ING-Diba Umsonst Fonds kaufen, aber nicht verkaufen

ING-Diba Umsonst Fonds kaufen, aber nicht verkaufen

Brigitte Watermann
von Brigitte Watermann
27.10.2016
Auf einen Blick

Seit März 2015 können Kunden der Frankfurter Direktbank mehr als 5.000 Fonds und ETFs ohne Gebühren kaufen, wenn auch nicht verkaufen.

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Das Angebot gilt nach Bankangaben unbefristet und greift für Anlagen ab 500 Euro. Die ING-Diba verspricht sich davon eine Steigerung ihres verwalteten Fondsvermögens. Zur Auswahl stehen insgesamt über 5.000 Fonds und ETFs, die im Direkthandel ohne Ausgabeaufschlag oder Orderprovision zu kaufen sind. Bei aktiv gemanagten Fonds erhalten Banken eine jährliche Bestandspflegeprovision, so dass sich die Aktion trotzdem für die Bank lohnen dürfte.

Wichtig zu wissen: Sparpläne sind von der Aktion ausgenommen - allerdings läuft noch bis Ende Oktober 2016 eine Aktion: Wenn Sie bis dahin einen ETF-Sparplan neu einrichten, entfällt für Sie die Orderprovision. 55 ETFs stehen dabei zur Auswahl, die Mindestordersumme beträgt 50 Euro.

Was hat die Konkurrenz zu bieten?

Tatsächlich bieten andere Banken den gebührenfreien Erwerb von Fonds oder ETFs meist nur für bestimmte Produkte einzelner Emittenten an. Zumindest 50 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag sind aber bei den meisten Direktbanken Standard, auf eine kleinere Anzahl besonders ausgewählter Fonds gibt es schon mal 100 Prozent Rabatt – so zum Beispiel bei den 20 sogenannten Top-Preis-Fonds, die die Comdirect offeriert. Eine Besonderheit bietet auch die Onvista Bank, die in ihrem Free-Buy-Preismodell unter bestimmten Bedingungen auch kostenlose Fondskäufe über die Börsen möglich macht.

Gut zu wissen: Die Umsonst-Aktion bei der ING-Diba bezieht sich nur auf den Kauf, nicht aber auf den Verkauf von ETFs und Fonds. Wer über die verschiedenen Börsenplätze verkaufen will, zahlt daher die üblichen Handelsspesen.

Biallo-Lesetipp:

Ein Investmentfonds ist kein Sammelsurium von Wertpapieren. Vielmehr unterliegt die Zusammensetzung von Fonds klaren Regeln. Diese sollten Anleger kennen. Mehr hierzu erfahren Sie in unserem Beitrag: "Fonds ABC: Wie funktioniert ein Investmentfonds?".

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Für meine Leser bin ich stets auf der Suche nach neuen Angebots- und Konditionen-Trends bei Direkt- und Filialbanken. Denn mein Ziel ist es, dass Anleger wohl durchdachte Entscheidungen treffen können, welchen Anbietern sie ihr Vertrauen schenken. Außerdem schreibe ich seit vielen Jahren zu den Themen Vermögensaufbau und Altersvorsorge, aber auch Anlegerschutzrecht und Steuern. Private Geldanleger und ihre Bedürfnisse stehen dabei für mich immer im Fokus.  

In München und Washington, D.C., habe ich Diplom-Journalistik und Diplom-Volkswirtschaftslehre studiert, außerdem meine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolviert. Nach meinem Berufseinstieg als Redakteurin beim Anlegermagazin Börse Online arbeitete ich von 1998 bis 2000 als Investor Relations Managerin bei der HypoVereinsbank. 2000 kehrte ich als Ressortleiterin zu Börse Online zurück und verantwortete dort bis 2009 die Bereiche “Geld und Vorsorge” sowie die Portrait- und Interviewstrecke “Börsianer und Anleger”. In dieser Zeit habe ich mehrere renommierte Journalistenpreise gewonnen.  

Seit 2009 schreibe ich für biallo.de, aber auch für Capital, Euro am Sonntag, Euro und weiterhin für Börse Online sowie für andere bekannte überregionale Wirtschaftsmedien. Gemeinsam mit früheren Börse Online-Kollegen betreibe ich den börsentäglichen Blog finanzjournalisten.blogspot.com. Daneben bin ich als Referentin für Wirtschaftsjournalismus an der Deutschen Journalistenschule München sowie als Moderatorin von Podiumsdiskussionen tätig.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de