Bitcoin-Prepaidkarte

Bitcoin Bitcoin-Prepaidkarte

Ines Baur
von Ines Baur
23.11.2017
Auf einen Blick
  • Kryptowährungen sind populär genug für den nächsten Schritt – eine Prepaid-Kreditkarte.
  • Ein Londoner Start-up will eine Kreditkarte auf Basis von Kryptowährungen herausbringen.
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Das Startup London Block Exchange (LBX) will eine Prepaid-Kreditkarte namens "Dragoncard" ausgeben, die es möglich macht, mit Kryptowährungen zu zahlen. Das ist der Plan: Mit der "Dragoncard" soll der Cybergeld-Besitzer schon bald Finanzgeschäfte im gesamten Vereinigten Königreich tätigen können. Und das auch, wenn ein Geschäft die Cyberwährung nicht unterstützt. Dann springt eine App ein, die mit der Dragoncard verknüpft und gleichzeitig Wallet für das Cybergeld ist.

Kauft der Kartenbesitzer ein und bezahlt mit der Karte, wird das Kryptogeld automatisch in echtes Buchgeld umgetauscht. Weiter – so die Idee von LBX – sollen Nutzer mit der Karte Geld in der Landeswährung zum Tageskurs abheben können.

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Im Westen nichts Neues?

LBX ist nicht das erste Unternehmen mit der Idee für eine Krypto-Kredit-Card. TenX, ein Start-up aus Singapur, möchte mit einer Visa-Kreditkarte auf Kryptowährung Basis erreichen, dass Bitcoin und Co alltagstauglich werden. Bezahlt ein Kartenbesitzer zum Beispiel in einem Cafe seine Rechnung, wird sein Krypto-Konto belastet, der Händler bekommt den Betrag in lokaler Währung gutgeschrieben. Auch hier wird das Kryptogeld sofort in Buchgeld gewandelt und an Visa weitergegeben. TenX behält zwei Prozent des Transaktionswerts als Gebühr ein.

In Japan gibt es die japanische Bitcoin-Börse BitFlyer, die mit Visa kooperiert. Die beiden Unternehmen haben ebenfalls eine Prepaid-Karte für Bitcoins auf den japanischen Markt gebracht. Auch die Berliner Bitwala bieten eine Bitcoin-Prepaid-Karte, ebenfalls mit Visa, an. Sie funktioniert wie eine reguläre Prepaid Kreditkarte, die der Benutzer eben nicht mit Euro, sondern mit Bitcoins auffüllt.

Master Card hat auch Krypto-Kreditkarten im Portfolio. Zum Beispiel Wirex, Payeer Platinum oder Viabuy kann der Karteninhaber mit Bitcoin auffüllen.

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Abwicklung

Die Abwicklung für Kreditkartenzahlungen über Visa und Mastercard auf Bitstamp, einer der größten Börsen für Kryptowährungen, übernimmt ab sofort Masterpayment. "Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit Bitstamp den Grundstein für eine langfristige Partnerschaft im Bereich der Kryptowährungen zu legen. Die Nachfrage der Nutzer nach flexiblen Zahlungsmethoden steigt und wir freuen uns darauf, diese zukünftig anbieten zu können", so Christian Mangold, Mitglied der Geschäftsleitung bei Masterpayment.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de