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Energiegerechtigkeit und nachhaltige Projekte – Fairnergy im Überblick

Klaus Justen
Autor
Veröffentlicht am: 15.02.2022

Auf einen Blick

  • Ab 2022 bekommen Sie für die Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasemissionen durch die Nutzung Ihres Elektroautos eine Prämie.
  • Fairnergy zahlt das Geld nicht nur aus, sondern investiert das auf Wunsch in nachhaltige Projekte für eine faire Energiewende.
  • Wir erklären, was Sie bei Fairnergy bekommen und welche Bedingungen es gibt.
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Das erwartet Sie in diesem Artikel

  1. So viel Geld erhalten Sie für die THG-Quote bei Fairnergy
  2. Kosten und sonstige Bedingungen für die Auszahlung
  3. Wann erfolgt die Auszahlung bei Fairnergy?
  4. Das sagt die Redaktion von biallo.de zu Fairnergy

Besitzerinnen und Besitzer eines Elektroautos können seit diesem Jahr erstmals die CO2-Emissionen, die sie mit ihrem Elektroauto einsparen, mit der THG-Quote und dem Verkauf von Zertifikaten über spezielle Plattformen zu barem Geld machen.

Der Anbieter Fairnergy versteht sich weniger als eine reine Dienstleistungsplattform für den Verkauf von THG-Quoten, sondern ist eine Community, die sich für weltweite Energiegerechtigkeit, grüne Elektromobilität sowie eine Energiewende im Verkehr einsetzt. Wer sein Elektroauto für die THG-Quote anmeldet, kann sich das Geld zwar auch auszahlen lassen. Im Mittelpunkt stehen aber mehr die sogenannten Impactprojekte. Das sind Projekte für den Bau von Solaranlagen oder Ladestationen, aber auch die Aufforstung von Wäldern. Man kann sich eines dieser Projekte aussuchen und dann das Geld aus seiner THG-Quote dorthin überweisen lassen. Je mehr Geld aus dem THG-Quotenhandel in nachhaltige Projekte geleitet würden, desto wirksamer sei die THG-Quote als Klimaschutzinstrument, heißt es dazu von Fairnergy.

 

So viel Geld erhalten Sie für die THG-Quote bei Fairnergy

Fairnergy arbeitet mit einem Festpreismodell. Für das Jahr 2022 garantiert die Plattform ihren Nutzern eine fixe Auszahlung (oder finanzielle Verfügungsmasse für ein Ökoprojekt) von 300 Euro. Zur fairen Prämie gehört auch, dass diese bei einem möglichen Anstieg nach oben korrigiert wird. Alle Neu- und Bestandskunden bekommen dann gleichermaßen die erhöhte Prämie ausgeschüttet. Ausgezahlt wird die Prämie jährlich, solange Sie das Elektroauto besitzen.

 

Kosten und sonstige Bedingungen für die Auszahlung

Auf der Webseite von Fairnergy wird genau aufgeschlüsselt, wie das Geld verwendet wird, das durch den Verkauf der THG-Quote eingenommen wird. 19 Prozent der Erlöse werden für interne Kosten aufgewendet, sechs Prozent fließen direkt in den Solaranlagenbau nach Bangladesh, zehn Euro gehen fix an die Fairnergy-Partner. Damit werden knapp 75 Prozent des THG-Preises an die registrierten Autobesitzer ausgeschüttet. Kosten entstehen für diese keine.

 

Wann erfolgt die Auszahlung bei Fairnergy?

„In der Regel“, so heißt es in den AGB von Fairnergy, wird das Geld am Ende des Quartals zur Verfügung gestellt, in dem das Auto registriert wurde. Damit dürfte man sich im üblichen Rahmen zwischen sechs und zehn Wochen bewegen.

 

Das sagt die Redaktion von biallo.de zu Fairnergy

Fairnergy ist das THG-Modell für Menschen, die die Welt besser machen wollen. Denn der Fokus liegt klar darauf, das THG-Geld möglichst für ökologische Projekte zu spenden. Wer beim Thema Spenden gleich an die Steuer denkt: Es gibt keine Steuerbescheinigung. Alternativ können Sie sich die Prämie in Höhe von 300 Euro natürlich auch auszahlen lassen und in Strom für Ihr Fahrzeug investieren.

Nach Ausbildung und ersten Stationen bei Tageszeitungen beschäftigt sich Klaus Justen seit rund 30 Jahren mit Ratgeberthemen, bevorzugt rund um Auto und Geld – vom Autokauf über Versicherung, Finanzierung, Recht und Steuern bis hin zu Neuheiten, technischen Innovationen und Marktentwicklungen. Er gehörte unter anderem zur Gründungsmannschaft des Wirtschaftsmagazins Euro am Sonntag und war stellvertretender Chefredaktor der Schweizer Automobil Revue. Als Freiberufler arbeitet er unter anderem für Fachtitel wie auto motor und sport oder die Automobilwoche, aber auch für die NZZ und biallo.de.