Vielfach unzufriedene und kritische Kunden
Unsere Ergebnisse zeigen aber auch, dass 73 Prozent der Befragten mit ihrem Girokonto nicht gänzlich zufrieden sind. Jeder Dritte wünscht sich mehr Leistungen und gut jeder Fünfte weniger Kosten. Aber trotz der gesetzlich vorgeschriebenen Kontowechselhilfe sowie verlockenden Prämien für Neukunden scheuen viele Kunden den Kontowechsel. 64 Prozent der Befragten bleiben ihrer Hausbank treu.
Die größte Wechselbereitschaft konnten wir in der Altersgruppe von 18 bis 34 Jahren ausmachen. Hier ist jeder Zweite bereit, sein Girokonto wechseln. In der Altersgruppe 35 bis 54 Jahre sind es 44 Prozent der Befragten, bei der Generation 55plus 34 Prozent. Als Hauptmotiv für einen Kontowechsel gaben die Befragten die Kosten und Zinsen (63 Prozent). Wechselprämien sind dagegen so gut wie kein Anreiz.
Lesen Sie auch: So klappt es mit dem Kontowechsel
Die Kreditkarte gehört meist dazu
77 Prozent der Befragten nutzen eine Kreditkarte parallel zu ihrem Kontomodell. Fast jeder Zweite davon (47 Prozent) gab an, dass eine gebührenfreie Bargeldabhebung am Geldautomaten um die Ecke und ebenso im Ausland eines der wichtigen Kriterien ist. Kosten und Zinsen der Kreditkarte sind für immerhin 41 Prozent ein ausschlaggebendes Argument.
Allerdings hat unsere Girokonto-Studie auch gezeigt, dass sich eine Premium-Kreditkarte oft lohnen kann. Vor allem, wenn man die zahlreichen Zusatzfunktionen nutzt und häufig ins Ausland reist.
Lesen Sie dazu auch: Die besten Kreditkarten mit Reiseschutz