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Auf einen Blick
  • Mit einer Erpresser-E-Mail fordern Hacker größere Bitcoin-Summen von Ihnen.
  • Angeblich wurde Ihr PC gehackt und Sie dabei beobachtet, wie Sie Ihren Partner betrügen.
  • Die Hacker drohen mit der Veröffentlichung dieser Dateien, wenn Sie das geforderte Geld nicht zahlen.
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Betrüger versuchen immer wieder über das Thema Cybersex an das Geld von Opfern zu gelangen. Teilweise werden Chats inszeniert, um Sie zu sexuellen Handlungen vor der Kamera zu bewegen. Diese werden aufgezeichnet und Sie im Anschluss damit erpresst. Nicht neu, aber genauso wirkungsvoll ist die Masche mit der Erpresser-Mail. Doch das sind nicht die einzigen Methoden, wie Kriminelle an Bitcoins gelangen. Mit extra entworfenen Webseiten versuchen Betrüger Sie in die Trading-Falle zu locken.

Doch zurück zu den Erpresser-Mails. Diese werden bereits seit geraumer Zeit versendet und sorgen bei den Empfängern immer wieder für helle Aufregung. Gerade wenn Sie gerne einmal eine Seite mit pornografischen Inhalten aufsuchen oder gar eine “Chatfreundin” oder einen “Chat-Freund” haben, bekommen Sie schnell ein schlechtes Gewissen und denken, dass die Nachricht von dem unbekannten Absender echt sein könnte. Meist aus Scham, doch bei etwas Verbotenem erwischt worden zu sein, zahlen viele Opfer das geforderte Geld in der virtuellen Währung Bitcoin.

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E-Mails mit privaten Daten gespickt

Teilweise werden diese Nachrichten aber auch ohne Bezug zu sexuellen Handlungen versendet. Dann enthält der Text den Hinweis, dass Ihr Gerät gehackt wurde und Sie mit den gesammelten Daten erpresst werden. Da dies theoretisch möglich sein könnte, fallen hier ebenso viele Verbraucher herein.

Prekär an der Sache ist, dass die Nachrichten teilweise mit privaten Daten gespickt sind. Manche enthalten Passwörter, andere Ihren Namen und die Handynummer. Dadurch wirken die E-Mails noch realistischer. Dabei stammen die Daten vermutlich von einem Datenklau beziehungsweise Daten-Leaks aus dem Internet. Meist ist deren Ursprung nicht zurückverfolgbar.

Unheimlich wird es den meisten Opfern, wenn die E-Mail als Absender die eigene E-Mail-Adresse enthält. Doch Sie brauchen keine Angst zu haben. Absenderadressen von E-Mails können leicht manipuliert werden. Das ist mit relativ einfachen Mitteln möglich. Nur weil Ihre E-Mails als Absender angezeigt wird, heißt das nicht, dass Sie gehackt wurden. Dennoch sollten Sie Vorsicht walten lassen und Ihren E-Mail-Account überprüfen. Stellen Sie Ungereimtheiten fest, müssen Sie Ihr Passwort ändern und alle nicht von Ihnen vorgenommenen Änderungen rückgängig machen.

 

Wie sehen die E-Mails der Erpresser aus?

Durch die zum Teil vorgenommene Personalisierung wirken die E-Mails echt und machen den Menschen Angst. Dabei werden die Nachrichten wohl in ganz Europa versendet. Denn mittlerweile tauchen sie in verschiedenen Sprachen auf. Um die Empfänger der E-Mails unter Druck zu setzen, geben Ihnen die Cyberkriminellen in der Regel 48 Stunden Zeit, bis das Geld überwiesen sein muss.

Sollten Sie eine andere E-Mail mit abgewandelten Text erhalten, leiten Sie uns diese bitte an hinweis@biallo.de weiter. Bei Bedarf ergänzen wir die Variante in unserem Text, um unsere Leser zu warnen.

2021-12-29 Hier ist die letzte Warnung! Ihre Daten sind gefährdet! Der Zugang ins System erfolgreich beendet.

Guten Tag!
Ihr System wurde gehackt mit einem Trojaner-Virus.
Es hat eingedrungen auf Ihr Gerät über Portale für Erwachsene die Sie besuchen.
Manche pikante Videos beinhalten den bösartigen Kode, aktiviert sofort nach dem Einschalten. Alle Daten sind bereits kopiert auf meine Server.

Ich behalte vollständige Kontrolle über Ihr Gerät, mit dem Sie das Internet durchsuchen.
Ich sehe Ihren Bildschirm und kann benutzen das Mikrofon und die Kamera ohne Sie das überhaupt bemerken.

Ich habe bereits eine Bildschirmaufnahme gemacht.
Wir schufen ein Video mit einem pornografischen Rollen, das Sie sich zu diesem Zeitpunkt angesehen haben und masturbierten.
Ihr Gesicht ist perfekt sichtbar und ich glaube nicht, dass diese Art von Inhalt auf Ihren Ruf positive Wirkung haben wird.

Ich habe vollständigen Zugriff zu Ihrer Kontaktenliste und zum Profil in sozialen Netzwerken. Ich kann schicken dieses Video aus Ihrer E- Mail oder den Messengern an alle Welt.

Wenn Sie dies vermeiden möchten, dann müssen Sie tun nur einen einfachen Schritt.
Überweisen Sie einfach 1200 EUR (EURO) auf die Bitcoin-Wallet: bc1q83pfmxvllywet05...yfudpzzagsz0mn
(in Bitcoin-Äquivalent zum Wechselkurs auf Zeitpunkt der Überweisung)
Sie können finden detaillierte Anweisungen im Google.

Nach der Zahlung ich werde entfernen das Video und den Virus aus Ihrem Gerät und niemand wird Sie jeweils mehr stören.
Wenn ich nach Ablauf dieser Frist keine Zahlung erhalte, alle Ihre Daten und die Videos werden öffentlich zugänglich.

Ich gebe Ihnen 2 Werktage.

Ich erhalte eine Benachrichtigung darüber, dass Sie diesen Brief gelesen haben.
Der Zeitgeber startet sofort.
Allerlei Beschwerden, auch bei der Polizei, wären sinnlos. Mein Bitcoin-Wallet und das E-Mail können nicht verfolgt werden.

Wenn ich erfahre, dass Sie diese Nachricht mit jemandem anderem geteilt haben, das Video wird sofort veröffentlicht.
Ich werde Ihren Ruf für immer zerstören und alle Ihre Daten werden öffentlich zugänglich.

Jeder wird von Ihrer Leidenschaft zu Pornoseiten erfahren und mehr. Das Wechseln von Passwörtern wäre auch hilflos, weil alle Daten liegen bereits auf meinen Servern.

Vergessen Sie nicht, dass der Ruf ist sehr wichtig, und seien Sie umsichtig!

28.09.2021 Notfall - JETZT ANTWORTEN von (515) 674-4342

Beachtung:

Ich denke, Sie fragen sich, warum Sie diese E-Mail erhalten, oder?
Es wäre sehr vorteilhaft für Ihre Privatsphäre, wenn Sie es nicht ignorieren würden.

Wir haben vor langer Zeit eine Malware / einen Virus namens Trojaner auf Ihrem Telefon und Ihrem elektronischen Gerät installiert, um Ihre Aktivitäten zu überwachen, während Sie Ihren Partner betrügen.
Du hättest wissen sollen, dass du jemanden betrogen hast, der sich nie richtig um dich kümmert. Wir haben Video- und Audioaufnahmen von Ihrem Telefon und anderen elektronischen Geräten in Ihrer Nähe, die alles zerstören, wofür Sie gearbeitet haben.

Dies hat sich auch auf Ihr Smartphone über ein expl0it ausgewirkt. Denken Sie also eine Minute lang nicht, dass Sie dies umgehen können, indem Sie Ihr Betriebssystem neu installieren oder Ihr Passwort ändern.
Sie wurden bereits aufgenommen.
Danach hat unsere Malware die Kontakte Ihrer Partner, E-Mails von Freunden und Familie sowie Kontakte zu sozialen Netzwerken gesammelt.

Ich denke, das sind keine guten Nachrichten, oder?
Aber keine Sorge, es gibt eine Möglichkeit, dieses Datenschutzproblem zu beheben. Alles, was wir benötigen, ist eine Bitcoin-Zahlung von £ 7,982.00 GBP, was meiner Meinung nach unter den gegebenen Umständen ein fairer Preis ist. Die Zahlung sollte an die unten angegebene Bitcoin-Adresse erfolgen:

BITCOIN-ADRESSE FÜR DIE ZAHLUNG: bc1qt26gvxp6qfs527v5xlvzeud3244htm3eehf09u

Wenn Sie Bitcoin nicht verstehen, klicken Sie in Ihrer E-Mail auf "Antworten" und antworten Sie auf diese Nachricht. Wir erklären Ihnen dann, wie Sie Bitcoin kaufen können.
Sie haben nur 48 Stunden nach dem Lesen dieser E-Mail Zeit, um die Zahlung zu senden (seien Sie gewarnt, wir wissen, wann Sie diese E-Mail geöffnet und gelesen haben, ich habe ein Pixelbild darin platziert. Dadurch kann ich feststellen, wann Sie die Nachricht genau geöffnet haben welcher Tag und welche Uhrzeit)

Wenn Sie diese E-Mail ignorieren, haben wir keine andere Wahl, als das Video und Audio an alle gesammelten Kontakte weiterzuleiten, die Sie auf Ihrem Telefon, E-Mail-Konto und im Internet haben. In Anbetracht Ihres Rufs bezweifeln wir sehr, dass Sie in dieser aktuellen Zeit Ihrer Familie / Freunden / Kollegen ausgesetzt sein möchten.

Wenn wir eine Zahlung erhalten, wird das gesamte Material zerstört und Sie werden nie wieder von uns hören. Wenn wir das Geld aus irgendeinem Grund nicht lustig bekommen, wie zum Beispiel der Unfähigkeit, Bargeld an eine Brieftasche auf der schwarzen Liste zu senden, wird Ihr Ruf ruiniert. Also mach es schnell.

HINWEIS: Denken Sie daran, die BITCOIN-Adresse mit uns zu bestätigen, bevor Sie eine Zahlung leisten, um eine zweimalige Zahlung zu vermeiden.

Versuchen Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen, da wir eine Opfer-E-Mail verwenden, die gehackt und offengelegt wurde. Antworten Sie nur, um uns mitzuteilen, dass Sie die Zahlung getätigt haben oder Fragen zur Zahlung haben. Klicken Sie dann auf Antworten.

Die hier aufgeführte E-Mail wurde beispielhaft ausgewählt. Weitere Betreffzeilen, die die Betrüger verwenden, sind:

  • Wir beobachten dich 394873426

Top 3 Festgeld
Anbieter
Bewertung
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0.25 %
Betrag € 10.000,00, Laufzeit 24 Monate


 

Gibt es wirklich Beweismaterial und Videos?

Gerade Nutzer, die doch hin und wieder auf Sexseiten unterwegs sind, fragen sich, ob die Erpresser tatsächlich Beweis- und Videomaterial über sie haben. Schließlich möchten diese Personen nicht, dass andere etwas von den besuchten Webseiten erfahren.

Aktuell können wir die Frage nicht genau beantworten, ob tatsächlich Material vorliegt. In den letzten Jahren ist uns bei den hier vorgestellten Arten der Erpressung kein Fall bekannt, wo im Nachgang der E-Mail Bildmaterial oder Videos an die Kontakte versendet wurden. Auch ist nicht bekannt, dass tatsächlich Smartphones oder Computer gehackt wurden. In den meisten Fällen handelt es sich um Fake-Mails (Faketortion).

Eine Infizierung Ihres PCs mit Malware ist beim Besuch dubioser Seiten allerdings nicht ausgeschlossen. Gerade bei Chats mit Webcam kann Ihr Gegenüber Aufzeichnungen anfertigen, ohne dass Sie dies bemerken. Derartige Erpressungen gab es in der Vergangenheit schon, allerdings mit anderen Textversionen.

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Wie können Sie sich vor der Erpressung schützen?

Egal, welche Seiten Sie im Internet besuchen: Treffen Sie Vorkehrungen, damit Sie sich nicht erpressbar machen. Schützen Sie Ihre Geräte vor Schadsoftware, indem Sie hochwertige Virenscanner auf den Geräten installieren. Zudem sollten alle Apps und auch die Software immer auf dem aktuellsten Stand sein: Führen Sie die Updates durch. Des Weiteren könnten Sie Ihre Webcam abkleben, damit kein Bild übertragen werden kann.

 

Sollten Sie bezahlen?

Kommen Sie der Forderung der Kriminellen auf keinen Fall nach und überweisen Sie den geforderten Betrag nicht. Haben Sie einmal gezahlt, wissen die Täter, dass Sie erpressbar sind und werden erneut auf Sie zukommen. Das gilt es unbedingt zu verhindern. Deswegen sollten Sie auf die E-Mail ebenfalls nicht antworten. Denn sobald Sie das tun, wissen die Täter, dass sie an eine aktiv genutzt Mail-Adresse gelangt sind und könnten dies wiederum für sich ausnutzen. Sind in der E-Mail Links enthalten, klicken Sie diese ebenfalls nicht an. Im Jahre 2018 hat das Bundeskriminalamt auf Facebook bereits davon abgeraten, derartigen Erpressungen Folge zu leisten.

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2.48 %
Betrag € 10.000,00, Laufzeit 0 Monate
 

Wie sollten Sie auf die Erpressung reagieren?

Bezahlen sollten Sie auf keinen Fall. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich bewusst sind, dass es hier um eine Erpressung geht. Und das ist eine Straftat. Dabei spielt es keine Rolle auf welchem Weg (telefonisch, persönlich, oder Mail) die Erpressung erfolgt. Sie sollten diesen Vorfall unbedingt der Polizei melden. Erstatten Sie eine Anzeige. Dies ist mithilfe der Online-Wachen mittlerweile auch über das Internet möglich. Sichern Sie für die Anzeige und eventuelle spätere Befragungen alle nötigen Beweismittel. Übrigens: In unserem ausführlichen Ratgeber zu Spam- und Phishing-Mails erfahren Sie, wie Sie die dubiosen Nachrichten selbst erkennen.

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Über die Autorin Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war sie für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war sie als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat sie sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet, welches sie bei biallo.de ebenso einbringt wie ihr Wissen im Social Media Bereich.

  Franziska Baum