Wer beim Girokonto nicht nur auf Kosten schaut, sondern auch auf die Haltung seiner Bank, hat inzwischen eine echte Auswahl. Wir zeigen, welche Angebote es gibt und wo der Unterschied zwischen echten Ökobanken und grün positionierten Produkten klassischer Institute liegt.
Besonders „grün” sind Banken, deren Unternehmenszweck die Verbindung von Ökonomie und Ökologie ist. Diese Institute finanzieren gezielt ökologische Projekte. Zudem gibt es klare Richtlinien, was nicht finanziert wird. Dazu gehören unter anderem Atomenergie, Rüstung oder Massentierhaltung.
Wie andere Institute benötigen auch Ökobanken Einlagen, um ihre Finanzierungen zu ermöglichen – und bieten daher klassische Finanzprodukte wie Tages-, Festgeld oder eben Girokonten. Diese sind für sich betrachtet nicht grüner als Girokonten klassischer Banken, wenn man von angebotenen Kreditkarten aus Holz oder recyceltem Meeresplastik absieht. Doch mit den Geldeinlagen werden nur ökologische Projekte finanziert.

