus dem Engagement für mehr Klimaschutz. Und das lässt sich der Bund einiges kosten. Wegen der steuerlichen Förderung der E-Mobilität rechnet das Ministerium über die nächsten zehn Jahre mit verminderten Steuereinnahmen für Bund, Länder und Gemeinden in Milliardenhöhe.

Nachteil für Elektroauto-Besitzer

Leider ist das Konzept "Elektroauto" nicht ganz ausgereift. Da relativ neu am Markt und immer noch in den Kinderschuhen, gibt es viel zu verbessern: Reichweite, Heizung im Winter, Ladegeschwindigkeit und vor allem der Kaufpreis. Denn E-Autos sind meist teurer als gleichwertige, konventionelle Modelle. 

Kritiker bemängeln, dass Elektroautos und Hybride 7.000 bis 10.000 Euro mehr kosten als die traditionellen Verbrenner. Elektroautos stellen eine sinnvolle Alternative für Autofahrer dar, die wenig und kurze Strecken fahren. Für Viel- und Langstreckenfahrer dagegen ist das E-Auto bis jetzt keine gute Alternative.

Biallo-Tipp: Achten Sie auf entsprechende Ladestationen. Ohne die Möglichkeit, das eigene Auto in der Nähe der Wohnung oder Arbeit aufladen zu können, ist ein E-Auto alles andere als praktikabel. Aktuell ist die Infrastruktur der Stationen leider spärlich.

Das sind die beliebtesten Elektrofahrzeuge der Deutschen

Die meistverkauften Stromer – nach Anträgen auf Umweltbonus:

Hersteller / TypAnzahl gesamt
Audi A36.365
BMW i37.018
BMW 225xe5.548
Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid, Plus4.709
Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid, Top 3.693
Nissan Leaf (ZE1) 3.258
Renault ZOE, Life (mit Batteriemiete)8.964
Renault ZOE, Intens (mit Batteriemiete) 6.112
smart eq fortwo (Modell 2017 / BR453)7.145
smart eq forfour (Modell 2017 / BR453) 5.033
Tesla Model 3 Long-Range Dual Motor AWD4.549
Volkswagen e-Golf (Modell 2017) 7.321

Quelle: BAFA (Stand: 30. September 2019)

Aus Ländersicht kamen aus Nordrhein-Westfalen bisher die meisten Anträge (35.859). Auf den weiteren Plätzen folgen Bayern (27.249) und Baden-Württemberg (23.801).

Die Top 10 der Anträge je Hersteller

BMW


22.965

Renault

18.706

Smart

15.423

Volkswagen


15.403

Mitsubishi

 10.159

Tesla

  9.113

Hyundai

  8.811

Streetscooter

  8.371

Kia


  6.770

Audi

  6.565
Quelle: BAFA (Stand: 30. September 2019)

Anträge nach Antragsteller

Unternehmen

77.604

Privatpersonen

61.357

Kommunale Betriebe

945

Körperschaft

712

Vereine

547

Kommunale Zweckverbände

155

Stiftungen

107

Quelle: BAFA (Stand: 30. September 2019)

Weitere Förderungen für E-Auto-Käufer!

Die Förderung der Elektrofahrzeuge läuft in ganz Deutschland nach den einheitlichen Regeln der BAFA. Doch Stromer-Käufer können mit anderen Förderprogrammen noch mehr rausholen! Zum Beispiel eine Bezuschussung von Einbauten von Stromleitungen, Schaltern und Steckdosen in die private Garage.

In München zum Beispiel läuft bis 31.12.2020 das Förderprogramm Elektromobilität. Anträge können Unternehmen, Privatpersonen, gemeinnützige Organisationen und Wohnungseigentümergemeinschaften stellen. Das Fördergeld können Interessenten für die Ladeinfrastruktur oder/und Beratungen erhalten. Beispielsweise schießt die Stadt 20 Prozent der Nettokosten, maximal 5.000 Euro pro DC-Ladepunkt zu.

Nordrhein-Westfalen macht ebenfalls das Säckel auf und sponsert Fördergelder für die eigene Ladestation für Elektrofahrzeuge mit bis zu 50 Prozent der Ausgaben, maximal 1.000 Euro. Voraussetzung: Der Strom stammt aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom.

Auch einige Energieversorger (oft die Stadtwerke) zahlen Prämien an Kunden, die sich ein E-Auto kaufen. Warum? Ganz einfach: Wer ein Auto hat, das an die Steckdose muss, braucht Strom. Und diese gute Kundschaft möchten die Energieversorger und locken mit Prämien von ein paar Hundert Euro.

Fragen und Antworten zur Elektroauto-Förderung

Für alle, die mit dem Kauf eines E-Autos liebäugeln, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Kaufprämie (=Umweltbonus) zusammengefasst.

Wer darf einen Antrag zur Kaufprämie stellen?

  • Privatpersonen
  • Unternehmen
  • Stiftungen
  • Körperschaften
  • Vereine

Wer bekommt keine Kaufprämie?

  • Bund und die Bundesländer sowie deren Einrichtungen und Kommunen
  • Automobilhersteller, die sich an der Finanzierung des Umweltbonus beteiligen, sowie deren Tochtergesellschaften.

Wo beantrage ich die Förderung?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ist der passende Ansprechpartner. Wie schon bei der Abwrackprämie für Altautos im Jahre 2009 verwaltet das Amt die Auszahlung der Kaufprämie.
Hier können Sie einen „Antrag auf Förderung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen“ stellen. "Schnell, voll elektronisch und sicher!" soll die Abwicklung sein, so BAFA-Chef Arnold Wallraff. 

Wie viel Geld bekomme ich als Kaufprämie?

 

Für den rein batteriebetriebenen Neuwagen "Stromer" oder den Neuwagen mit Brennstoffzelle gibt es 4.000 Euro Zuschuss. Für Plug-in-Hybride – das sind Autos, die Verbrennungs- und Elektromotor vereinen – gibt es 3.000 Euro. Geplant ist, den Umweltbonus um 50 Prozent anzuheben bei einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro und um 25 Prozent bei einem Listenpreis zwischen 40.000 und 65.000 Euro.

Die Kosten für die Umweltprämie teilen sich Bund und Automobilhersteller zu gleichen Teilen. Die Hersteller ziehen ihren Anteil an der Kaufprämie einfach vom Kaufpreis ab. Dabei überschlagen sich die Händler mit immer besseren Angeboten. Manche Autohersteller bieten auch deutlich mehr Prämie als vereinbart. Oft lässt sich der Bonus auch individuell verhandeln. Möchten Sie ein Autokredit? Vergleichen Sie zwischen Händlerkredit und dem günstigeren Autokredit.

 

 

Wie bekomme ich die Kaufprämie ausgezahlt?

Für die Förderung benötigen Sie Bestellung, Kauf- oder Leasingvertrag, Rechnung, Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief. Auf der Rechnung sollte stehen, dass der Händleranteil der Kaufprämie vom Netto-Kaufpreis abgezogen wurde. Laden Sie die Dokumente über Ihren Computer hoch und versenden Sie diese per E-Mail. Die Abwicklung funktioniert komplett online. 

Antragstellung:

Laden Sie im Online Portal der BAFA entweder die verbindliche Bestellung, den Kauf- oder Leasingvertrag hoch. Achtung: Bei Leasingverträgen sollten Sie eine Kalkulation der Leasingrate ohne Umweltbonus einreichen. Nach Überprüfung der Daten erhalten Sie einen sogenannten Zuwendungsbescheid. Nun können Sie Ihr E-Auto zulassen. Dafür haben Sie maximal neun Monate Zeit.

Auszahlung:

Laden Sie die Rechnung und einen Nachweis für die Zulassung Ihres E-Autos im elektronischen Nachweisverfahren (auf der BAFA-Seite) hoch. Nach positiver Prüfung erfolgt die Auszahlung des Bundesanteils auf Ihr Konto (= Konto des Antragstellers). 

Gibt es die Förderung für immer?

Gefördert wird nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wer alle Voraussetzungen erfüllt und die Prämie beantragt, bekommt sie auch. Ist der Fördertopf allerdings leer, wird der Deckel zugemacht – so der Plan. Ist die Frist für die Förderung erreicht – bislang 31. Dezember 2020 – ist voraussichtlich ebenfalls Schluss.

Welche Autos werden gefördert?

Hören Sie E-Auto, denken Sie an Luxusmarken und „Reichenspielzeug“? Käufer von Tesla, Porsche und Co bekommen auch noch Geld für das Luxusgefährt on top? Nein! Hier hat der Bund ganz klare Grenzen gesetzt. Der Netto-Listenpreis des Basismodells darf bislang 60.000 Euro (geplant: 65.000 Euro) nicht überschreiten. Käufer von Luxusfahrzeugen kommen also nicht in den Genuss der Kaufprämie. Die Kaufprämie gibt es bei Erwerb eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeugs unter dem oben genannten Nettopreis. Als förderfähiges E-Auto gilt nach Paragraf zwei des Elektromobilitätsgesetztes ein

  1. reines Batterieelektrofahrzeug,
  2. von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Plug-In Hybrid) oder
  3. Brennstoffzellenfahrzeug.
  4. Förderfähig sind auch Fahrzeuge, egal mit welchem Antrieb, die keine oder weniger als 50 g CO2-Emissionen pro km vorweisen.  

Ist Leasing förderfähig?

Ja. Auch beim Leasing können Sie den staatlichen Umweltbonus in Anspruch nehmen. Voraussetzung: Der Antragsteller muss derjenige sein, auf den das Fahrzeug zugelassen wird. Die Anteile am Umweltbonus müssen von Automobilhersteller und Bund gleich sein und aus dem Leasingvertrag hervorgehen.

Sind Tageszulassungen, Jahres- oder Gebrauchtwagen förderfähig?

Nein, lediglich Neufahrzeuge sind zu fördern. Und nur, wenn sie erstmalig auf den Antragsteller zugelassen sind.

Wie lang muss der Käufer das Elektroauto behalten (Haltedauer)?

Der Halter sollte seinen Wagen mindestens sechs Monate in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen haben. Etwaige Änderungen, wie beispielsweise ein Verkauf sind der BAFA sofort anzuzeigen.

Dürfen sich Erwerber und Halter unterscheiden?

Erwerber und Halter müssen nicht ein und dieselbe Person sein. Antragsberechtigter ist derjenige, auf den das Fahrzeug erstmalig zugelassen wird, nicht der Erwerber

Kann ich für die Umrüstung meines Fahrzeugs eine Förderung beantragen?

Nein. Nur der Kauf eines neuen Elektroautos wird bezuschusst.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Ines Baur
Ines Baur
Autorin
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Artikel kommentieren
Ines Baur
Ines Baur
E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Ines Baur
Ines Baur
E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de