Eigenheim

Diese Policen sind für Häuslebauer ein Muss

Update: 11.05.2018
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Auf einen Blick
  • Wer den Traum von den eigenen vier Wänden dauerhaft verwirklichen will, sollte nicht nur solide kalkulieren, sondern sich auch gut absichern.
  • Diese fünf Policen sollte jeder Immobilienbesitzer in seinem Versicherungsportfolio haben.
Auch ein Fertighaus will gut abgesichert sein.
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Es dauert oft zwei bis drei Jahrzehnte, bis eine Immobilie entschuldet ist. Wer mit 35 Jahren ein Haus baut oder eine Wohnung kauft, hat sein Objekt meist erst unmittelbar vor Eintritt in den Ruhestand abbezahlt. In 20 oder 30 Jahren kann viel passieren. Niemand verfügt über die berühmte Kristallkugel, mit der sich die Zukunft voraussagen lässt. Im schlimmsten Fall muss das Haus oder die Immobilie zwangsversteigert werden, oder aber es kommt zu einem Notverkauf mit entsprechend geringen Erlösen.

Für viele Unwägbarkeiten des Lebens kann man vorsorgen, aber leider nicht für alle. Hauptursachen für Zwangsversteigerungen von Immobilien sind nicht etwa Arbeitslosigkeit oder Krankheit. Das größte Risiko stellen Trennungen und Scheidungen dar. Sobald in einer Partnerschaft ein Einkommen auf Dauer wegfällt, wird es oft sehr eng. Gegen dieses Risiko kann man sich nicht absichern, es sei denn, man bleibt Single und finanziert die Immobilie allein aus eigener Tasche.

Schicksalsschläge wie Krankheit, Erwerbsunfähigkeit oder Tod

Nehmen wir daher die anderen, bisweilen existenzbedrohenden Risiken unter die Lupe und schauen wir, wie Sie gezielt vorsorgen können. Zu diesen Risiken gehören Krankheit, Erwerbsunfähigkeit und der Tod. Lassen Sie mich diese Tabu-Themen an dieser Stelle bewusst ganz offen ansprechen, denn auch solche Schicksalsschläge sollten Sie einkalkulieren, wenn Sie sehr langfristige Verpflichtungen eingehen.

Natürlich sind Sie gesetzlich oder privat krankenversichert. Das garantiert Ihnen schon einen guten Basisschutz im Krankheitsfall. Freiberufler und Selbstständige sollten allerdings darauf achten, dass ihr Krankentagegeld nicht zu gering ausfällt. Tatsächlich sparen viele Versicherungskunden gerade daran.

Was aber passiert, wenn Sie von einer Krankheit nicht vollständig genesen? Wenn Sie nicht mehr oder nur noch stark eingeschränkt erwerbstätig sein können? Oder wenn es zum Schlimmsten kommt und Sie Ihrer Familie einen Schuldenberg hinterlassen? Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gehört aus meiner Sicht zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt – ganz gleich, ob Sie nun eine Immobilie finanzieren oder nicht.

Statistisch gesehen liegt das Risiko für einen 30-jährigen Mann, bis zur Rente berufsunfähig zu werden, bei gut 40 Prozent. Ich empfehle daher eine eigenständige Berufsunfähigkeits-Police von einem renommierten Anbieter. Eigenständig bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Sie keine gekoppelten Verträge, also zum Beispiel keine Kapitallebensversicherung mit Berufsunfähigkeitsschutz, abschließen sollten. Bei solchen Verträgen ist der Berufsunfähigkeitsschutz in aller Regel sehr gering und die Prämien sind vergleichsweise hoch, weil ein Teil davon in den Sparbeitrag der Lebensversicherung fließt.

Wenn Sie nun noch eine Risikolebensversicherung abschließen, die im Fall Ihres Todes Ihre Familie nicht finanziell abstürzen lässt, haben Sie für persönliche Schicksalsschläge schon recht gut vorgesorgt. Unverzichtbar ist schließlich die vergleichsweise günstige private Haftpflichtversicherung, die Sie vor Schadenersatzansprüchen Dritter schützt. Sie bietet einen guten Grundschutz, falls Sie Ihr Haus alleine bewohnen. Falls ein Teil Ihrer Immobilie weitervermietet ist, sollten Sie prüfen, ob Ihre priavte Haftpflicht ausreicht. Andernfalls brauchen Sie eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht.

Wohngebäude- und Hausratversicherung gehören zum Standard

Obligatorisch ist in jedem Fall die Wohngebäudeversicherung. Sie entschädigt bei Feuer- und Wasserschäden, Frost, Sturm, Hagel und Rohrbruch. Ohne bestehende Wohngebäudeversicherung wird keine Bank eine Immobilie finanzieren. Wenn Sie eine Eigentumswohnung erwerben, schließt in der Regel der Verwalter im Auftrag der Eigentümergemeinschaft eine solche Versicherung ab. Die Prämien werden dann auf das Wohngeld umgelegt. Sie müssen also nicht selbst aktiv werden.

Für Immobilienbesitzer zu empfehlen ist auch eine Hausratversicherung. Vor allem dann, wenn Sie Ihr Hab und Gut im Falle eines Schadens nicht ersetzen können, ohne in finanzielle Schieflage zu geraten. Die Hausratversicherung kommt für Schäden aller beweglichen Gegenstände auf, die sich in einem Haushalt befinden - in der Regel bei Feuer, Leitungswasser, Einbruch, Vandalismus, Hagel und Sturm.

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