Auf einen Blick
  • Immer mehr Menschen erfüllen sich den Traum vom eigenen Wohnmobil, Campingbus oder Wohnwagen.

  • Wer heute in ein Wohnmobil investiert, muss für ein Neufahrzeug mit einem Preis von rund 40.000 Euro kalkulieren. Da lohnt es sich, wenn Sie sich rechtzeitig Gedanken über die Finanzierung machen.

  • Von biallo.de mit 5,0 von fünf möglichen Sternen bewertet: der ADAC Autokredit – derzeit mit attraktivem Aktionszins für Wohnmobile und Wohnwagen.
Direkt am Meer mit dem eigenen Zuhause. Wohnmobilurlaub ist voll im Trend.
iStock.com/Oleh_Slobodeniuk

Wollen Sie auch bald sagen: "Ich bin dann mal weg?" Besser noch: mit dem neuen Wohnmobil oder Wohnwagen. Und natürlich ohne dabei an eine Hotelreservierung gebunden zu sein. Camper sind nämlich vorzugsweise mit dem eigenen Heim auf Rädern unterwegs. Sie haben Küche, Bett und Sanitärbereich sozusagen immer im Gepäck und das ist nicht nur eine trendige, sondern in Zeiten von Corona auch eine komfortable und sichere Urlaubsform. "Es ist die perfekte Urlaubsform, um Abstand zu halten und wenige Kontakte zu haben", sagt ADAC Sprecher Thomas Biersack.

Sie haben bereits ein Reisegefährt zum Kauf im Visier und für dieses Modell auch den passenden Führerschein? Prima! Dennoch bringt das auch viele Fragen mit sich. Zunächst zu Ihrem finanziellen Spielraum, da ein Wohnmobil jede Menge Geld kosten kann – das gilt nicht nur für die Anschaffung, sondern auch den Unterhalt. So hat nicht jeder genug auf der hohen Kante und muss wissen, welche Finanzierungsmöglichkeiten es überhaupt gibt. Aber auch, mit welcher Versicherung Sie Ihren Wohnmobilkredit absichern können. Oder gibt es gar eine Möglichkeit Ihr Wohnmobil zu refinanzieren? Wir geben Ihnen hilfreiche Einblicke.

Biallo-Tipp:

Aktuell bewegen sich die Kreditzinsen auf einem sehr niedrigen Niveau – auch beim Autokredit. Insbesondere der ADAC Autokredit für Wohnmobile weckt Urlaubsgefühle mit seiner Zinsaktion und einem effektiven Jahreszins von 2,79 Prozent 1.

Wohnmobil-Finanzierung: Darauf müssen Sie achten!

Die Kaufpreise für ein Wohnmobil starten bei circa 40.000 Euro – nach oben sind keine Grenzen gesetzt, sollten die Wünsche zur Ausstattung entsprechend vielfältig und luxuriös ausfallen. Wenn Sie für Ihren langersehnten Campertraum genügend Geld zur Seite gelegt haben, dann ist die Barzahlung eine attraktive Option. So locken einige Autohäuser ihre Kunden mit einem sogenannten "Barzahler-Rabatt" – "von bis zu 20 Prozent" ist oft die Rede. Doch aufgepasst: Das sind Nachlässe, die mit den Händlern für Neuwagen ohnehin ausgehandelt werden können. Und das gilt übrigens auch, wenn Sie Ihr Fahrzeug finanzieren lassen.

Interessant auchWohnmobil kaufen oder mieten – Vor- und Nachteile im Überblick

Wenn Sie auf der Suche nach einer Finanzierung für Ihr Wohnmobil sind, dann sollten Sie nicht vorschnell handeln und das erste Händlerangebot annehmen. Vergleichen Sie besser im Vorfeld verschiedene Kreditangebote, beispielsweise mit dem Autokreditrechner auf biallo.de. Hier können Sie herausfinden, welche Rate die passende ist und welches Kreditangebot derzeit die attraktivsten Jahreszinsen aufweist. Eine zusätzliche Orientierung geben die Produkttests der aufgelisteten Angebote, die in regelmäßigen Abständen kritisch beleuchtet werden. Ein Beispiel: Der Autokredit des ADAC im Test.

Biallo-Tipp:

Unsere Checkliste zur Finanzierung eines Wohnmobils unterstützt Sie mit hilfreichen Tipps. Damit sind Sie nur ein paar Schritte von Ihrem "Mobile Home" entfernt. Hier geht´s zum PDF-Download:  Wohnmobil-Finanzierung

ADAC Wohnmobilkredit – auch für Nicht-Mitglieder

Viele Kreditinstitute haben den Wohnmobil-Trend erkannt und bieten mittlerweile verschiedene Kredit- und Finanzierungsangebote an. Aber auch der ADAC als größter Automobilclub Deutschlands vergibt niedrig verzinste Autokredite für Wohnmobile, Campingbusse, Wohnwagen, etc. 

Was die wenigsten wissen: Sowohl ADAC Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder erhalten den ADAC Autokredit, derzeit ab 2,79 Prozent1 effektivem Jahreszins und mit langen Laufzeiten.

Acht wichtige Fragen und Antworten zum ADAC Autokredit zur Wohnmobil-Sonderkondition:

Welche Kreditarten stehen zur Auswahl? Der klassische Autokredit:
  • Anzahlung, Laufzeit und Höhe der monatlichen Raten sind frei wählbar.
  • Ohne Schlusszahlung und nach Bezahlung der letzten Rate geht das Wohnmobil in den Besitz des Kreditnehmers über.

Der ADAC Ballonkredit:
  • Im Vergleich zum klassischen Autokredit fallen niedrigere Monatsraten an, jedoch muss zum Kreditende mit einer Schlusszahlung gerechnet werden.
  • Dabei hat der Kreditnehmer drei Optionen: Schlussrate zahlen und somit den Kredit beenden, das Wohnmobil verkaufen und damit die Schlussrate bezahlen oder den Kredit mit einer Anschlussfinanzierung weiterfinanzieren.
Mit welcher Bank bietet der ADAC seinen Autokredit an?
  • ADAC Autokredite werden in Kooperation mit der Bank11 für Privatkunden und Handel GmbH angeboten.
Welche Voraussetzungen gelten für die Beantragung der Sonderkonditionen für Wohnmobile des ADAC Autokredits?
  • Das Wohnmobil muss mindestens mit einem Schlafplatz ausgestattet sein.
  • Antragsteller müssen einen Wohnsitz in Deutschland haben, sind über 18 Jahre alt und Arbeitnehmer außerhalb der Probezeit, Rentner, Beamter, Soldat oder Selbstständiger/Freiberufler.
  • Ansonsten gelten die Voraussetzungen wie beim klassischen Autokredit des ADAC.
Wie läuft die Beantragung ab?
  • Der ADAC Autokredit kann komplett digital beantragt und abgeschlossen werden.
  • Neben der digitalen Beantragung bietet der ADAC auch die Möglichkeit eines telefonischen Services oder eine persönliche Beratung in einer ADAC Geschäftsstelle vor Ort.
Muss eine Anzahlung geleistet werden?
  • Wohnmobile können zum vollen Kaufpreis oder auch nur zum Teil finanziert werden.
  • Biallo-Tipp: Umso höher Ihre Anzahlung ausfallen kann, desto niedriger der Kreditbetrag und somit auch Ihre monatliche Kreditrate.
Welche Laufzeiten können gewählt werden? Folgende Mindest- und Höchstlaufzeiten sind vorgeschrieben:
  • Mindestlaufzeit: 12 Monate
  • Höchstlaufzeit: 120 Monate
Welche Sicherheiten müssen erbracht werden?
  • Als Sicherheit dient während der Kreditlaufzeit das finanzierte Wohnmobil.
  • Dafür muss der Kfz-Brief (ZB II) eingereicht werden.
Was, wenn ich kein ADAC Mitglied bzw. ADAC Plus Mitglied bin?
  • In puncto Autokredit unterscheidet der ADAC nicht zwischen der klassischen und der Plus-Mitgliedschaft.
  • Mehr noch: Es können auch Nicht-Mitglieder ihr Wohnmobil mit einem ADAC Autokredit finanzieren. Der einzige Nachteil: Nicht-Mitgliedern wird bei Sondertilgungen oder einer vorzeitigen Kreditrückzahlung eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet.

Biallo-Tipp:

Ihre Zahlungsfähigkeit können Sie mit der ADAC Restkreditversicherung absichern. Sie tritt beispielsweise bei Arbeitsunfähigkeit, bei Arbeitslosigkeit oder im Todesfall ein. Mit der ADAC Kaufpreisversicherung schützen Sie den Wertverlust Ihres Fahrzeugs.

Wohnmobil vermieten und refinanzieren – so klappt´s

Manch angehender Womo-Besitzer macht sich Gedanken, wie das eigene Urlaubsmobil sich selbst finanzieren oder gar Gewinn abwerfen kann. So verfolgen viele Käufer ganz bewusst das Ziel, ihr Wohnmobil zukünftig so oft wie möglich zu vermieten. Damit können Ausgaben, Neuanschaffungen und letztendlich auch Kreditraten wieder reingeholt werden. Und: "Wer sich sein neues Wohnmobil bestellt und sich dabei das eine oder andere Extra leistet, steigert damit auf den Vermittlungsplattformen die Attraktivität des Campervans," sagt ADAC Produktmanager Andreas Gasteiger.

Biallo-Tipp:

Doch wie werden Sie eigentlich zum Wohnmobil-Vermieter? Eine Möglichkeit bietet beispielsweise das bundesweite Mietportal für Mietwohnmobile und -wohnwagen "Caraworld". Hierüber erscheint Ihr Mietangebot prominent im Internet auf einer reichweitenstarken Webseite.

Wenn Ihr Wohnmobil lediglich für Urlaubsfahrten genutzt wird und die restliche Zeit des Jahres einfach nur vor der Haustür steht, sollten Sie sich überlegen, Ihren Camper mit anderen zu teilen. Darüber lassen sich laufende Kosten wie beispielsweise für Versicherung und Steuer abdecken. Für die Planung Ihrer privaten Womo-Vermietung können Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Erstellen Sie eine erste Kalkulation zur Anzahl der möglichen Vermiettage und zu Ihrem gewünschten Mietpreis.

    Zur Orientierung: Je nach Modell und Saison belaufen sich die Mietpreise marktüblich zwischen etwa 70 und 150 Euro pro Tag.

  2. Suchen Sie sich eine geeignete Sharing-Plattform aus und finden Sie hierüber heraus, wie viel Sie in einem Jahr mit Ihrer Wohnmobil-Vermietung verdienen könnten. Dafür benötigen Sie lediglich Angaben zum Camper selbst (Marke, Ausstattung, Standort, etc.) und einen ständigen Wohnsitz in der EU.

  3. Stellen Sie nun diese möglichen Mieteinnahmen Ihren laufenden Gesamtkosten pro Jahr – also dem Anschaffungspreis plus Nebenkosten zum Beispiel zu Versicherungen, TÜV-Gebühren, Mautgebühren, zur Instandhaltung und zum Stellplatz – gegenüber.

  4. Beachten Sie auch, dass die unterschiedlichen Sharing-Plattformen eine Provision einbehalten, die in Abhängigkeit vom gewählten Versicherungsschutz erfahrungsgemäß zwischen acht und 25 Prozent liegen kann.

Lese-Tipp:

Mehr Details zu Steuern, Gewerbeschein, Versicherung für die Womo-Vermietung oder, wie Sie Mieter für Ihr Wohnmobil am besten finden, liefert Ihnen der ausführliche Ratgeber:  Wohnmobile vermieten und damit Finanzierung sichern – geht das?

Das Wohnmobil als Wertanlage

Haben Sie auch diese Bilder von früher im Kopf, wenn Sie an Campingurlaub denken? Eine Familie am Klapptisch, es wurde Karten gespielt, Vati dabei Bier trinkend und Mutti, die nebenbei das Grillfleisch präpariert. Heute werden Wohnmobile mit Mountainbikes für Klein und Groß beladen, am Urlaubsort wird eine Slack-Line gespannt oder auch das mitgebrachte Stand Up Paddle Board (iSUP) aufgepumpt. Mit dabei, das ultimative Outdoor-Kochbuch, damit nicht nur die Bratwurst auf den Teller kommt.

Campingurlaub ist moderner und komfortabler geworden und auch immer mehr Jüngere und Einsteiger interessieren sich für den Urlaub mit Wohnmobil, Campervan und Co. Insgesamt wurden im Jahr 2020 erstmals mehr als 100.000 Freizeitfahrzeuge (Wohnmobile und Caravans) in Deutschland neu zugelassen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 32,6 Prozent entspricht. Diesen Rekord meldete jüngst der Caravaning Industrie Verband (CIVD).

Derartige Zuwächse kennen Anleger derzeit eher aus der IT- und Logistikbranche. "Die Frage lautet doch: Wer interessiert sich heute eigentlich nicht für ein Wohnmobil? Und, wenn man sich nach einem Gebrauchten umschaut und kaufen möchte, dann merken Sie schnell, dass man inzwischen in puncto Sonderausstattung oder Modell nicht groß wählerisch sein darf", sagt Andreas Gasteiger.

Wer also beim Kauf auf ein komfortables Bad mit Dusche und WC, auf eine integrierte Solaranlage, auf Design oder eine umfangreiche Multimediaversorgung achtet, der sollte wissen, dass ein solches Modell preislich einer Wertanlage gleichkommt und das nötige Kleingeld dafür haben. Besonders positiv für den Wiederverkauf ist: "Unsere Marktbeobachtungen zeigen, dass der Wertverlust eines gut gepflegten Marken-Wohnmobils relativ gering ist. In der Regel sinkt der Wert nach zehn Jahren um circa ein Drittel", sagt Gasteiger.

Lese-Tipp

In diesem Beitrag erfahren Sie ausführlich, wie Sie Ihren Luxusliner adäquat und günstig versichern:  Wohnmobil-Versicherungen: So sichern Sie besondere Risiken gut ab

1Finanzierungsbeispiel: Nettodarlehensbetrag 10.000 Euro; Vertragslaufzeit 60 Monate; effektiver Jahreszins 2,79 %, fester Sollzinssatz 2,75 % p. a.; 60 Monatsraten zu je 178,60 Euro; Gesamtbetrag 10.716 Euro. Die vorstehenden Angaben stellen zugleich das repräsentative Berechnungsbeispiel gemäß § 6a Abs. 4 PAngV dar. Längere Laufzeiten zu anderen Konditionen möglich. Darlehensgeberin ist die Bank11 für Privatkunden und Handel GmbH, Hammer Landstraße 91, 41460 Neuss. Nach Vertragsabschluss steht den Darlehensnehmern ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Bonität vorausgesetzt.





  Kerstin Weinzierl

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