Daran erkennen Sie den Betrug sofort
Obwohl die Aufmachung auf den ersten Blick plausibel wirkt, entlarven mehrere Details diese Nachricht eindeutig als Fälschung:
1. Der Absender (@gmx.de) oder andere Webadressen
Die E-Mail stammt angeblich von "Easy Online Banking", doch ein Blick auf die tatsächliche Absenderadresse verrät den Betrug. In den uns vorliegenden Fällen endet die Adresse auf "@gmx.de" / "outbound.research.net".
Wichtig: Eine offizielle Bank würde niemals E-Mails über kostenlose Freemail-Anbieter wie GMX, Web.de oder Gmail oder andere Webseiten, die nichts mit der Bank zu tun haben, versenden. Hierbei handelt es sich oft um private E-Mail-Konten unbeteiligter Dritter, die gehackt wurden ("Spoofing"), oder um neu angelegte Fake-Adressen.
2. Der Link (shoutout...)
Wenn Sie mit der Maus über den Button "Zum sicheren Kundenbereich" fahren (ohne zu klicken!), sehen Sie das wahre Ziel des Links. In der aktuellen Welle führt dieser Link auf eine Adresse, die mit "https://shoutout..." / "de.resaerch.net" beginnt.
Wichtig: Dies ist keine Domain der easybank oder von Barclays. Sie werden hier auf eine gefälschte Seite geleitet, die das Login-Fenster nur nachbaut, um Ihre Zugangsdaten zu stehlen. Es kann auch sein, dass Sie auf eine Webseite weitergeleitet werden, die mit Malware verseucht ist. Rufen Sie diese auf, infizieren Sie Ihren Laptop oder PC. Deswegen: Niemals Links in unaufgefordert zugesandten E-Mails anklicken!
3. Die Schreibweise
Die Betrüger unterschreiben mit "Ihre EasyBank" (großes B). Die offizielle neue Marke schreibt sich im Logo und Fließtext jedoch klein "easybank".
4. Der Vorwand
Die easybank (ehemals Barclays) hat bereits mehrfach kommuniziert: Sie müssen nichts tun. Ihre Daten wurden automatisch migriert. Eine aktive "Überprüfung" oder "Bestätigung" der Daten per Login ist für den Markenwechsel nicht erforderlich. Angesichts dessen ist die aktuelle Mail hinfällig.