Auf einen Blick
  • Sichere Passwörter sind ein wichtiger Schutz für Ihre Onlinekonten.

  • Wie erstellen Sie ein sicheres Passwort?

  • Wie können Sie sich Passwörter am besten merken?
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Sobald Sie im Internet aktiv werden, stellt sich das Problem mit dem Passwort automatisch ein. Denn jedes Onlinekonto, welches Sie anlegen, benötigt ein Passwort – sei es für Ihr Bankkonto, Onlineshopping, das Google-Konto für das Smartphone oder Streaming-Mitgliedschaften. Oftmals enthalten diese Konten viele persönliche Daten, die es zu schützen gilt. Neben dem Passwort ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein weiteres Sicherheitsmerkmal, mit dem Sie diese Konten schützen können.

Tagtäglich kommen immer mehr Internetnutzerinnen und Internetnutzer mit dem Thema Datendiebstahl, Phishing und Hacker in Berührung. Wurde das Passwort einmal gestohlen oder gehackt, ist guter Rat oft teuer und der Ärger besonders groß. Besonders schlimm ist es, wenn Ihr Passwort zu Ihrem E-Mail-Konto gehackt wurde. Dieses ist oftmals der Schlüssel zu weiteren Onlinediensten. Kriminelle hätten bei einem Zugriff so auch die Chance, weitere Onlinekonten zu infiltrieren.

Hier finden Sie unseren ausführlichen Ratgebern zu Passwörtern.

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Wie kommen Kriminelle an Ihre Passwörter?

Viele Verbraucherinnen und Verbraucher sind immer noch der Meinung, dass sich Hacker hinsetzen und mit komplizierten Computerprogrammen die Passwörter hacken. Doch das ist Schnee von gestern. Mittlerweile gibt es einfachere und wirkungsvollere Methoden.

Heute werden die persönlichen Daten oftmals durch Diebstähle gewonnen. Entweder dringen Cyberkriminelle bei großen Unternehmen in die IT-Infrasturktur ein und stehlen Datenbanken oder Teile davon. Meist haben die Firmen dann auch ein Sicherheitsleck in der Datenbank. Die gewonnenen Daten werden dann vorwiegend im Darknet verkauft. Manchmal helfen Sie den Betrügern auch selbst. Nämlich dann, wenn Sie auf eine Phishing-Mail oder Fake-SMS hereinfallen und Ihre Daten auf einer gefälschten Webseite eingeben.

Das nachfolgende Video zeigt Ihnen, wie ein Phishing-Angriff abläuft.

Aber auch mit einem zu einfachen Passwort helfen Sie den Kriminellen. Hacker nutzen Software, welche einfache Zeichen- und Zahlenkombinationen durchgehen. Auch damit können die Betrüger an Ihre Passwörter gelangen. Auf die beliebtesten Passwörter der Deutschen sollten Sie daher besser verzichten. Dazu gehörten 2021:

  1. 123456
  2. passwort
  3. 12345
  4. hallo
  5. 123456789
  6. qwertz
  7. schatz
  8. basteln
  9. berlin
  10. 12345678

(Quelle: Hasso-Plattner-Institut)

Ebenfalls ungeeignet sind Passwörter, die Ihren Namen oder den von Familienmitgliedern, Haustieren und den Lieblingssänger enthalten. Auch Ihr Geburtstag und der Ihrer nächsten Verwandten und Bekannten sollte in keinem Kennwort auftauchen. Wörter, die in einem Wörterbuch vorkommen, sind ebenfalls tabu. Problematisch sind also alle Kennwörter, die leicht zu erraten sind. Diese können möglicherweise per Software in Sekundenschnelle geknackt werden.

 

Was müssen Sie bei der Passwort-Erstellung beachten?

Sicher fragen Sie sich jetzt: Wie erstelle ich denn nun ein sicheres Passwort? Wir geben Ihnen Tipps, worauf Sie achten sollten, wenn Sie ein Passwort erstellen.

Die Länge des Passwortes

Grundsätzlich gilt: Je länger ein Passwort ist, desto sicherer ist dieses auch. Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sollten Passwörter für Onlinedienste mindestens 8 Zeichen lang sein. Maximilian Heitkämper von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz sagt ebenfalls: „Die Länge macht`s. Es sollte mindestens 15 bis 20 Zeichen lang sein, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten.“ Manchmal haben Sie jedoch keinen Einfluss auf die Länge, weil Onlinedienste Vorgaben machen.

Sonderzeichen in einem Passwort

Auch hier gilt: Je mehr Sonderzeichen ein Passwort enthält, desto schwieriger ist es zu knacken. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Kennwörter immer mit einer Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen versehen. Doch auch hier gibt es Anbieter, die Ihnen vorschreiben, welche Zeichen genutzt werden dürfen und welche nicht.

Passwörter dürfen nur einmal verwendet werden

Was Sie unbedingt beachten sollten: Verwenden Sie bei jedem Onlinedienst und Onlinekonto ein neues Passwort. Nie sollten Sie ein und dasselbe Passwort bei verschiedenen Anbietern nutzen. Selbst wenn Sie sich dieses eine Kennwort gut merken können. Wird dieses doch durch einen Zufall geknackt oder ausspioniert, sind alle Ihre Onlinekonten in Gefahr. Viele Onlinekonten können nur deshalb so leicht gehackt werden, weil die Inhaber das Kennwort mehrfach verwendet haben.

Passwörter ändern

Bei einigen Anbietern ist es so, dass Sie bei der Anmeldung ein Passwort zugesendet bekommen. Meist sind diese Passwörter nicht sehr komplex. Sie sollten diese voreingestellten Kennwörter auf jeden Fall ändern. Außerdem ist es ratsam, dass Sie auch Ihre eigenen Passwörter gelegentlich immer mal wieder ändern. Je öfter, umso besser. Damit entwerten Sie durch einen Datendiebstahl geklaute Kennwörter.

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So erstellen Sie sichere und leicht zu merkende Passwörter

Sich bei der Vielzahl der genutzten Onlinedienste jedes Passwort zu merken, ist schier unmöglich. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie die Kennwörter nicht vergessen.

Der Passwort-Manager

Passwort-Manager können Ihr Gehirn ersetzen. Sie können mithilfe derartiger Tools sichere Passwörter mit einer beliebigen Länge und diversen Zeichen unkompliziert erstellen. Andererseits ist der Passwort-Manager auch eine Art Tresor. Denn die Anwendung verwaltet Ihre gesamten Passwörter. Sie müssen sich lediglich das Master-Passwort für den Zugang zur Anwendung merken.

Je nachdem, welche Anwendung Sie nutzen, werden die Passwörter auf den Webseiten und dem Handy vollautomatisch ausgefüllt. Alternativ schlagen Sie manuell im Manager nach und tragen die entsprechenden Daten selbst ein.

Vertrauen Sie dem Passwort-Manager nicht? Dann sollten Sie sich eine Passwort-Liste erstellen. Allerdings sollten Sie diese nicht auf Ihrem PC speichern und an einem sicheren, nur Ihnen bekannten, Ort aufbewahren.

Eselsbrücken als Hilfe

Bei entsprechender Kreativität können Sie viele verschiedene Passwörter mit einer Eselsbrücke erstellen und sich diese sogar merken. Natürlich wird dabei auch auf die Kennwort-Sicherheit geachtet. Sehen Sie in dem nachfolgenden Video, wie Sie komplizierte Passwörter mithilfe der Eselsbrücke erstellen.

In dem folgenden Beispiel erklären wir Ihnen noch einmal, wie Sie sich ein starkes Passwort ausdenken. Nehmen Sie etwa den Satz: Beispiel: „Ich nutze die Plattform biallo.de, weil ich dort wertvolle Informationen rund um meine privaten Finanzen erhalte.“ Die ersten Buchstaben der Worte reihen sich wie folgt aneinander:

  • IndPbwidwIrumpFe.

Nun könnten Sie die beiden „I“ durch eine 1 ersetzen, weil sie ähnlich aussehen. Oder das „w“ durch die Zahl 23, weil es an dieser Stelle im Alphabet steht. Und aus dem „d“ wird ein „&“-Zeichen. Dann lautet das neue Passwort so:

  • 1ndPb23i&w1rumpFe

Es ist jetzt komplex und einzigartig.

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Vermeiden Sie den Log-in über andere Onlinedienste (Single-Sign-On)

Vermutlich sind Sie bei Ihren Touren durch das World Wide Web schon auf den Single-Sign-On gestoßen. Mithilfe dieser Technik können Sie sich mit der Anmeldung bei sozialen Netzwerken auch auf fremden Webseiten einloggen. Der Vorteil dieser Variante: Sie müssen sich nicht so viele Passwörter merken.

Aber das Verfahren hat auch einen großen Nachteil. Kommen die Hacker beispielsweise an die Zugangsdaten für Facebook, haben sie gleichzeitig Zugang zu allen Konten, die mit Ihrem Facebook-Konto verbunden sind. Genau aus diesem Grund sollten Sie das Single-Sign-On-Verfahren nicht verwenden.

 

Sicheres Passwort – kein Schutz vor Phishing

Ihr Passwort kann noch so sicher sein. Wenn Sie auf eine Phishing-E-Mail hereinfallen, nützt Ihnen auch die Sicherheit nichts. Deswegen informieren wir Sie regelmäßig über die aktuellen Bedrohungen im Namen von Banken und großen Unternehmen. In unseren Verbraucherschutz-News finden Sie wichtige Informationen zu den Phishing-Attacken.

Sie wollen keine News im Finanzbereich mehr verpassen und auf die Phishing-Attacken der Kriminellen vorbereitet sein? Dann melden Sie sich am besten zu unserem kostenfreien Newsletter an.

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Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war sie für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war sie als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat sie sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet, welches sie bei biallo.de ebenso einbringt wie ihr Wissen im Social Media Bereich.

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