Girokonten

DKB-Girokonto nicht mehr bedingungslos kostenlos

Horst Biallo
Redakteur & Gründer
Veröffentlicht am: 14.09.2022

Auf einen Blick

  • Wer ab dem 14. September ein neues Onlinekonto bei der Deutschen Kreditbank (DKB) eröffnet, muss neue Bedingungen in Kauf nehmen.
  • Dann fällt ab 1. Januar 2023 nur dann keine monatliche Grundgebühr an, wenn ein Geldeingang von mindestens 700 Euro aufs Konto fließt.
  • Gibt es diesen Geldeingang nicht, werden 4,50 Euro im Monat fällig.
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Die Deutsche Kreditbank (DKB) vollzieht einen Schritt, den Mitbewerber wie ING, Consorsbank, Norisbank oder Comdirect bereits vor vielen Monaten vollzogen haben: Sie verzichtet nur dann auf eine monatliche Grundgebühr von 4,50 Euro für das Girokonto, wenn ein regelmäßiger Geldeingang von 700 Euro bei ihr eingeht. Die Berliner Direktbank gibt dafür keine Gründe an, genauso wenig wie die Konkurrenz.

Aus diversen Gesprächen wissen wir jedoch, dass sich die günstigen Direktbanken über jene Kunden ärgern, die bei ihrer bisherigen Bank bleiben und nur deswegen ein zusätzliches Konto eröffnen, um die kostenlose Bargeldversorgung im Euroraum oder sogar weltweit (DKB) zu nutzen. Die Kosten der Bargeldabhebung übernehmen die Direktbanken für ihre Kunden.

Kunden unter 18 Jahren sowie junge Erwachsene bis 28 Jahre müssen diesen Geldeingang bei der DKB übrigens nicht vorweisen, um das Konto weiterhin gratis zu bekommen. Auch bereits bestehende Konten sind nicht von dieser Regelung betroffen.

Damit nimmt die Zahl der kostenlosen Konten ohne Bedingungen weiter ab. Unter den Top Ten nimmt die Meine Bank (Raiffeisenbank im Hochtaunus) nun den ersten Platz unter diesen Anbietern ein. Bei ihr kann man mit der kostenlosen Mastercard DirectCard 52 mal im Jahr kostenlos Geld abheben. Daher haben wir dieses Konto auch mit der Bestnote von 5,0 Sternen versehen.

Über den Redakteur & Gründer Horst Biallo

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Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. In den folgenden Jahrzehnten arbeitete er als selbstständiger Wirtschaftsjournalist und veröffentlichte regelmäßig in der Wirtschaftswoche, im Stern und zahlreichen Tageszeitungen. Daneben ist Horst Biallo Autor mehrerer Wirtschafts-Fachbücher, darunter „Die geheimen deutschen Weltmeister" und „Die Doktormacher". 1999 gründete er biallo.de - zu einer Zeit, in der Verbraucher Konditionen für Tagesgeld, Festgeld und Kredite noch mühsam aus Tageszeitungen heraussuchen mussten. Damit zählte Horst Biallo zu den ersten in Deutschland, die unabhängige Konditionsvergleiche redaktionell aufbereitet und für Verbraucher zugänglich machten. In den Folgejahren erweiterte er das Angebot um geldsparen.de (2003) und biallo.at (2009). Heute hat sich Horst Biallo weitgehend aus dem operativen Geschäft zurückgezogen - sein Sohn Samuel Biallowons führt das Unternehmen seit Dezember 2020 als Geschäftsführer. Als Gründer und Autor bleibt er biallo.de weiterhin verbunden und veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Beiträge zu Verbraucherfinanzthemen sowie zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Fragen.

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