
Deutschland- Basiszins: 1,00%
- Aktionszins: 2,75% - gilt für die ersten 6 Monate

Deutschland- Basiszins: 0,75%
- Aktionszins: 2,75% - gilt für die ersten 6 Monate

Niederlande- Basiszins: 1,80%
- Aktionszins: 3,00% - gilt für die ersten 4 Monate
Wer sein Gehaltskonto klug wählt, kann derzeit noch immer Zinsen von bis zu 3,40 Prozent pro Jahr auf sein Erspartes erhalten – ganz ohne Extraaufwand. Einige Direktbanken kombinieren ein kostenloses Girokonto mit einem attraktiv verzinsten Tagesgeldkonto und machen es damit möglich, den Finanz-Alltag zu organisieren und gleichzeitig von den gestiegenen Zinsen zu profitieren.
Das Prinzip ist einfach: Das Gehalt läuft auf dem Girokonto ein und überschüssiges Geld kann entspannt per Dauerauftrag oder einer Überweisung auf das Tagesgeldkonto transferiert werden – und verzinst sich dort täglich. In der Praxis unterscheiden sich die Angebote jedoch erheblich: Manche Banken locken nur mit kurzfristigen Aktionszinsen für Neukunden, andere bieten stabile Konditionen auch für Bestandskunden. Wir stellen Ihnen fünf attraktive Kombinationen vor.
Die Consorsbank bietet Neukunden aktuell den höchsten Aktionszins im Vergleich: 3,40 Prozent pro Jahr – allerdings nur für die ersten drei Monate. Das Girokonto ist kostenlos, sofern monatlich mindestens 700 Euro eingehen oder Sie unter 31 Jahre alt sind. Nach Ablauf des Aktionszeitraums greift der deutlich niedrigere Basiszins von 0,80 Prozent. Wer bereit ist, nach drei Monaten den Anbieter erneut zu wechseln, holt hier kurzfristig das Maximum heraus. Für Sparerinnen und Sparer, die langfristig planen, ist das Modell allerdings weniger geeignet.
Die Comdirect gewährt Neukundinnen und -kunden 3,00 Prozent auf Einlagen bis zu 100.000 Euro – für sechs Monate garantiert. Voraussetzung: Das Tagesgeldkonto muss in Kombination mit einem Girokonto oder Depot geführt werden. Das Girokonto selbst ist kostenlos bei einem monatlichen Geldeingang von mindestens 700 Euro. Wer die Bedingung erfüllt, bekommt ein eingespieltes Duo aus Konto und Tagesgeld aus einer Hand. Zu beachten ist allerdings: Ohne das verknüpfte Girokonto sinkt der Zinssatz auf 2,75 Prozent.
Ein besonderes Modell bietet die spanische BBVA, deren Angebot seit 2025 am Markt vertreten ist: Hier werden 3,00 Prozent Zinsen für sechs Monate direkt auf das Guthaben des Girokontos (bis maximal 500.000 Euro) gutgeschrieben – ein separates Tagesgeldkonto ist nicht nötig. Das Girokonto ist dauerhaft kostenlos und ohne Mindestgeldeingang nutzbar. Die Zinsen werden monatlich ausgezahlt, der Schutz durch die deutsche Einlagensicherung gilt bis 100.000 Euro. Nach dem Ablauf der Aktionszeit wird das Guthaben für eine Frist von fünf Jahren ab Kontoeröffnung mit einem Zinssatz von mindestens 25 Prozent des Zinssatzes für die EZB-Einlagefazilität verzinst.
Die ING bietet Neukunden 3,00 Prozent Tagesgeldzinsen für vier Monate auf Guthaben bis 250.000 Euro. Das Girokonto ist kostenlos ab einem monatlichen Geldeingang von 1.000 Euro. Ein Vorteil der ING ist ihre Bekanntheit und Stabilität als Europas größte Direktbank – das Gesamtpaket aus App, Kundenservice und Kontoführung gilt als zuverlässig. Der Bestandskundenzins liegt aktuell bei 0,75 Prozent pro Jahr.
Die Deutsche Kreditbank (DKB) verfolgt einen anderen Ansatz: Sie zahlt Neu- und Bestandskunden gleichermaßen 1,00 Prozent Tagesgeldzinsen – ohne Aktionsbedingungen und ohne zeitliche Befristung. Das Girokonto ist kostenlos ab 700 Euro monatlichem Geldeingang oder für Kundinnen und Kunden unter 28 Jahren. Wer sich keine Gedanken über ablaufende Aktionszeiträume machen möchte und stabile, wenn auch bescheidene Zinsen bevorzugt, findet bei der DKB ein unkompliziertes Gesamtpaket.
Ein wichtiger Hinweis vorab: Bei vielen Angeboten handelt es sich um befristete Aktionszinsen für Neukunden. Nach Ablauf des Aktionszeitraums gilt in der Regel ein deutlich niedrigerer Basiszins – dieser kann sich zudem jederzeit ändern, da Tagesgeldzinsen variabel sind. Wer dauerhaft attraktive Zinsen erzielen möchte, kommt nicht umhin, regelmäßig zu vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln. Grundsätzlich empfiehlt sich außerdem ein Blick auf die Bedingungen für das Girokonto: Viele Institute verlangen einen monatlichen Mindestgeldeingang, der nicht immer für alle Lebenslagen passt.
Der aktuelle Zinsvergleich auf biallo.de zeigt Ihnen tagesaktuell, welche Bank die höchsten Tagesgeldzinsen bietet. Außerdem stellen wir Ihnen in unserem Ratgeber zu den kostenlosen Girokonten monatlich die besten Angebote vor.

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