
Deutschland- Basiszins: 1,00%
- Aktionszins: 2,75% - gilt für die ersten 6 Monate

Deutschland- Basiszins: 0,75%
- Aktionszins: 2,75% - gilt für die ersten 6 Monate

Niederlande- Basiszins: 1,80%
- Aktionszins: 3,00% - gilt für die ersten 4 Monate
Bei den Tagesgeldzinsen hat sich einiges getan in den vergangenen Monaten. Nachdem über längere Zeit vor allem von deutschen Anbietern nur Verzinsungen unterhalb der Inflationsrate angeboten wurden, haben die Zinssätze deutlich angezogen. Und im Gegensatz zum Jahresbeginn spielen Aktionsangebote aus Deutschland momentan ganz vorne mit. Während diese oft vor allem mit der hohen Sicherheit der Einlagen punkteten, bieten sie derzeit auch sehr attraktive Zinssätze.
Den aktuell höchsten Aktionszins bietet dabei die Zinsplattform Raisin: 3,50 Prozent p. a. für Neukunden. Allerdings gilt dieser lediglich für drei Monate, danach gibt es keine Zinsen mehr. Zudem liegt die Höchstanlagesumme bei 50.000 Euro. Die Sicherheit dafür ist allerdings bestens. Die Einlagen werden bei der Deutschen Bank treuhänderisch verwahrt und sind durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt.
Bei einer längeren Anlagedauer als drei Monate ist das Angebot der Santander attraktiver. Hier gibt es zwar „nur“ 3,30 Prozent, die aber für vier Monate. Danach verzinst Santander noch mit 0,30 Prozent. Über sechs Monate schlägt dieses Tagesgeldkonto beim Zinsertrag auch das der Consorsbank, die unter die französische Einlagensicherung fällt: Sie zahlt für drei Monate 3,40 Prozent, danach einen Basiszins von 0,80 Prozent.
Banken aus Deutschland mit dem höchsten Aktionszins
| Anbieter | Zinssatz p. a. | Aktionsdauer | Anlagebetrag |
| Raisin | 3,50 % | 3 Monate | 1 bis 50.000 € |
| Santander | 3,30 % | 4 Monate | ab 1 € |
| Bank of Scotland | 3,25 % | 3 Monate | 1 bis 100.000 € |
| Berliner Volksbank | 3,00 % | bis 06.07.2026 | 1 bis 50.000 € |
| ING | 3,00 % | 4 Monate | 1 bis 250.000 € |
Hohe Aktionszinsen sind perfekt für alle, die bereit sind, ihr Tagesgeldkonto öfters zu wechseln und jeweils die bestmöglichen Konditionen zu nutzen. Wem dieser Aufwand zu hoch ist und wer sein Geld länger als nur einige Monate parken will, sollte sein Konto lieber nach dem Basiszins wählen.
Auch hier gibt es von Anbietern aus Deutschland interessante Optionen. Diese liegen zwar unter den Top-Konditionen ausländischer Mitbewerber, bieten aber dafür mehr Sicherheit und Komfort.
Den höchsten Basiszins gibt es aktuell mit 2,20 Prozent bei der Cosmos Direkt. Die ist zwar keine Bank, die Einlagensicherung erfolgt aber in unbegrenzter Höhe über den Sicherungsfonds der Lebensversicherer. Die Mindestanlagesumme beträgt 1.000 Euro, der Höchstanlagebetrag 100.000 Euro.
Die Ascory Bank verzinst das Tagesgeldkonto mit 2,00 Prozent, der Mindestanlagebetrag liegt bei 2.500 Euro.
Anbieter aus Deutschland mit den höchsten Bestandszinsen
| Anbieter | Zinssatz p. a. | Anlagebetrag |
| Cosmos Direkt | 2,20 % | 1.000 bis 100.000 € |
| Ascory Bank | 2,00 % | 2.500 bis 100.000 € |
| Gefa Bank | 1,90 % | 10.000 bis 500.000 € |
| Akbank | 1,75 % | ab 1 € |
| Traders Place | 1,75 % | 5.000 bis 1.000.000 € |
Wie bereits erwähnt bieten einige ausländische Banken teils höhere Basiszinsen. Allerdings müssen Sparerinnen und Sparer dafür Abstriche bei der Einlagensicherung machen. Bei Anbietern aus Deutschland dagegen sind die Einlagen in der Regel doppelt geschützt. Zum einen bis 100.000 Euro durch die gesetzliche deutsche Einlagensicherung, hinter der die Bundesrepublik mit der höchstmöglichen Landesbonität steht. Und zum andern durch die freiwillige Einlagensicherung über den Bundesverband deutscher Banken, die bis zu drei Millionen Euro pro Sparer absichert.
Und noch ein Vorteil haben deutsche Anbieter: Sie führen die Abgeltungssteuer automatisch ab, während sich Sparer mit Tagesgeldkonten bei ausländischen Banken meist selbst um die Versteuerung der Zinsgewinne kümmern müssen.

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