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Ob am Handy, Tablet oder PC – immer mehr Menschen erledigen Ihre Bankgeschäfte online. Das hat auch Auswirkungen auf die Zahl der Bankfilialen in Deutschland: Sie ist nach Angaben der Deutschen Bundesbank im Jahr 2023 erstmals unter 20.000 gefallen. Demnach gab es Ende des vergangenen Jahres noch 19.501 Filialen, in denen Kundinnen und Kunden Filial-Mitarbeiter persönlich antreffen konnten. Das sind fast 950 weniger als im Vorjahr (siehe Tabelle).  

So viele Bankfilialen gibt es in Deutschland

Bankengruppe
Zahl der Filialen 2023 Veränderung zum Vorjahr
Großbanken1
3.471
-248
Regional- und Kreditbanken
941
-13
Zweigstellen ausländischer Banken
160
+8
Sparkassen2
7.104
-366
Genossenschaftsbanken3
6.588
-306
Bausparkassen4
1.186
-19
Sonstige
51
-1
Alle Kreditinstitute
19.501
-945

1Deutsche Bank, Commerzbank, Unicredit (Hypovereinsbank); 2inklusive Landesbanken; 3inklusive genossenschaftliche Zentralbanken und sonstige dem BVR angeschlossene Institute; 4privat und öffentlich; Quelle: Deutsche Bundesbank

Als Grund für den Filialschwund nennt die Bundesbank „die zunehmende Verbreitung des Online-Bankings sowie den weiterhin bestehenden Kostendruck“. Allerdings habe sich das Tempo der Filialschließungen gegenüber den vergangenen Jahren verringert. So waren 2021 noch 2.388 Filialen geschlossen worden, 2022 waren es 1.266. Damals hatte die Corona-Krise den Trend zum Online-Banking angeheizt.

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Auch die Zahl der Kreditinstitute sinkt

Parallel zur Zahl der Bankfilialen nahm 2023 auch die Zahl der Kreditinstitute ab. Sie sank auf 1.403. Das sind 55 weniger als im Jahr zuvor. Als Hauptgrund hierfür nennt die Bundesbank vor allem Fusionen im Bankensektor. So schlossen sich im vergangenen Jahr fast 40 Genossenschaftsbanken zusammen.  

Insgesamt gab es Ende 2023 noch 697 genossenschaftliche Institute – inklusive der DZ Bank als deren Zentralbank. Bei den Sparkassen sind es mit den sechs Landesbanken noch 360 Institute. Die Anzahl von Regional- und Kreditbanken sowie Zweigstellen ausländischer Banken lag bei 239. Nach wie vor gibt es in Deutschland drei Großbanken: die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Hypovereinsbank als Tochter der italienischen Unicredit.

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Vier von fünf Deutschen erledigen Bankgeschäfte online

Der Trend zum Rückgang der Bankfilialen dürfte auch künftig anhalten. So zeigte jüngst eine Studie des Digitalverbands Bitkom, dass mittlerweile gut vier von fünf Deutschen ihre Bankgeschäfte online erledigen. Klassische Filialbanken gerieten dabei „aus mehreren Richtungen unter Druck“, heißt es in der Untersuchung. So können sich mehr als die Hälfte aller Bankkundinnen und -kunden vorstellen, zu einer reinen Online-Bank zu wechseln. Fast jeder Zweite gibt an, ihm würde nichts fehlen, wenn es keine Bankfilialen mehr gäbe.

Sicher ist: Mit dem Wechsel etwa von einem Filial- zu einem Online-Konto lässt sich fast immer etwas sparen. So zeigt eine Auswertung von biallo.de: Die Mehrzahl der bundesweit derzeit noch kostenlosen 23 Girokonten sind Online-Konten. Sie werden etwa von Internet-Banken wie C24, N26 oder Klarna angeboten. Kostenlos-Konten gibt es aber durchaus auch noch bei Banken mit Filialen – etwa der Hypovereinsbank, Santander oder der Raiffeisenbank im Hochtaunus (Meine Bank). Günstige Girokonten – ob bei einer Filial- oder einer Online-Bank – finden Sie am besten mit unserem Girokonten-Vergleich.

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Über den Autor Andreas Jalsovec

hat als Redakteur für mehrere (Wirtschafts-) Redaktionen gearbeitet – unter anderem für das Anlegermagazin Börse Online, die Münchner Abendzeitung, die Schwäbische Zeitung und die Nachrichtenagentur epd. Der promovierte Ökonom schreibt vor allem über Anleger- und Verbraucherthemen. Neben seiner Tätigkeit für Biallo.de arbeitet er für die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung.

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