
Frankreich- Basiszins: 0,80%
- Aktionszins: 3,40% - gilt für die ersten 3 Monate

Luxemburg- Basiszins: 1,50%
- Aktionszins: 3,35% - gilt für die ersten 3 Monate

Frankreich- Basiszins: 1,95%
- Aktionszins: 3,20% - gilt für die ersten 3 Monate
Auf einen Blick
Scalable zahlt jetzt 2,50 Prozent auf sein Tagesgeld. Das Angebot ist zeitlich nicht befristet, gilt für alle Kunden und Anlagebeträge.
Der Neo-Broker Scalable Capital bietet jetzt ein eigenes Tagesgeldkonto mit 2,50 Prozent Zinsen an – für Neu- und Bestandskunden. Rein von den Zinsen her ist es eines der besten Angebote für Kunden, die nicht ständig wechseln wollen. Wir verraten, was es zu beachten gibt, für wen sich das Angebot lohnt und wo es sonst noch unbefristet gute Zinsen gibt.
Am Zins gibt es wenig auszusetzen. Bestehende Kunden bekommen derzeit nur bei Ferratum mehr Zinsen aufs Tagesgeld, wie unser Überblick zeigt:
| Anbieter | Zins p. a. | gilt für: |
|---|---|---|
| Ferratum | 2,70 % | bis 100.000 € |
| Scalable Capital | 2,50 % | unbegrenzt |
| Ayvens Bank | 2,30 % | 500.000 € |
| Ascory Bank (Varengold) | 2,30 % | 2.500 bis 100.000 € |
Höchste variable Zinsen aufs Tagesgeld bei überregionalen Anbietern; Anlagebetrag 10.000 Euro; Stand: 16.03.2026; Quelle: Angaben der Anbieter
Positiv am Scalable-Angebot ist auch, dass der Zins für jeden beliebigen Anlagebetrag gilt und monatlich ausgezahlt wird. Das führt entsprechend schnell zu einem gewissen Zinseszins-Effekt. Als deutsche Bank zieht Scalable die Steuern außerdem selbstständig ein. Für die hier ebenfalls genannte Ferratum und die Ayvens Bank gilt das nicht.
Anders als bei verschiedenen Brokern ist außerdem keine aktive Depot-Nutzung nötig, um die Zinsen zu bekommen - vorhanden sein muss ein Depot aber. Überweisungen sind sowohl zwischen Giro- und Tagesgeldkonto als auch zwischen Depotkonto und Tagesgeld schnell und einfach möglich. In einem Test konnten wir das Tagesgeld in wenigen Sekunden über ein bestehendes Depot eröffnen und direkt Geld einzahlen.
Ganz ohne Haken ist das Angebot aber nicht. Die folgenden Besonderheiten sollten Sie kennen:
Depot nötig: Wer bereits ein Depot von Scalable hat, kann das Tagesgeld mit wenigen Klicks über den Online-Zugang eröffnen – und sollte das auch tun. Schließlich gibt es die Zinsen aufs Verrechnungskonto nur noch bis Ende des Monats. Wer noch keines nutzt, muss es zunächst eröffnen.
Anlage in Geldmarktfonds: Wer für das Depot den kostenlosen Free-Tarif nutzt, fällt womöglich aus der gesetzlichen Einlagensicherung. In diesem Fall kann Scalable das Guthaben nämlich in Geldmarktfonds anlegen. Diese gelten als sehr sicher. In einem Insolvenzfall kann es aber Kursrisiken geben. Streng genommen handelt es sich hierbei also gar nicht um ein Tagesgeldkonto. In unseren früheren Stichproben beim Verrechnungskonto war das Geld meist komplett in einem Fonds investiert.
Kostenpflichtiger Premium-Tarif: Das Modell Prime+ kostet bei Scalable 4,99 Euro im Monat. Laut Scalable liegt das Geld hier immer bei einer Bank, also entweder bei Scalable selbst oder bei bis zu vier Partnerbanken. Damit ergibt sich demnach eine Sicherungsgrenze von bis zu 500.000 Euro in der gesetzlichen Einlagensicherung. Zu den Partnern gehören drei deutsche Banken (Deutsche Bank, Münchener Hypothekenbank, Norddeutsche Landesbank) und eine mit französischer Einlagensicherung (HSBC). Auch das ist nicht optimal: Frankreich hat nicht das beste Länderrating.
Bei der Standard-Verzinsung ist das Scalable-Tagesgeld tatsächlich spitze. Neukunden müssen sich nur damit abfinden, dass sie in den ersten Monaten keine Zinsgarantie bekommen wie bei vielen Wettbewerbern. Bei solchen Angeboten sind derzeit sogar bis zu 3,40 Prozent in den ersten drei Monaten möglich, siehe Consorsbank.
Allerdings geht das Scalable-Angebot nur im kostenpflichtigen Premium-Tarif als vollwertiges Tagesgeldkonto – inklusive gesetzlicher Einlagensicherung – durch. Mit bis zu 500.000 Euro ist die Sicherungsgrenze hier deutlich höher als bei einer einzelnen Bank. Anleger müssen aber damit rechnen, dass ein Teil davon bei einer französischen Bank liegen kann.
Da Überweisungen vom und aufs Girokonto problemlos möglich sind, kann das Angebot auch für Kunden interessant sein, die das Depot von Scalable nicht nutzen. Diese müssen im kostenlosen Modell aber weitgehend auf die Einlagensicherung verzichten. Ob sich der Premium-Tarif lohnt, hängt vom Anlagebetrag ab.

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