
Luxemburg- Basiszins: 1,50%
- Aktionszins: 3,35% - gilt für die ersten 3 Monate

Schweden- Basiszins: 1,51%
- Aktionszins: 3,01%

Deutschland- Basiszins: 0,60%
- Aktionszins: 3,00% - gilt für die ersten 3 Monate, danach 3 Monate EZB-Zins (derzeit 1,50%)
Das Thema Finanzerziehung wird immer wichtiger und digitaler. Viele Eltern fragen sich, wie sie ihren Nachwuchs am besten auf den Umgang mit Geld in einer zunehmend bargeldlosen Welt vorbereiten können. Die Direktbank N26 erweitert ihr Angebot nun genau in diese Richtung. Ab sofort gibt es eine spezielle Lösung für Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17 Jahren.
Das neue Angebot soll Familien dabei unterstützen, Finanzen gemeinsam zu managen. Der Nachwuchs erhält dabei eine eigene Debitkarte. So können Kinder erste Schritte in die finanzielle Unabhängigkeit wagen. Sie als Eltern behalten dabei jedoch die Fäden in der Hand und verwalten das Ganze bequem über Ihre eigene App. Wir haben uns angesehen, was das neue Konto kann und wie es sich im Vergleich schlägt.
Der Spagat zwischen Loslassen und Kontrollieren fällt oft schwer. Bei dem neuen Modell von N26 läuft die Verwaltung über das Eltern-Konto. Das Kinderkonto wird dort als eigener Bereich (ein sogenannter Space) mit eigener IBAN integriert. Das bedeutet: Sie sehen die Ausgaben Ihres Kindes direkt neben Ihren eigenen Finanzen.
Sie können in Echtzeit verfolgen, wofür Geld ausgegeben wird. Wenn Sie möchten, erhalten Sie bei jeder Transaktion eine Benachrichtigung auf Ihr Smartphone. Das schafft Transparenz und Sicherheit im Alltag.
Die wichtigsten Funktionen für Eltern im Überblick:
Sicherheit spielt bei Kinderkonten eine entscheidende Rolle. Das Konto funktioniert auf Guthabenbasis. Das heißt: Ihr Kind kann das Konto nicht überziehen. Ausgaben sind nur im Rahmen des Guthabens möglich, das Sie zur Verfügung gestellt haben. Eine Verschuldung ist somit ausgeschlossen.
Marcus W. Mosen, Co-CEO von N26, betont die Wichtigkeit dieses Schrittes. Da ein Großteil der Einkäufe heute bargeldlos stattfindet, sei es wichtig, Kindern diese Kompetenz frühzeitig zu vermitteln. Das Ziel ist es, Finanzwissen spielerisch aufzubauen – vom ersten Taschengeld bis zum langfristigen Vermögensaufbau.
Spannend ist der Vergleich mit dem kürzlich angepassten ING Girokonto Junior. Auch die ING hat ihre Hürden gesenkt: Musste früher zwingend ein Sparprodukt für das Kind bestehen, reicht nun ein eigenes Konto eines Elternteils als Voraussetzung, um das Girokonto Junior zu eröffnen.
Ein wesentlicher Unterschied ist die Kartenwahl: Während N26 eine Mastercard Debit ausgibt, erhalten Kinder bei der ING eine kostenlose Visa Debitkarte. Beide Karten werden direkt belastet und funktionieren weltweit.
Auch in der Verwaltung unterscheiden sich die Ansätze. N26 integriert das Konto als "Space" nahtlos in den bestehenden Eltern-Account. Bei der ING handelt es sich um ein rechtlich eigenständiges Konto, das jedoch ebenfalls in der Banking-App der Eltern sichtbar ist. Beide Banken setzen auf hohe Sicherheit durch individuell einstellbare Limits.
Der Vergleich auf einen Blick:
| Funktion | N26 für unter 18-Jährige | ING Girokonto Junior |
|---|---|---|
| Kontoart | Space (Unterkonto) im Eltern-Account | Eigenständiges Konto (Eltern-Vollmacht) |
| Karte | Debit Mastercard | Visa Debitkarte |
| Voraussetzung | Elternteil benötigt N26-Konto | Elternteil benötigt ING-Konto (Sparprodukt nicht mehr nötig) |
| Bargeld | Begrenzt (je nach Abo-Modell) | Kostenlos (ab fast allen Automaten im Euro-Raum) |
| Überziehung | Nicht möglich (Guthabenbasis) | Nicht möglich (Guthabenbasis) |
Lese-Tipp der Redaktion: Wie viel Geld sollten Kinder in welchem Alter zur Verfügung haben? Werfen Sie einen Blick auf unseren Artikel zur aktuellen Taschengeldtabelle. Zudem lohnt sich immer ein Vergleich: In unserer Übersicht zu den Kinderkonten sehen Sie, was andere Banken bieten.
Um das Angebot von N26 zu nutzen, benötigen Sie ein aktives N26-Konto. Die Einrichtung für Ihr Kind erfolgt dann digital. Zur Verifizierung ist lediglich die Geburtsurkunde notwendig.
Damit sich der Nachwuchs auch optisch mit seiner ersten eigenen Bankkarte identifizieren kann, stehen sieben verschiedene Kartendesigns zur Auswahl. Das Angebot richtet sich an Kunden in Deutschland und Österreich und ist unabhängig davon, welches Kontomodell Sie als Elternteil nutzen.
Das neue Angebot "N26 für unter 18-Jährige" ist vor allem für Eltern interessant, die bereits selbst Kunden der Neobank sind. Die nahtlose Integration in die eigene App macht die Verwaltung des Taschengeldes extrem komfortabel – ein separater Login entfällt.
Wenn Sie großen Wert auf digitale Erziehung legen und die Ausgaben Ihres Kindes in Echtzeit begleiten möchten ("Push-Nachricht bei jedem Kauf"), finden Sie bei N26 eine moderne Lösung. Da keine Überziehung möglich ist, eignet sich das Konto perfekt als Einstieg für Kinder ab sieben Jahren, um den bargeldlosen Zahlungsverkehr risikofrei zu üben. Wer hingegen lieber eine Visa Karte möchte oder wessen Hauptkonto bei der ING liegt, fährt mit der dortigen Alternative besser.

Luxemburg
Schweden
DeutschlandWas halten Sie von diesem neuen Angebot? Bevorzugen Sie die integrierte Lösung von N26 oder das Modell der ING? Schreiben Sie uns Ihre Meinung gerne an redaktion@biallo.de.
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