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Bei Urlaubsreisen bleibt das Auto die erste Wahl. So fahren 73 Prozent aller Autofahrer am liebsten mit dem eigenen Pkw in den Urlaub. Gefolgt von dem Flugzeug mit 39 Prozent und der Eisenbahn mit 28 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des ADAC aus dem Jahr 2023. Doch wer mit dem Auto verreist, der sollte gut vorbereitet sein. Denn Autounfälle im Ausland sind keine Seltenheit. Laut ADAC hatte jeder zehnte Autofahrer (elf Prozent) hierzulande schon einmal einen Verkehrsunfall im Ausland. Wenn Sie also mit dem Pkw ins Ausland reisen, sollten Sie sich gut vorbereiten. Dabei gehört neben den richtigen Reisedokumenten auch der persönliche Versicherungsschutz ins Reisegepäck.  

Auf jeder Reise – Die richtige Kreditkarte gehört ins Gepäck

Wenn Sie auf Reisen gehen, sollten Sie nicht nur auf den Versicherungsschutz Ihres Pkw achten. Genauso wichtig ist es, dass Sie selbst sicher im Urlaub unterwegs sind. Ob Auslandskrankenschutz, Reiserücktritt- oder Reiseabbruch-Police. Mit der ADAC Kreditkarte sind Sie weltweit sicher unterwegs. Mit der kostenlosen ADAC Kreditkarte, die gleichzeitig als Mitgliedskarte dient, können Sie nicht nur weltweit kostenlos Bargeld abheben und in Geschäften bezahlen. Neben diesen Basisleistungen lassen sich auch zwischen vier verschiedenen buchbaren Paketen wählen. So etwa das „Paket Reise“ für 5,90 Euro pro Monat: Es bietet neben einer Reiserücktritts- und Reiseabbruch-Versicherung auch einen umfangreichen Auslandskrankenschutz. Sie und Ihre Familienmitglieder schützt die ADAC Versicherung dabei auf allen Reisen bis zu einer Dauer von 45 Tagen. Die Selbstbeteiligung liegt bei 100 Euro pro Schadensfall und Person.

Unterwegs mit dem Pkw: Darauf gilt es zu achten

Wenn Sie mit dem Auto ins Ausland reisen, sollten Sie sich auf einen möglichen Schadensfall im Straßenverkehr vorbereiten. Dazu gehört, dass Sie vor der Reise alle wichtigen Unterlagen zusammenstellen und ins Auto packen, die im Ernstfall für eine notwendige Schadensabwicklung und den Dialog mit dem Unfallgegner wichtig sind. Ins Handschuhfach gehören in erster Linie der Europäische Unfallbericht, Daten der eigenen Haftpflichtversicherung, der Auto-Schutzbrief sowie eine Notrufnummer. Infrage kommt unter anderem die zentrale Rufnummer der Autoversicherer oder die Schadenrufnummer des eigenen Versicherers. Nicht zuletzt sollte man die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 kennen, damit bei Personenschäden schnell Hilfe kommt.

Checkliste: Reisedokumente fürs Ausland

  • Europäischer Unfallbericht: Das ist das wichtigste Dokument bei einem Unfall. Das inhaltlich und grafisch standardisierte Formular, das in ganz Europa verwendet wird, vereinfacht die Aufnahme von Unfällen und Schäden im In- und Ausland. Für die Versicherer dient der Unfallbericht als Grundlage für die Regulierung des Schadens. Sie können das Formular auf der Internetseite des ADAC in vielen verschiedenen Sprachen kostenlos herunterladen.  
  • Grüne Karte: Die Grüne Versicherungskarte (offiziell Internationale Versicherungskarte für Kraftverkehr) ist mittlerweile in der gesamten Europäischen Union als Einreisedokument überflüssig. Sie brauchen sie nur noch bei Fahrten in einige osteuropäische Länder und für die Türkei. Dort ist sie allerdings bei einem Schaden unverzichtbar. Denn sie dient als Nachweis Ihrer Haftpflichtversicherung. Die Grüne Karte erhalten Sie ebenfalls bei Ihrem Versicherer.
  • Schutzbrief: Der Auto-Schutzbrief ergänzt die Kfz-Versicherung um wichtige Hilfeleistungen wie Pannenhilfe, Abschleppen und Bergen des Fahrzeugs. In der Regel sind Übernachtungskosten, Krankenrücktransport oder Mietwagen bei Diebstahl des eigenen Wagens eingeschlossen.  
  • Telefonnummer des Zentralrufs der Autoversicherer: Hier erhalten Sie Hilfe bei der Ermittlung der ausländischen Versicherung sowie des Schadenregulierungsbeauftragten. Im Ausland ist der Zentralruf unter +49 40 300 330 300 Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr erreichbar. 
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