Auf einen Blick
  • Vermögenswirksamen Leistungen (VL oder VWL) sind zusätzliche Geldleistungen vom Arbeitgeber für Arbeitnehmer.

  • Obendrauf kann es einen Sparzuschuss vom Staat geben, die Arbeitnehmersparzulage. Seit 2024 können davon mehr Arbeitnehmer profitieren.

  • Sie entscheiden selbst, ob die VL in Investmentfonds oder ETFs, in einen Banksparplan oder Bausparvertrag fließen. Wie VL-Sparen am besten geht, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
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Noch immer verzichten Millionen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Deutschland auf ihre vermögenswirksamen Leistungen (VL oder VWL). Dabei gibt es beim VL-Sparen nicht nur bis zu 40 Euro im Monat vom Arbeitgeber, sondern auch bis zu 80 Euro im Jahr zusätzlich vom Staat als Arbeitnehmersparzulage obendrauf. Klar, reich werden Sie damit nicht. Aber aus so kleinen Beträgen können Sie ein kleines Vermögen machen, wenn Sie es richtig anstellen. So kommen Sie an das Geld – die wichtigsten Fragen und Antworten.  

 

Was sind vermögenswirksame Leistungen?  

Vermögenswirksame Leistungen (VWL oder VL) sind zusätzliche Geldleistungen des Arbeitgebers, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Vermögensaufbau zu unterstützen. Sie bekommen die VL von Ihrem Arbeitgeber stets zusätzlich zum Bruttogehalt. Meist gibt es zwischen sechs und 40 Euro im Monat. Das Geld plus den Betrag, den Sie eventuell dazu legen, wird auf der Gehaltsabrechnung extra ausgewiesen und dann eins zu eins in einen VL-Vertrag automatisch überwiesen. Allerdings sind vermögenswirksame Leistungen steuer- und sozialabgabenpflichtig, weil sie das Gehalt erhöhen. Dadurch verringert sich Ihr Nettogehalt aber nur minimal. Wie Sie die VL anlegen, in einem Fondssparplan, einem Banksparplan oder einem Bausparvertrag, müssen Sie selbst entscheiden. Liegt Ihr Verdienst unter bestimmten Einkommensgrenzen, gibt es obendrauf einen staatlichen Zuschuss.

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Ist der Arbeitgeber verpflichtet, vermögenswirksame Leistungen zu zahlen?

Ob es VL vom Arbeitgeber gibt, hängt davon, ob das im Tarifvertrag, per betrieblicher Vereinbarung oder im Arbeitsvertrag so vorgesehen ist. Wenn dies in irgendeiner Form vereinbart ist, muss der Arbeitgeber auch zahlen. Es gibt aber keine grundsätzliche rechtliche Verpflichtung, dass Unternehmen VL für ihre Mitarbeiter zahlen müssen, so wie es zum Beispiel bei den Sozialabgaben der Fall ist. Näheres weiß der Betriebs- oder Personalrat, die Personalabteilung oder der Chef oder die Chefin selbst.

Unser Tipp: Haben Sie noch keinen Vertrag? Dann fragen Sie einfach mal nach, ob Ihr Arbeitgeber Geld für die VL locker macht und wie viel das ist.

Wer wie viel VL zahlt

Arbeitgeber, die sich nicht an Tarifverträge halten, zahlen oft keine VL. In vielen Branchen sind die vermögenswirksamen Leistungen aber weit verbreitet. 6,65 Euro im Monat erhalten zum Beispiel die meisten Angestellten im öffentlichen Dienst. Banken und Versicherungen zahlen häufig bis zu 40 Euro. Auch Beamte, Richter oder Soldaten und Auszubildende können VL bekommen.  

Kann ich den VL- Sparbeitrag selbst aufstocken? 

Den Zuschuss des Arbeitgebers können Sie bis zur gewünschten Höhe aufstocken. Meist üblich sind insgesamt 40 Euro im Monat, es können aber auch mehr oder weniger sein. Sollte Ihr Arbeitgeber keinen Cent für die VL herausrücken, haben Sie als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer ein Anrecht darauf, ohne Hilfe vom Betrieb einen VL-Vertrag abzuschließen und selbst monatlich Geld zurückzulegen. Der mögliche Vorteil: Sie sichern sich so einen möglichen Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage.  

 

Was ist die Arbeitnehmersparzulage?

Mit der Arbeitnehmersparzulage will der Staat dazu beitragen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Vermögen bilden. Basis dafür ist das Fünfte Vermögensbildungsgesetz.

  • Die Zulage beläuft sich für Aktienfonds und Aktien-ETFs auf 20 Prozent der angelegten VL, aber nur bis zu einer Grenze von 400 Euro jährlich. Das sind maximal 80 Euro im Jahr.
  • Für die Anlage in Bausparverträgen oder die Rückzahlung von Baukrediten gibt es neun Prozent bis zu einem Anlagebetrag von 470 Euro im Jahr. Das sind aufgerundet 43 Euro im Jahr.
  • Für Banksparpläne gibt es keine Zulage.
 

Wie hoch sind die Einkommensgrenzen für die Arbeitnehmersparzulage?

Die Voraussetzung für den Erhalt der Zulage wurde gerade verbessert. Die Arbeitnehmersparzulage gibt es für Alleinstehende seit 1. Januar 2024, wenn ihr Einkommen die Grenze von 40.000 Euro nicht überschreitet. Für Verheirate liegt die Grenze bei 80.000 Euro. Damit können nun auch Durchschnittsverdiener von der Zulage profitieren.  

Bei den Einkommensgrenzen ist nicht das Bruttoeinkommen relevant. Vorsorgeaufwendungen, Werbungskosten, Freibeträge und andere steuermindernde Ausgaben sind davon abzuziehen. Entscheidend ist das zu versteuernde Einkommen. Wie hoch das ist, steht in Ihrem Steuerbescheid. Einen Anhaltspunkt liefern die Richtwerte in der Tabelle. Wie hoch das zu versteuernde Einkommen unterm Strich ausfällt, ist jedoch individuell verschieden:

Bruttoarbeitslohn 1 keine Kinder 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder
Alleinstehende
51.200 €
61.800 €
67.000 € 72.300 €
Verheiratete (1 Arbeitnehmer)
96.000 €
104.900 €
114.100 €
123.200 €
Verheiratete (2 Arbeitnehmer)
102.400 €
113.100 € 124.200 €
134.100 €

Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall

 

Wie kann ich staatliche Förderungen kombinieren?

Sie können mit zwei Verträgen beide Anlageformen bedienen, also einen Sparplan mit einem Aktienfonds oder Aktien-ETF und einen Bausparvertrag. Dann können Sie die Zulage zweimal kassieren. Das Bundesfinanzministerium rechnet vor:

400 Euro x 20 Prozent 80,- Euro
470 Euro x 9 Prozent + 43,- Euro
Summe 123,- Euro

Es sind also bis zu 123 Euro im Jahr an Zulagen drin. Dafür müssen Sie aber jährlich 470 Euro in einen Bausparvertrag überweisen oder für die Abzahlung eines Baukredits verwenden und weitere 400 Euro in den VL-Fondssparplan stecken.

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Welche Angebote lohnen sich für vermögenswirksame Leistungen?

Die Verbraucherzentralen und die Stiftung Warentest empfehlen Aktienfonds-Sparpläne für die vermögenswirksamen Leistungen. Dabei können Sie zwischen aktiv gemanagten Fonds oder ETFs wählen.  

  • Die jährlichen Verwaltungs- und Managementkosten sind bei den gemanagten Varianten mit häufig zwischen 1,5 und zwei Prozent des ersparten Geldes relativ hoch. Nicht zu vergessen die Kaufgebühr, der sogenannte Ausgabeaufschlag. Ohne Rabatt, den es bei Direktbanken, Neobrokern und Fondsplattformen gibt, sind für eine VL-Anlage in Höhe von 40 Euro beim Kauf schon mal zwei Euro weg. Angelegt werden also nur 38 Euro. Zwei Euro weniger im Monat summieren sich auf die Dauer aber auf eine Menge Geld, das keine Erträge für Sie abliefert.  
  • Deutlich günstiger kommen Sie mit Aktien-ETFs weg. Hier können Sie mit laufenden Kosten von jährlich 0,2 bis 0,3 Prozent rechnen und minimalen Kaufgebühren.  

Es gibt allerdings ein Problem: Der Fondsverband BVI führt zwar knapp 200 Fonds auf seiner „Liste der angebotenen VL-Fonds“ auf. ETFs sind jedoch nicht darunter. Fragen Sie einmal bei Ihrer Bank oder Sparkasse nach! Meist lautet die Antwort auf die Frage: VL in einen ETF sparen? Geht bei uns nicht. Wenn Sie auf einen ETF bestehen, müssen Sie dann für Ihre VL-Anlage zu einer anderen Bank wechseln.  

VL-Sparpläne mit ETFs   

Ein Wertpapierdepot für einen ETF, in den Sie VL stecken können, offerieren folgende Anbieter:  

  • die Direktbank Comdirect
  • der Depotanbieter Finvesto
  • die Investmentgesellschaft Fidelity
  • die digitalen Vermögensverwalter Oskar und Ginmon. Hier müssen Sie allerdings in ein vorgegebenes ETF-Portfolio investieren. Ein Erhalt der Arbeitnehmersparzulage ist deshalb nicht möglich.  

Geeignete ETFs für vermögenswirksame Leistungen

Prüfen Sie als Erstes, welche ETF für VL überhaupt geöffnet sind. Eine Liste der VL-fähigen ETFs gibt’s im Internet zum Beispiel beim Finanzportal ExtraETF. Eine kleine Auswahl, bei der es sich um keine Anlageempfehlung handelt, finden Sie in unserer Tabelle.

Klassische, marktbreite ETFs

Anbieter
Nachgebildeter Index / Isin Wertentwicklung in % 1 Jahr / 3 Jahre / 5 Jahre Kosten pro Jahr in %
Invesco
MSCI World / IE00B60SX394
22,38 / 43,71 / 83,82
0,19
Xtrackers
MSCI World / IE00BJ0KDQ92
21,05 / 43,19 / 81,75
0,19
Ishares
MSCI World / IE00B4L5Y983
22,29 / 43,53 / 83,16
0,20
Amundi
MSCI World / LU1781541179
22,28 / 43,03 / 82,14
0,12
UBS
MSCI World / IE00BD4TXV59
22,26 / 42,82 / -
0,10
Vanguard
FTSE All World / IE00BK5BQT80
19,15 / 35,76 / -
0,22
Ishares
MSCI All Country World / IE00B6R52259
20,54 / 36,61 / 72,98
0,20

Nachhaltige, marktähnliche ETFs

Anbieter
Nachgebildeter Index / Isin Wertentwicklung in % 1 Jahr / 3 Jahre / 5 Jahre Kosten pro Jahr in %
Xtrackers
MSCI World Low Carbon SRI Leaders / IE00BZ02LR44
25,72 / 46,17 / 91,79
0,23
UBS
MSCI World SRI Low Carbon Select 5 % Issuer Capped / IE00BK72HJ67
24,98 / 43,43 / -
0,30

Alle dargestellten ETFs sind thesaurierend, Erträge wie Dividenden werden also automatisch wieder angelegt. Alle ETFs sind börsennotierte Indexfonds, die bei der Stiftung Warentest als „1. Wahl“ beziehungsweise „dauerhaft gut“ gelten. Auswahl: Stiftung Warentest; kumulierte Performance in Euro laut Fondsweb.com zum Stichtag 29. Februar; Angaben ohne Gewähr.

Bausparvertrag  

Wenn Sie bereits eine Immobilie Ihr Eigen nennen, Geld für spätere Renovierungen oder Modernisierungen zurücklegen oder in Zukunft eine Immobilie erwerben wollen, kann ein Bausparvertrag für Sie eine Option sein. Damit erkaufen Sie sich quasi ein Anrecht auf ein später zinsgünstiges Bauspardarlehen. Die Sparzinsen sind bei Bausparverträgen aber äußerst niedrig und die Kosten (Abschlussgebühr) oft recht hoch.  

Banksparplan

Sie können sich für einen Banksparplan entscheiden und so sicher und ohne Risiko und für Ihre monatlichen Beiträge Zinsen kassieren.  Allerdings bieten viele Sparkassen und Banken die früher sehr beliebten Banksparpläne gar nicht mehr an. Und wenn doch, rücken sie meist nur magere Zinsen heraus.

Hypothekendarlehen

Sie haben die Möglichkeit, mit den VL-Sparraten jeden Monat einen kleinen Teil ihres Hypothekenkredits zu tilgen. Schulden tilgen, erst Recht, wenn Sie Zinsen von drei, vier Prozent zahlen, sind immer eine gute „Geldanlage“. Nur: Ihre Hausbank, bei der Sie Schulden haben, muss mitmachen, aber Fragen kostet nichts.

Unser Tipp: Überlegen Sie sich, welche Art von Vertrag zu Ihren Bedürfnissen passt. Dann suchen Sie geeignete Anbieter für die ausgewählte Variante.

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Wie beantrage ich VL- Sparen bei meinem Arbeitgeber?

Sie müssen zunächst selbst entscheiden, in welche Anlageform bei welchem Anbieter das Geld fließen soll. Von der ausgewählten Fondsgesellschaft, Bank oder Bausparkasse gibt es ein Formular. Das ist dem Arbeitgeber vorzulegen, der dann den vereinbarten Betrag in den Vertrag einzahlt und dies in der Lohnabrechnung nachweist.  

Wie läuft das mit den Sperrfristen?  

Normalerweise läuft ein VL-Vertrag über sieben Jahre. Sechs Jahren zahlen Sie ein, ein weiteres Jahr müssen Sie warten, bis Sie an das angesparte Geld herankommen. Dieses siebte Jahr gilt als Ruhejahr, in dem Sie nichts in Ihren VL-Vertrag einzahlen müssen. Tatsächlich ist dies jedoch nur wichtig, wenn Sie Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage haben. Ist dies nicht der Fall, dürfen Sie Ihren VL-Vertrag vorzeitig kündigen, falls Sie über das Guthaben verfügen wollen.  

Unser Tipp:  

Beginnen Sie nach dem sechsten Jahr einfach einen neuen Vertrag und verkneifen Sie sich, wenn möglich, über Ihre VL nach beispielsweise sieben Jahren zu verfügen. So können Sie sich über Jahrzehnte eine ansehnliche Reserve für ein Zusatzeinkommen im Alter zusammensparen. Laut dem Fondsverband BVI betrug die Wertsteigerung von VL-Sparplänen mit gemanagten Aktienfonds (Anlageschwerpunkt Deutschland) seit 1962 über sechs Jahre im Durchschnitt 7,29 Prozent pro Jahr. Das ergibt 3.857 Euro, dies sind nicht ganz 1.000 Euro mehr als die 2.880 Euro, die 72 Einzahlungen à 40 Euro ergeben. Mit der Arbeitnehmersparzulage betrug die Durchschnittsrendite sogar 10,26 Prozent, heraus kamen so durchschnittlich 4.337 Euro.

Wo muss ich einen Antrag stellen, um die Zulage zu bekommen?  

Das ist ganz einfach, das Finanzamt hilft: Sie müssen nur über Ihre Einkommensteuererklärung die Zulage beantragen, und das einmal im Jahr mit Ihrer Steuererklärung. Das machen Sie mit einem Häkchen auf dem Hauptvordruck oben in der Mitte bei der Rubrik „Festsetzung der Arbeitnehmersparzulage“. Weiter, auf der zweiten Seite, wieder bei „Festsetzung der Arbeitnehmersparzulage“ tragen Sie eine „1“ in das jeweilige Feld ein. Das Finanzamt weiß vom Anbieter, wie viel VL in Ihren Vertrag eingezahlt wurden. Die Zulagen wandern auf Ihr Vertragskonto aber erst nach Ende der Vertragslaufzeit, also nach sechs beziehungsweise sieben Jahren. Obendrauf gibt es dann bis zu 480 Euro – sechsmal 80 Euro pro Jahr für Fondssparpläne.

Und was ist mit der Steuer?

Denken Sie daran, dass die auch Kapitaleinkünfte aus VL-Verträgen zu versteuern sind. Sie sollten deshalb gleich bei Abschluss des Vertrages beim Anbieter einen Freistellungsauftrag einreichen. Im Zuge der Investmentsteuerreform 2018 wurde bei Fonds und ETFs eine sogenannte Vorabpauschale eingeführt. Wie die steuerliche Handhabung genau funktioniert, zeigen wir Ihnen in einem weiteren Ratgeber.

Biallo Festgeld-Empfehlungen

Die nachfolgenden Anbieter wurden von Biallo als Empfehlung aus unserem Vergleich ausgewählt. Anlagebetrag: 5.000,00€, Anlagedauer: 12 Monate, Bonitätsbewertung: mind. hohe Sicherheit, Staat: alle Länder. Die Sortierung erfolgt nach dem Zinssatz. Die angezeigten Anbieter stellen keinen vollständigen Marktüberblick dar. Weitere Details zu Rankingfaktoren.
ANBIETER
ZINSSATZ
BEWERTUNG
S&P-LÄNDERRATING
PRODUKTDETAILS
1
Bigbank

3,60 %

180,00

4,1 / 5

★★★★★
★★★★★
AA- Estland

hohe Sicherheit

Besonderheiten!
Konditionen
Sicherheit
Weitere Informationen
2
Klarna Bank

3,56 %

178,00

4,4 / 5

★★★★★
★★★★★
AAA Schweden

höchste Sicherheit

  • Anlage ohne Limit
Besonderheiten!
Konditionen
Sicherheit
Weitere Informationen
3
Stellantis Direktbank

3,50 %

175,00

4,1 / 5

★★★★★
★★★★★
AA Frankreich

hohe Sicherheit

Besonderheiten!
Konditionen
Sicherheit
Weitere Informationen
Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand: 23.04.2024
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Über den Autor Thomas Öchsner
Thomas Öchsner, Jahrgang 1961, ist seit 1991 Wirtschaftsjournalist. Bei der Münchner Abendzeitung hat er als stellvertretender Ressortleiter für das Ressort „Geld“ gearbeitet. 1999 wechselte er zur Süddeutschen Zeitung. Dort war er zunächst Redakteur für Finanzen in der Wirtschaftsredaktion in München, später neun Jahre Korrespondent für Sozial- und Arbeitsthemen in der Parlamentsredaktion in Berlin. Wieder zurück in der Münchner Zentrale leitete er das Finanzteam in der Wirtschaftsredaktion. Für die SZ hat er den wöchentlichen Newsletter „SZ Geld“ und das Magazin „GELD“ entwickelt. Seit Juni 2021 arbeitet Öchsner als selbständiger Autor für die SZ, biallo.de und andere Medien. Aktuelles Buch: Ihr Vermögensturbo ab 50, Geldanlage für eine bessere Rente.
Co-Autoren:
  Max Geißler
  Sabina Hoerder
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