Auf einen Blick
  • Kann die Gratis-App Finanzguru Ihnen einen perfekten Überblick über Ihre Finanzen geben und beim Sparen helfen?

  • Wir haben die Gratis-App getestet und genau hingesehen, inwiefern Sie Ihre Finanzen im Überblick haben. Welche Stärken hat Finanzguru und wo könnte die Finanz-App noch nachrüsten?
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Finanzguru ist eine Gratis-App der Finanzguru by dwins GmbH in Kooperation mit der Deutschen Bank, welche seit 2016 mit an Bord ist. Die Kooperation besteht dabei aus dem Austausch von branchenspezifischem Wissen – so zum Beispiel bei der Umsetzung von Sicherheits- und Datenschutzstandards deutscher Großbanken. Bestand Finanzguru zunächst aus den vier Gründern Sandro Sonntag, Alexander Michel, Benjamin Michel und Florian Hirsch, ist das Team mittlerweile auf 25 Mitarbeiter angewachsen. Die Anwendung selber ist durch das TV-Format “Die Höhle der Löwen” bekannt geworden. Mittlerweile hat die Finanzguru-App laut eigenen Aussagen mehr als 500.000 registrierte Kunden und Kundinnen. Sie ist damit einer der größten bankenunabhängigen Finanz-Apps im deutschen Markt.

Mit der Finanzguru-App sollen Sie Ihre Konten und Verträge in einer App im Blick behalten. Dabei können Sie über 3.000 Banken in die Anwendung für iOS und Android integrieren, um die Kontobewegungen vollautomatisch zu importieren. Aus der Finanz-App heraus sollen die Verträge problemlos kündbar sein und Sie können Verträge zu besseren Konditionen abschließen. Die App ist als Basisvariante kostenfrei. Einnahmen erhält das Unternehmen durch Provisionen, welche durch die vorgestellten Spartipps und Anbieterwechsel generiert werden. Außerdem gibt es per In-App-Kauf ein Abonnement, welches Sie in der Finanz-App abschließen können. Bei der Finanzguru-App handelt es sich um keine Banking-App, mit der Sie das Onlinebanking ersetzen können. Vielmehr erhalten Sie ausführliche Statistiken zu Ihren Finanzen inklusive eines Gesamtsaltos über alle Banken oder Sparkassen.

Wir haben uns im Test angesehen, wie die Finanzguru-App funktioniert. Gibt es Schwächen und wo liegen die Stärken der Statistik-App für Smartphone und Tablet?

 

Unterschied Finanzguru und Finanzguru Plus

Mit der kostenfreien Version sind nicht alle Funktionen verfügbar. Dafür gibt es Finanzguru Plus. Nach sieben Tagen kostenfreiem Testen zahlen Sie aktuell 2,99 pro Monat und bekommen so weitere Funktionen freigeschaltet.

In der Basisversion bekommen Sie eine Übersicht über Ihre Konten, können Verträge wechseln und kündigen und haben einen dreimonatigen Rückblick bei den Buchungen und Analysen.

Entscheiden Sie sich die Vollversion zu nutzen, erhalten Sie zusätzlich einen unlimitierten Rückblick der Buchungen und Analysen, bekommen eine Prognose zukünftiger Buchungen, erhalten eine monatliche Analyse und Budgets und Sie können die Buchungen als Excel-Datei exportieren.

 

Vor- und Nachteile der Finanzguru-App

Mit Finanzguru wollen die Macher Ihnen einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben auf Ihren Konten und Depots geben. Das Tool hilft Ihnen zu erkennen, welche Einnahmen Sie haben und wofür Sie diese ausgeben. Zudem verwalten Sie über die Finanz-App abgeschlossene Verträge, kündigen diese mit wenigen Fingertipps und schließen neue Verträge ab. Denn diese können Sie direkt aus dem Kontoauszug in der Gratis-App kündigen. Finanzguru ermittelt die Ansprechpartner und Adressen für Sie.

Stellen Sie sich den Vertragswecker und lassen Sie sich an die fristgerechte Kündigung erinnern. Dafür müssen Sie die Verträge allerdings händisch bearbeiten. Denn Finanzguru weiß nicht, wann Ihre Verträge auslaufen und wie die Kündigungsfrist für die einzelnen Verträge ist. Ist alles einmal eingerichtet, werden Sie pünktlich an die Kündigungen erinnert. Auf Wunsch übernimmt Finanzguru die Kündigung für Sie – rechtssicher und kostenfrei, wie das Unternehmen auf der Webseite schreibt.

Finanzguru bietet Ihnen neue Verträge (Genius-Verträge) an, die günstiger als die bestehenden Verträge sein sollen. Der Wechsel zu diesen Anbietern erfolgt über die App. Die Angebote sind monatlich kündbar. Auch Dokumente und Rechnungen sollen anschließend über die App einsehbar sein.

Nicht ganz so praktisch ist, dass sich einige Konten nicht in die Finanzguru-App integrieren lassen. Leider lassen sich manuelle Verträge, die nicht über das Bankkonto laufen, nicht sehr komfortabel hinzufügen. Hier könnte nachgebessert werden.

Vorteile

  • über 3.000 Banken in die App integrierbar
  • zeigt alle Kontostände und Buchungen (3 Monate rückwirkend) Ihrer integrierten Bank-Konten und Depots an
  • sicherer Login per Fingerabdruck oder Touch ID beziehungsweise Face ID
  • Kategorisierung von Einnahmen und Ausgaben
  • tolle Auswertung der Einnahmen und Ausgaben mithilfe von Diagrammen möglich
  • automatisches Erkennen von Verträgen
  • Kündigen von Verträgen über die App möglich
  • Pushbenachrichtigungen bei Kontobewegungen

Nachteile

  • Das manuelle Hinzufügen von Verträgen ist unkomfortabel gelöst

Verfügbar ist die Finanz-App für Android-Geräte ab Android-Version 5.1 und für iPhone oder iPad ab iOS-Version 10.3. Getestet wurde Finanzguru auf einem iPhone.

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Sicherheit

Bei Finanzguru werden die Kundendaten nicht ausschließlich auf dem Gerät des Kunden, sondern in der Cloud, gespeichert. Finanzguru gibt an, dass der Server in Deutschland steht. Dieser ist nach eigenen Angaben mit den höchsten Sicherheitsstandards nach Vorgaben der Kreditkarten- und Bankenindustrie (PCI-DSS) versehen. Physisch ist das Rechenzentrum durch mehrere Sicherheitsschleusen und Betonmauern geschützt.

Außerdem ist die Finanzguru-App durch modernste Authentifizierungsverfahren wie OAuth2-Verfahren, Firewalls und SSL-Schutz geschützt. Die Kundendaten liegen verschlüsselt in einem persönlichen Datentresor. Dafür nutzt Finanzguru das AES-Verschlüsselungsverfahren. Nur Sie können diesen Tresor mit Passwort beziehungsweise biometrischer Anmeldung öffnen. Finanzguru ist ein registriertes Zahlungsinstitut mit der Erlaubnis Kontoinformationsdienste zu erbringen. Die für Finanzguru verantwortliche dwins GmbH wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überwacht.

 

So bewerten die Nutzer die Finanzguru App

Wie gut die Finanzguru tatsächlich ist, zeigen in der Regel die Bewertungen der App in den App-Stores bei Google und Apple. Schließlich stammen diese Bewertungen von den Kunden, die diese Anwendung tatsächlich nutzen. Mit 4,7 Sternen bei Apple und 4,9 Sternen bei Google ordnet sich die App als ziemlich gut ein. Wir haben uns die aktuellen Bewertungen einmal genauer angesehen.

Bewertung im Apple App Store: 4,7 von 5 Sternen

Bei über 53.000 Bewertungen  bekommt die App mit 4,7 Sternen einen ordentlich Bewertung im App-Store. Die Apple-Nutzer loben vor allem den finanziellen Überblick, den sie mit der Finanzguru-App erhalten. Teilweise berichten User davon, dass sie vor der Nutzung ständig im Minus waren und mithilfe der Statistik-App nun Vermögen aufbauen können. Damit erfüllt die App den von den Machern vorgesehenen Zweck. Bemängelt wird dagegen hin und wieder die Zuordnung zu den Verträgen.

Bewertung im Google Play Store: 4,9 von 5 Sternen

Von vorher 4,6 Sternen konnte sich die die App bei Google auf 4,9 Sterne steigern. Das zeigt die Zufriedenheit der Nutzer. Da mittlerweile auch Broker wie Trade Republic in die Anwendung integriert werden können, finden die User kaum etwas, was Sie bemängeln können. Lediglich bei der Zuordnung zu den Verträgen scheint es hin und wieder zu hapern. Bei Einzelfall-Problemen hilft der Support beispielsweise per WhatsApp super schnell weiter. Da bleiben kaum Wünsche offen. Die App wurde mittlerweile  knapp 40.000 mal bewertet.

 

Das sagt die Redaktion von biallo.de zur Finanzguru-App

Die App soll Ihnen einen Überblick über Ihre finanzielle Situation, vor allem laufende Verträge, geben und Ihnen helfen, die Finanzen unter Kontrolle zu halten. Das gelingt der Finanzguru-App insofern, als das diese automatisch Verträge erkennt, welche Sie dann direkt über die App kündigen können. Hier greift die Finanz-App den Nutzern mächtig unter die Arme, indem sie Anschriften und Ansprechpartner ermittelt und die Kündigung automatisch durch Finanzguru erfolgen kann.

Die Statistiken und Diagramme zeigen Ihnen, wo Sie Sparpotential haben. Selbst, wenn Sie nicht die Plus-Version nutzen. In unserem Test hat der Finanzguru-Support auf unsere Fragen per WhatsApp innerhalb weniger Minuten zufriedenstellend geantwortet. Auch in den App Stores bemüht sich das Team, die Kommentare zu beantworten und Probleme der Nutzer zu lösen. Mittlerweile besteht sogar die Möglichkeit, Broker in die App zu integrieren, was ein großer Wunsch vieler Nutzer war. Wir können die Gratis-App für die statistische Auswertung Ihrer Einnahmen und Ausgaben quer über alle Bankkonten empfehlen. 

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Diese Probleme gab es in unserem Test

In unserem Test wollten wir neben dem Girokonto auch ein Darlehenskonto integrieren. Das hat im Fall der Commerzbank leider nicht geklappt. Die Idee der Finanzgurus war, dass wir dieses Konto als “virtuelles Konto” hinzufügen. Das ist leider nicht sehr komfortabel. Denn ein Darlehenskonto sollte mit der Zeit einen geringeren Betrag aufweisen, da Sie Ihren Kredit für gewöhnlich abbezahlen. Bei dem virtuellen Konto müssten Sie immer manuell Geldeingänge buchen, damit sich der Kontostand entsprechend anpasst. Hier ist noch deutliches Verbesserungspotential, indem man beispielsweise auch wiederkehrende Buchungen zur Verfügung stellt. Schließlich bleibt die abzuzahlende Rate üblicherweise über mehrere Jahre gleich. Damit wäre händisches Nachtragen nur in speziellen Fällen wie Sondertilgungen und der Abschlussrate fällig.

In unserer großen Übersicht zum Thema Banking-Apps finden Sie weitere nützliche Informationen und entdecken Vor- und Nachteile der Banking-Apps anderer Geldhäuser.

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Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war sie für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war sie als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat sie sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet, welches sie bei biallo.de ebenso einbringt wie ihr Wissen im Social Media Bereich.

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