Bling und Revolut <18 sind keine gewöhnlichen Kinderkonten – sie wollen Kindern beibringen, mit Geld umzugehen. Mit Sparzielen, Challenges und Eltern-Dashboard bieten beide mehr als jede klassische Direktbank. Aber nur einer der beiden ist wirklich kostenlos.
Sparschwein war gestern. Bling und Revolut <18 denken das Kinderkonto komplett neu: Statt nüchternem Onlinebanking bieten beide Anbieter spielerisch gestaltete Apps, die Kinder aktiv einbinden – mit Sparzielen, Challenges, Belohnungen und Ausgabenübersichten, die auch für Zehnjährige verständlich sind. Klingt nach der perfekten Lösung? Fast. Denn wie bei jeder Innovation gibt es Abstriche – und die lohnt es sich genau anzuschauen.
In unserem Kinderkonto-Vergleich 2026 haben wir beide Anbieter nach denselben Kriterien bewertet wie alle 16 Anbieter im Test. Das Ergebnis: Bling und Revolut <18 sind die klaren Sieger, wenn es um Finanzbildung und kindgerechte Features geht – und die klaren Verlierer, wenn es um Bargeld und Filiale geht.
Was beide Anbieter gemeinsam haben
Bevor wir die Unterschiede beleuchten, lohnt ein Blick auf das, was Bling und Revolut <18 verbindet – denn die Gemeinsamkeiten sind zahlreich.
Beide Anbieter funktionieren vollständig digital: Kontoeröffnung, Kartenverwaltung, Taschengeld-Überweisung und Ausgabenkontrolle laufen ausschließlich über die App. Eine Filiale gibt es nicht, Bargeld einzahlen ist bei keinem der beiden möglich. Das ist ein bewusstes Konzept – und gleichzeitig die größte Einschränkung für Familien, die den Übergang von Bargeld zu Digital aktiv begleiten möchten.
Was beide dafür bieten: ein vollständiges Eltern-Dashboard mit Ausgabelimits, Kartensperrung und Benachrichtigungen, eine kindgerechte Oberfläche sowie integrierte Sparfunktionen. Und beide setzen konsequent auf Finanzbildung als Kernfeature.



