Mit 3,35 Prozent zählt "Meine Bank", der genossenschaftliche Online-Ableger der Volksbank Mittelhessen, zu den Spitzenreitern beim Tagesgeld in Deutschland – allerdings nicht für alle Kundinnen und Kunden und nicht dauerhaft.

Wer sich nach einem neuen Tagesgeldkonto umsieht, kann derzeit unter etlichen attraktiven Angeboten wählen. Das Angebot von "Meine Bank" sticht dabei besonders heraus: Mit einem Zinssatz von 3,35 Prozent bietet das Geldhaus aus Gießen derzeit die höchsten Zinsen aller Banken mit deutscher Einlagensicherung

Spitzenzins nicht für alle und zeitlich begrenzt 

Der Zinssatz hängt vom Anlagebetrag ab. So gibt es die 3,35 Prozent bis zu einem Betrag von 100.000 Euro, höhere Anlagesummen werden mit 2,05 Prozent verzinst (bis eine Million Euro, der Zins für Beträge oberhalb einer Million Euro liegt bei 0,01 Prozent). Ähnlich wie bei anderen derzeitigen Angeboten gilt der Zinssatz zudem lediglich für Neukunden und auch für diese nur für die ersten vier Monate. Danach sinkt der Zins auf 1,30 Prozent (bis eine Million Euro, darüber 0,01 Prozent). 

Laut dem Tagesgeld-Vergleich von biallo.de ist 1,30 Prozent kein schlechter Wert. Er liegt im Rahmen dessen, was andere Banken nach Ablauf ihrer Aktionsphase zahlen. Allerdings gibt es Anbieter, die dauerhaft mehr bieten. Wer sein Tagesgeldkonto langfristig behalten möchte, sollte das im Blick haben. Wer hingegen bereit ist, regelmäßig zu wechseln, kann vom hohen Einstiegszins profitieren.

Festgeldzinsen steigen ebenfalls 

Änderungen gibt es bei "Meine Bank" auch beim Festgeld: Der Mindestanlagebetrag liegt bei 2.500 Euro. Das Geldhaus zahlt aktuell 1,85 Prozent bei einer Laufzeit von sechs Monaten, 1,95 Prozent bei neun Monaten, 2,40 Prozent bei einem Jahr und 2,45 Prozent bei fünf Jahren Laufzeit. Das Festgeld steht allerdings nur Bestandskunden mit einem Verrechnungskonto bei "Meine Bank" offen. Im Festgeld-Vergleich von biallo.de positioniert sich "Meine Bank" damit im Mittelfeld.

Wer steckt hinter "Meine Bank"?

"Meine Bank" ist die Online-Marke der Volksbank Mittelhessen. Sie geht auf die Raiffeisenbank im Hochtaunus zurück, die 2025 von der Volksbank Mittelhessen übernommen wurde und seitdem als eigenständiger digitaler Geschäftszweig weitergeführt wird. Die Volksbank Mittelhessen hat ihren Sitz in Gießen und gehört mit einer Bilanzsumme von rund 14,6 Milliarden Euro zu den größeren Genossenschaftsbanken in Hessen.

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