
Deutschland- Basiszins: 1,00%
- Aktionszins: 2,75% - gilt für die ersten 6 Monate

Deutschland- Basiszins: 0,75%
- Aktionszins: 2,75% - gilt für die ersten 6 Monate

Niederlande- Basiszins: 1,80%
- Aktionszins: 3,00% - gilt für die ersten 4 Monate
Hohe Aktionszinsen fürs Tagesgeld gelten lediglich für Neukunden und kurze Zeit, danach wird der Zins oft uninteressant. Doch einige Anbieter verzinsen auch nach dem Aktionszeitraum sehr ordentlich. Und andere zahlen gleich allen Kunden einen konkurrenzfähigen Zins. Wir stellen Ihnen die besten Angebote vor.
Aktuell werben etliche Banken mit einem Zinssatz von mehr als drei Prozent fürs Tagesgeld. Was so attraktiv klingt, hat in der Regel einen Haken: die hohen Zinsen gelten nur für einen Aktionszeitraum – meist drei oder vier Monate –, danach sinken sie oft spürbar. Zinssätze von unter einem Prozent sind dann keine Seltenheit. Wer sein Geld tatsächlich nur kurz parken möchte oder bereit ist, das Tagesgeldkonto öfters zu wechseln, ist mit einer solchen Zinsaktion gut bedient. Wer dagegen ein Tagesgeldkonto sucht, das er längerfristig nutzen möchte, sollte auf den Zinssatz nach Ende des Aktionszeitraums achten.
Hier kommt eines der interessantesten Angebote von der estnischen Bigbank. Neukunden erhalten für die ersten vier Monate einen Aktionszins von 3,05 Prozent, danach gilt der Basiszins von 2,05 Prozent. Bei der Suresse Direkt Bank aus Spanien gibt es für vier Monate 3,00 Prozent, im Anschluss immer noch attraktive 1,90 Prozent. Und die französische Distingo Bank lockt mit einem Aktionszins von 3,20 Prozent für drei Monate, ab dem vierten Monat gilt der Basiszins von 1,95 Prozent. Alle drei Banken bieten gute Sicherheit für die Einlagen. Kleines Manko: Keines der drei Institute führt die deutsche Abgeltungssteuer automatisch ab.
Tagesgeld-Vergleich: Beste Zinsen nach dem Aktionszeitraum
| Anbieter | Aktionszins p. a. | Zins regulär p. a. | Einlagensicherung / Landesbonität |
| Bigbank | 3,05 % (4 Monate, bis 250.000 €) | 2,05 % | Estland / A+ |
| Distingo Bank | 3,20 % (3 Monate, bis 100.000 €) | 1,95 % (bis 10 Mio. €) | Frankreich / A+ |
| Suresse Direkt Bank | 3,00 % (4 Monate, bis 250.000 €) | 1,90 % (bis 1 Mio. €) | Spanien / A+ |
| DHB Bank | 3,00 % (4 Monate, bis 50.000 €) | 1,80 % | Niederlande / AAA |
| Renault Bank direkt | 2,85 % (3 Monate, bis 250.000 €) | 1,80 % (bis 250.000 €) | Frankreich / A+ |
| Openbank | 2,50 % (3 Monate, bis 1 Mio. €) | 1,80 % | Spanien / A+ |
Eine Alternative zu der Kombination aus möglichst hohem Aktions- und Basiszins sind Banken, die Neu- und Bestandskunden von Anfang an den gleichen Zins bieten. Interessant sind sie vor allem für Menschen, die ihr Geld längerfristig flexibel anlegen möchten. Je länger ein relativ hoher Zinssatz genutzt wird, desto weniger fällt ins Gewicht, dass anfangs kein noch höherer Aktionszins gezahlt wurde. Das Top-Angebot im Biallo-Tagesgeld-Vergleich kommt aktuell von der Ferratum Bank: Der Zins liegt bei 2,70 Prozent. Bei der Ayvens Bank gibt es 2,30 Prozent. Die zahlt auch die Ascory Bank, allerdings erst ab einem Anlagebetrag von 2.500 Euro. Dafür führt die Ascory Bank im Gegensatz zu den beiden vorgenannten die Abgeltungssteuer automatisch ab und punktet mit höherer Sicherheit als Ferratum.
Tagesgeld-Vergleich: Beste Dauerkonditionen ohne Aktionsangebot
| Anbieter | Zins p. a. | Einlagensicherung / Landesbonität |
| Ferratum Bank | 2,70 % | Malta / A- |
| FCM Bank: Tagesgeldkonto Plus | 2,48 % (2.000 € bis 10.000 €; 10.000 € bis 25.000 €: 2,08 %; ab 25.000 €: 1,58 %) | Malta / A- |
| Ayvens Bank | 2,30 % | Niederlande / AAA |
| Ascory Bank | 2,30 % (2.500 € bis 100.000 €) | Deutschland / AAA |
| FCM Bank | 2,03 % | Malta / A- |
| Revolut | 2,00 € (bis 100.000 €) | Litauen / A |
| Bank Norwegian: Sparkonto Plus | 2,00 % | Schweden / AAA |
| willbe | 1,90 % (bis 50.000 €; 50.001 € bis 150.000 €: 1,60 %; über 150.000 €: 0,25 %) | Liechtenstein / AAA |
| Bank Norwegian | 1,90 % | Schweden / AAA |
| Gefa Bank | 1,90 % (10.000 € bis 500.000 €) | Deutschland / AAA |
Wenn Sie ein Tagesgeldkonto suchen, um das Sie sich nach Eröffnung nicht mehr kümmern müssen und das Sie langfristig nutzen möchten, sollte ein hoher Aktionszins nicht das entscheidende Kriterium sein. Wichtiger ist der Basiszins, also der Zins, der nach Ende der Aktionsphase gilt. Auch er kann sich jederzeit ändern, ist aber in der Regel stabiler als ein auslaufender Aktionszins. Wer das Beste aus beiden Welten möchte, achtet am besten auf Anbieter, die Neukunden einen attraktiven Aktionszins bieten und auch danach noch ordentliche Konditionen zahlen. Achten Sie außerdem auf die Einlagensicherung und darauf, ob die Bank die Abgeltungssteuer automatisch abführt. Das spart am Jahresende Aufwand bei der Steuererklärung.

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