Auf einen Blick
  • Mit einer SEPA-Lastschrift können monatlich anfallende Rechnungen, wie Strom oder Miete, problemlos von Ihrem Konto abgebucht werden.

  • Hierfür müssen Sie dem Zahlungsempfänger ein SEPA-Mandat erteilen. Das SEPA-Mandat ist in insgesamt 36 Ländern gültig.

  • Doch was gibt es alles bei einer SEPA-Lastschrift und einem SEPA-Mandat zu beachten?
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Monatliche Kosten für Strom, Miete und Internet können schnell zum Stressfaktor werden. Wann muss ich eine Überweisung tätigen und welche Fristen müssen eingehalten werden? Hier kommt die SEPA-Lastschrift ins Spiel. Über ein SEPA-Mandat können Sie dem Zahlungsempfänger eine Einzugsermächtigung erteilen. Er kann dann alle offenen Beträge problemlos von Ihrem Konto abbuchen. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige zum SEPA-Mandat, der SEPA-Überweisung und der SEPA-Lastschrift.

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Was ist eine SEPA-Lastschrift?

Eine SEPA-Lastschrift ist eine EU-weit gültiges Lastschriftverfahren, bei dem der Zahlungsempfänger monatlich wiederkehrende Rechnungen von Ihrem Girokonto abbuchen kann. So kann zum Beispiel Ihr Vermieter die Miete monatlich zu einem festen Datum von Ihrem Konto einziehen, ohne dass Sie sich weitere Gedanken um eine pünktliche Überweisung machen müssen. Dafür müssen Sie dem Lastschriftempfänger lediglich ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen. Auch beim Onlineshopping (wie einer Bestellung über Amazon) kommen SEPA-Lastschriften zum Einsatz.

Wichtiger Hinweis: Eine SEPA-Lastschrift ist kein Dauerauftrag. Alle wichtigen Informationen zu Daueraufträgen finden Sie in einem weiteren Ratgeber auf biallo.de.

Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

Ein SEPA-Lastschriftmandat ist ein Formular, das als rechtliche Grundlange für den Einzug einer SEPA-Lastschrift gilt. Damit erteilen Sie dem Zahlungsempfänger ein Mandat, welches diesen legitimiert, monatlich Geld von Ihrem Girokonto abzubuchen. Über das SEPA-Lastschriftmandat erteilen Sie außerdem Ihrer Bank einen Auftrag, die wiederkehrende Lastschrift einzulösen.

Diese Informationen muss ein SEPA-Lastschriftmandat enthalten:

  • Name des Zahlungsempfängers
  • Gläubigeridentifikationsnummer (CI)
  • Name und Anschrift des Kontoinhabers
  • Name der Bank des Kontoinhabers
  • IBAN/BIC des Kontoinhabers

Was bedeutet SEPA?

SEPA ist die Abkürzung für “Single Euro Payments Area”, was in deutscher Sprache in etwa “einheitlicher Euro-Zahlungsraum" bedeutet. Hiermit soll ein allgemein gültiger Zahlungsverkehr in der Europäischen Union geregelt werden, um wiederkehrende Zahlungen im In- und Ausland einfacher und unkomplizierter zu gestalten.

Welche Länder sind im SEPA?

SEPA-Lastschriften sind in allen 27 EU-Staaten, sowie Liechtenstein, Island, Monaco, Norwegen, der Schweiz, San Marino, Andorra, dem Vatikanstaat und dem Vereinigten Königreich möglich.

Nachfolgend finden Sie eine Aufzählung aller Länder, die zum einheitlichen Zahlungsraum gehören:

Alle Länder im SEPA

Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Polen, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern, Island, Norwegen, Liechtenstein, Schweiz, das Vereinigte Königreich (UK), San Marino, Vatikanstadt, Andorra und Monaco.

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Was ist der Unterschied zwischen SEPA und Lastschrift?

Eine Lastschrift (Einzugsermächtigung) und eine SEPA-Lastschrift unterscheiden sich nur marginal. Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei einer Lastschrift nur der Zahlungsempfänger, jedoch nicht dessen Kreditinstitut berechtigt ist, offene Posten einzuziehen. Bei einer SEPA-Lastschrift kann die Bank des Zahlungsempfängers den Betrag direkt von Ihrem Girokonto abbuchen.

Was ist eine SEPA-Überweisung?

Eine SEPA-Überweisung ist im Grunde eine klassische Überweisung von Ihrem Girokonto auf das Konto eines beliebigen Empfängers oder Dienstleisters. Doch worin unterscheidet sich die SEPA-Überweisung von einer normalen Überweisung? Mit einer SEPA-Überweisung werden Überweisungen innerhalb der EU noch schneller abgewickelt. So müssen Sie bei einer Überweisung, zum Beispiel nach Spanien, teilweise zwischen drei und fünf Tage warten, bis das Geld den Zahlungsempfänger erreicht. Durch eine beleglose SEPA-Überweisung wird die Bank verpflichtet, den Überweisungsbetrag innerhalb eines Geschäftstages an den Empfänger zu übermitteln. Bei einer beleghaften SEPA-Überweisung (Transaktion in Papierform) beträgt die Frist zwei Tage. Eine Überweisung über das Onlinebanking wird üblicherweise automatisch als SEPA-Überweisung ausgeführt.

Sie haben Geld falsch überwiesen und wollen Ihre Überweisung zurückholen? Dann legen wir Ihnen unseren Artikel "Überweisung zurückholen: Geld falsch überwiesen – was kann ich tun?" ans Herz.

 

Wie widerrufe ich eine Einzugsermächtigung?

Der Widerruf einer Einzugsermächtigung oder eines SEPA-Mandats muss immer in schriftlicher Form erfolgen. Eine E-Mail ist nicht ausreichend. Senden Sie dafür ein förmliches Schreiben an den Zahlungsempfänger. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass der Empfänger Ihr Schreiben erhält, sollten Sie es per Einschreiben verschicken. Dabei ist es wichtig, dies möglichst vor der nächsten Abbuchung der jeweiligen Kontobelastung zu tun, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Das Schreiben sollte folgende Informationen enthalten:  

  • Name, Anschrift und Wohnort
  • Name und Anschrift des Vertragspartners
  • Identifikationsnummer
  • Kurzes Anschreiben
  • Handschriftliche Unterschrift
 

SEPA-Lastschriftmandat als Vorlage zum Download

Nachfolgend stellen wir Ihnen eine unverbindliche Vorlage eines SEPA-Lastschriftmandats zum Download bereit. Diese können Sie zum Beispiel für die Mitgliedsbeiträge Ihres Vereins oder für die Miete Ihrer Wohnung verwenden.

 

Fristen für den Widerruf von SEPA-Lastschriften

Bei einer von Ihnen berechtigten und autorisierten SEPA-Lastschrift haben Sie in der Regel acht Wochen Zeit, um den Betrag zurückbuchen zu lassen. Als Stichtag gilt hier das Datum der Kontobelastung. Alle weiteren Informationen zum Widerruf einer SEPA-Lastschrift finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber: “So kündigen Sie die Einzugsermächtigung und widerrufen Ihre Lastschrift”.

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Häufige Fragen zu SEPA

Was versteht man unter SEPA-Zahlung?

Eine SEPA-Zahlung ist eine Transaktion innerhalb des SEPA-Raums (Single Euro Payments Area). SEPA-Zahlungen müssen EU-weit innerhalb einer Frist von einem Tag beim Zahlungsempfänger eingehen.

Wie zahlt man mit SEPA?

Sie können auf zwei Arten mit SEPA zahlen: mit einer SEPA-Lastschrift oder einer SEPA-Überweisung. Um mit einer SEPA-Lastschrift zahlen zu können, müssen Sie als erstes ein SEPA-Mandat einrichten. Das legitimiert den Zahlungsempfänger, offene Beträge und Rechnungen von Ihrem Girokonto abzubuchen. Eine SEPA-Überweisung muss innerhalb eines Tages von dem beauftragten Kreditinstitut abgewickelt werden.

Wie läuft eine SEPA-Lastschrift ab?

Nach der Erteilung eines SEPA-Mandats hat der Gläubiger die Möglichkeit, Ihre monatlichen Rechnungsbeträge wie Miete oder Strom problemlos im Laufe eines Tages von Ihrem Konto einzuziehen.

Ist eine SEPA-Lastschrift eine normale Überweisung?

Eine SEPA-Lastschrift ist KEINE normale Überweisung. Allerdings gibt es die Möglichkeit, eine SEPA Überweisung vorzunehmen, die im Laufe eines Tages von Ihrer Bank abgewickelt werden muss. Vorsicht: Eine SEPA-Lastschrift und eine SEPA Überweisung sind nicht das gleiche wie eine Echtzeitüberweisung. In einem weiteren Artikel erklären wir Ihnen alles Wichtige zur  Echtzeitüberweisung.

Ist SEPA-Lastschrift ein Dauerauftrag?

Nein, eine SEPA-Lastschrift ist kein Dauerauftrag. Ein Dauerauftrag ist eine regelmäßige Überweisung, die Sie bei Ihrer Bank per Onlinebanking oder in einer Filiale Ihrer Bank beauftragen können.

Wie sieht eine SEPA-Lastschrift Vorlage aus?

Eine übersichtliche SEPA-Lastschrift Vorlage finden Sie unter folgendem Link.
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David Kotzmann
David Kotzmann, Jahrgang 1994, kommt eigentlich aus dem Bereich Export Sales. Während eines mehrjährigen Auslandsaufenthalts war er unter anderen als freiberuflicher Blogautor in der Reisetouristikbranche tätig. Seit Anfang 2021 ist David im Team von  biallo.de , schreibt vor allem Artikel in den Bereichen Kreditkarten, Girokonten und Produkttests. Außerdem ist er für das Content editing verantwortlich.
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